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Kurzzeitfasten Aufbau nach 21 Tage Fasten

Diskutiere Aufbau nach 21 Tage Fasten im Diät Tagebücher Forum im Bereich Motivation zum Abnehmen; Da der Aufbau doch eine große Bedeutung hat nach dem Fasten (insbesondere wenn man so lang gefastet hat wie ich jetzt), habe ich mich...

  1. NatürlichSchlank

    NatürlichSchlank Mitglied

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    Da der Aufbau doch eine große Bedeutung hat nach dem Fasten (insbesondere wenn man so lang gefastet hat wie ich jetzt), habe ich mich entschlossen, dafür ein neues Tagebuch zu erstellen, denn der Aufbau stellt doch ganz andere Anforderungen als das Fasten selbst. Ich dachte, ich stelle das mal unter Kurzzeitfasten ein, denn zum Schluss wird es ja darauf hinauslaufen, auch wenn ich mit Natürlich schlank weiteressen will. Das bedeutet aber normalerweise, dass ich vormittags nichts esse, erst so gegen Mittag anfange zu essen, und so ist es ja jetzt auch im Aufbau. Erst am Mittag werde ich mir meinen Apfel dünsten, und dann sehe ich mal, wie es weitergeht.

    Der Aufbau nach dem Fasten wird anscheinend von vielen vernachlässigt, wie ich gelesen habe. Sie essen gleich am ersten Tag wieder viel zu viel und die falschen Sachen, bekommen dann Magenkrämpfe, Schweißausbrüche, sonstige massive Beschwerden bis hin zu einem Kreislaufkollaps. Das möchte ich gern vermeiden und den Aufbau richtig gestalten, also nur mit wenig essen (ehrlich gesagt kann ich mir gar nicht vorstellen, jetzt viel essen zu können. Ich weiß nicht, wie die Leute, die dann Magenkrämpfe bekommen haben, das gemacht haben) und mit dem richtigen Essen.

    Das bedeutet erst einmal der berühmte gedünstete Apfel für den Anfang, ein halber reicht wahrscheinlich schon, dann ist man satt. Das hält dann eine Weile an und lockt die Verdauungssäfte, die jetzt ja lange geschlafen haben. Möglicherweise bekomme ich dann ein paar Stunden später Hunger, und dann esse ich mein Kartoffelsüppchen aus einer kleinen Kartoffel und einer kleinen Karotte. Diesmal jedoch nicht ganz durchpüriert, sondern mit kleinen Stückchen darin.

    Gestern habe ich für den Aufbau eingekauft, Knäckebrot (das ich normalerweise nicht esse), Joghurt, Buttermilch, Leinsamen, Cottage Cheese (da ich momentan keinen Quark bekomme, erst nächste Woche wieder wird er von der Farm geliefert), Mango, Wassermelone (die sind herrlich süß zur Zeit), Honigmelone, Ingwer. Karotten und Kartoffeln hatte ich noch von vor dem Fasten da, die halten sich ja. Auch ein paar Äpfel habe ich noch, da ich ja zwischendurch Äpfel für den verdünnten Saft während des Fastens entsaftet habe. Auch ein paar frische Kräuter gibt es jetzt im Sommer, im Winter gibt es keine bzw. nur die getrockneten. Basilikum und Petersilie. Nächste Woche bekomme ich noch Schnittlauch und Frühlingszwiebeln von der Farm.
     
    #1 NatürlichSchlank, 06.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2019
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  3. romie

    romie Mitglied

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    Liebe NatürlichSchlank,
    ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg beim Aufbau.
    Das mit dem zuviel essen finde ich auch schwer nachzuvollziehen. Aber die Lust aufs Essen kommt bei mir immer unerwartet schnell zurück.
    Bin gespannt, wie es für Dich läuft.
    Ich erlebe das tatsächlich jedes mal anders und dadurch dass mei Mann krank wurde, ist der Tag und mein Wiedereinstieg ziemlich im Sande verlaufen. Und dann auch die Fortsetzung... Würde ich so nicht wieder machen. Sondern dann einfach noch so lange weiterfasten, bis ich auch zum Aufbau die nötige Ruhe habe.
    So lernt man eben jedes Mal was dazu.
    ich beneide Dich um Dein sommerliches Wetter!!!!
    Liebe Grüße
    Romie
     
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  4. NatürlichSchlank

    NatürlichSchlank Mitglied

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    Für das Wetter kann ich ja nichts. Das ist immer so hier. :wink_: Aber ich denke, ich werde das eventuell wieder machen, im Januar Fasten. Erstens sind da noch die langen Sommerferien, die von Anfang Dezember bis fast Ende Januar gehen – es ist also noch sehr ruhig hier in Windhoek, das in der Mitte des Landes liegt. Zu Weihnachten in den Sommerferien fahren nämlich praktisch alle an die Küste, weil es da nicht so heiß ist –, und zweitens ist es eben so warm, dass ich wirklich kein einziges Mal gefroren habe jetzt während des Fastens. Im Gegenteil.

    So, nun habe ich den Apfel schon hinter mir, gedünstet und mit Zimt bestreut. Herrlich. :biggrin_: Wir sind hier eine Stunde voraus, also bei uns ist schon Mittagszeit. Und wie Du sagst: Der Hunger kommt schneller zurück, als man denkt. Also habe ich mir jetzt mein Fastenbrechen-Süppchen gekocht, mich aber gegen Kartoffeln und für Möhren entschieden, es wurde eine Ingwer-Möhren-Suppe. Ich habe keine Erfahrung mit Ingwer, weil ich den Geschmack eigentlich nicht so gern mag, aber jetzt habe ich es doch mal versucht, und es ist gar nicht so schlimm. Die Suppe ist relativ scharf, aber nicht zu scharf, das ist ungewohnt, weil ich normalerweise Möhrensuppe oder Möhren generell nicht scharf würze. Aber ist mal eine interessante Abwechslung. Und der Ingwer hat so etwas Zitroniges, was den Geschmack der Möhrensuppe, wie ich sie kenne, verändert. Aber nicht unbedingt zum Schlechten. Ist nur neu für mich.

    Hier mal das Rezept, für diejenigen, die es interessiert:

    1 TL Butter
    1/4 einer mittleren Gemüsezwiebel
    2cm einer Ingwerknolle
    200g Möhren
    Gemüsebrühe
    Petersilie
    Sour Cream

    Zubereitung:
    Die gehackten Zwiebeln in der Butter anschwitzen, die in Scheibchen geschnittenen Möhren hinzufügen, geriebener Ingwer dazu, mit Gemüsebrühe aufgießen, 15 Min. kochen, pürieren. Mit gehackter Petersilie bestreuen, einen Klecks Sour Cream rein. Fertig.

    Ich habe mich jetzt doch dazu entschlossen, alles zu pürieren, die Stückchen verschiebe ich auf den 1. Aufbautag morgen, heute ist ja noch Fastenbrechen.

    Schmeckt wirklich wunderbar, die Suppe. Nach dem Fasten sind ja die Geschmacksnerven wie "resettet", also man schmeckt viel intensiver. Habe jetzt aber nur die Hälfte von dem kleinen Schälchen Suppe geschafft, das ich mir genommen hatte, also das reicht dann wohl für mehrere Mahlzeiten, wie es aussieht. :smile_:
     
    #3 NatürlichSchlank, 06.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2019
  5. NatürlichSchlank

    NatürlichSchlank Mitglied

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    Da der Aufbau ja noch zum Fasten dazugehört, ist heute mein 22. Tag des Fastens, der 1. Aufbautag.

    Gestern wollte mein Körper noch nicht so richtig essen, die Verdauungsorgane scheinen sich während der drei Wochen richtig schlafengelegt zu haben und sind nur schwer zu wecken. So blieb es also bei dem kleinen gedünsteten Apfel mit Zimt und einem halben Tässchen Suppe, die mir sogar am Abend noch richtiges Magendrücken verursacht hat, als hätte ich ein 5-Gänge-Menü gegessen. Das deutet darauf hin, dass ich sehr langsam machen sollte mit dem Aufbau, noch langsamer, als ich es mir schon vorgenommen hatte.

    Ich habe jedoch sehr viel Energie, und es geht mir sehr gut. Ich fühle mich erholt, als wäre ich im Urlaub gewesen. Manche Leute werden vielleicht sagen, kein Wunder, Du wohnst ja auch da, wo andere Leute Urlaub machen, aber es ist immer ein Unterschied, ob man zum Urlaub herkommt oder ob man hier lebt und arbeitet. Zwar habe ich nicht das Gefühl, ich müsste unbedingt anderswohin in Urlaub fahren, um Sonne zu tanken, aber trotzdem hatte ich letztes Jahr fast einen Burnout, weil ich so viel gearbeitet habe. Das hat nichts mit dem schönen Wetter zu tun, nur mit der vielen Arbeit.

    Arbeit gibt es hier in unserem schönen Land genug, aber viel zu wenige Leute, die sie machen wollen oder auch können, denn es gibt hier keine Ausbildungen. Am Straßenrand sitzen jeden Tag eine Menge Tagelöhner, die darauf hoffen, dass irgendjemand Arbeit für sie hat. Die meisten haben keinen Beruf gelernt, das ist hier das Normale. Um einen Beruf zu lernen, schicken die Deutschnamibier ihre Kinder oft nach Deutschland. Weshalb dann die Deutschen zum Schluss auch die guten Jobs haben meistens. Und dann wird wieder von Kolonialismus gesprochen. Aber so ist es nicht. In Deutschland gab es nur schon immer die Tradition des Handwerks und der handwerklichen Ausbildung. Das ist in vielen anderen Ländern unbekannt, hier in Namibia auch.

    Hier in Namibia lernen die Kinder, die meist schwarzen Kinder, in den Regierungsschulen kaum etwas (und wir haben eine schwarze Regierung, also daran liegt es nicht, dass hier irgendwelche Weißen am Ruder sind. Das sind sie schon lange nicht mehr), dann verlassen sie die Schule, manchmal nach 10 Jahren, manchmal nach 12 Jahren, und können erst einmal so gut wie nichts. Das liegt aber nicht an den Kindern, das liegt an den Lehrern, die meistens selbst nichts können und deshalb den Kindern nichts beibringen können (oder einfach nach Hause gehen, wenn sie keine Lust mehr haben zu unterrichten), und diese schlechten Lehrer liegen wiederum an der Regierung, die Lehrer nicht oder kaum ausbildet.

    Theoretisch ist der Weg nach der Schule, da es keine Ausbildungen gibt, dann, zur Universität zu gehen, aber die Universität kostet sehr viel Geld, und wer kann sich das schon leisten? Die meisten Schwarzen jedenfalls nicht. Es gibt auch reiche Schwarze, aber die haben meistens Familie oder Freunde in der Regierung und deshalb einen Job, bei dem sie nicht arbeiten müssen, aber trotzdem Geld bekommen. Diese Schwarzen schicken ihre Kinder dann auf Privatschulen. Und das ist oft eine Katastrophe. Weil diese Kinder zu Hause nicht unterstützt werden und auch keine Erziehung bekommen haben, sodass sie den Lehrern dann viel Sorge machen, den Unterricht verweigern, keine Hausaufgaben machen, viel Blödsinn machen und trotz der guten Schule, auf der sie sind, dadurch nicht viel lernen.

    Sie rauchen dann lieber auf dem Schulhof Dagga, das ist so eine Art wilder Haschisch, der hier überall verkauft wird. Ist natürlich eigentlich illegal, aber das stört hier niemanden, die Polizei arbeitet sowieso nicht gern. Wenn man bei der Polizei ist, ist man ja so eine Art Beamter und wird von der Regierung bezahlt und kann deshalb praktisch nicht rausgeworfen werden, selbst wenn man gar nicht zur Arbeit kommt. Was viele Beamte tun. Die sieht man dann am Vormittag in der Stadt einkaufen oder Kaffee trinken oder sich stundenlang mit Freunden auf der Straße unterhalten. Die Büros mancher Behörden sind fast den ganzen Tag leer.

    Die Universität ist hier jedoch auch nicht ganz dasselbe wie z.B. in Deutschland. Auch Krankenschwestern studieren an der Universität und machen dort ihr Examen und viele andere Berufe, die in Deutschland klassische Ausbildungsberufe sind. Also wenn jemand hier zur Universität gegangen ist, darf man nicht denken, dass er eine wissenschaftliche oder akademische Ausbildung hat. Das gibt es auch, aber es ist nur ein Teil der Universität. Viele Teile sind im Prinzip praktische Ausbildungen. Die aber allen, die nicht dafür bezahlen können, verschlossen sind. Deshalb sitzen sie dann als Tagelöhner am Straßenrand. Auch wenn sie vielleicht eine Ausbildung machen könnten und durchaus nicht dumm sind. Aber wenn man keine Verwandten in der Regierung hat, bekommt man ohne Ausbildung keinen Job. In der Regierung kann man sogar ohne Ausbildung Minister werden, weil hier das Vetternwirtschaftsprinzip als normal gilt. Deswegen fühlt sich niemand schuldig. Man muss ja für seine Familie sorgen, und die kann oft mehrere hundert Leute umfassen. Die Familien sind hier groß.

    Das führt dazu, dass zwar durchaus viele Leute Geld haben, aber das heißt nicht, dass sie arbeiten oder arbeiten wollen. Und die Tagelöhner am Straßenrand haben nichts gelernt, also die werden normalerweise nur engagiert, um auf dem Bau zu arbeiten oder vielleicht einen Garten in Ordnung zu bringen, sauberzumachen, mal ein Haus anzustreichen, so etwas in der Art. Arbeit für einen Tag oder wenn sie Glück haben für mehrere Tage, dann sitzen sie wieder am Straßenrand. Wenn man aber jemanden sucht, der wirklich etwas kann und eine qualifizierte Arbeit erledigen kann, dann ist man aufgeschmissen. Selbst diejenigen, die behaupten, etwas zu können, behaupten das tatsächlich oft nur (und kassieren oft noch viel Geld dafür, weil die Kunden noch weniger Ahnung haben als sie), und zum Schluss hat man viel Geld für nichts bezahlt.

    Deshalb engagiere ich, wenn ich kann, nur deutsche Handwerker, die eine Ausbildung in Deutschland gemacht haben, da bekomme ich dann wenigstens etwas für mein Geld. Meistens jedenfalls, auch nicht immer. Weil viele von diesen Handwerkern die Arbeit nicht mehr allein bewältigen können, Leute einstellen müssen, die eben nicht die Ausbildung haben, die sie eigentlich haben müssten, und dann geht das Chaos los. Da hatte ich mal einen deutschen Handwerksbetrieb, die sollten bei mir Fliegengitter für die Fenster und Türen einbauen. Haben sie auch gemacht am Anfang, wenn auch alles sehr schleppend lief. Dann wollte ich noch ein paar neue Fliegentüren, und das wurde dann eine Katastrophe. Sie kamen mit der Arbeit nicht mehr nach, und das Ergebnis war, dass sie mir eine Tür eingebaut haben, die gar nicht passt. Die hängt heute noch so rum, weil sie nie in der Lage waren, das zu reparieren. Da kamen dann immer irgendwelche Buren, die zwar weiß sind, aber meistens auch keine Ahnung von gar nichts haben, haben das zehnmal nachgemessen, sich nie mehr gemeldet, und wenn ich dann nach Wochen angerufen habe, haben sie noch einmal nachgemessen und sich nicht mehr gemeldet. Irgendwann habe ich dann aufgegeben. Alternativen von Firmen, die das vielleicht besser machen würden, gibt es eigentlich nicht. Also habe ich eben jetzt keine Fliegentür bzw. eine, die nur so rumhängt und ihren Zweck nicht erfüllt, was im Sommer sehr unangenehm ist, wenn dann die vielen Mücken kommen.

    Tja, so ist das, wenn man in einem Land wohnt, wo andere Urlaub machen. :biggrin_:
     
    #4 NatürlichSchlank, 07.02.2019
  6. NatürlichSchlank

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    Es ist jetzt für mich etwa vier Stunden nach dem Aufstehen, viertel nach elf, und ich habe mir gerade zwei kleine Äpfel gedünstet, esse sie jetzt mit Zimt. Bis vorhin hatte ich überhaupt keinen Hunger, war in der Stadt unterwegs, habe Erledigungen gemacht, ein Paket von der Post abgeholt, das aus Deutschland kam und deshalb durch den Zoll musste, und das ist immer ein Akt.

    Zuerst muss man die Zollbeamten tagelang aufwecken, bevor sie überhaupt arbeiten (das Paket war nämlich schon seit dem 29. Januar beim Zoll, nur hat es niemand angeschaut), dann war die eine Postangestellte so langsam, dass sich eine Riesenschlange vor ihrem Schalter gebildet hatte, die einfach nicht kürzer wurde. Und die anderen Schalter wurden einem einfach vor der Nase zugemacht. Es waren zwar ein Haufen Kunden da, aber die Beamten sind dann in die Frühstückspause gegangen oder was auch immer. Es hat also sehr lange gedauert, bis ich mein Paket endlich bekam. Dann hatte sich die Zollbeamtin auch noch verrechnet, also musste sie das neu berechnen und kam einfach nicht mehr wieder. So stand ich also noch eine halbe Stunde in der Schlange.

    Na ja, so ist das eben hier. Wenn man zur Post muss, sollte man mindestens eine halben, besser noch einen ganzen Tag dafür einplanen. :wink_: Es geht eben alles langsamer. Aber wir sind ja schon froh, wenn überhaupt etwas geht und das Paket überhaupt ankommt und wir es abholen können. Pakete verschwinden auch gern mal auf Nimmerwiedersehen, wenn sie etwas Wertvolles darin vermuten, ein Handy oder so etwas.
     
    #5 NatürlichSchlank, 07.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.02.2019
  7. NatürlichSchlank

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    2. Aufbautag, und das wäre dann der 23. Tag meiner Fastenzeit. Gestern lief es sehr gut. Nachdem ich nach Hause zurückgekehrt war nach dem Post-Marathon, habe ich dann den Rest meines pürierten Möhrensüppchens gegessen, und es war sehr lecker. Ich war jedoch auch ein wenig erschöpft von den Anstrengungen des Vormittags und habe mich ein bisschen hingelegt. Am Nachmittag gab es dann überraschenderweise einen Salat, weil meine bessere Hälfte einen von unterwegs mitgebracht hat. Nur eine kleine Portion für mich, aber das hat mir gezeigt, dass ich wieder Salat essen kann. Abends gab es dann noch etwas Knäckebrot mit Leinsamen für die Verdauung, ein bisschen Butter und Frischkäse drauf und eine Buttermilch dazu. Ich war pappsatt. :smile_:

    Heute Morgen geht es wie üblich los mit Zitronenwasser, und dann werde ich mal einkaufen gehen für ein bisschen Salat und vielleicht ein Gemüsegericht.
     
    #6 NatürlichSchlank, 08.02.2019
  8. NatürlichSchlank

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    Mit der Zitrone, die ich noch zu Hause hatte, hatte ich mich irgendwie verkauft, die hatte einen fauligen Geschmack. Es ist wirklich schwierig im Moment, ordentliche Zitronen zu bekommen. Wenn es mal welche gibt, stürzen sich alle darauf, und sie sind in nullkommanix ausverkauft, oder es bleiben eben nur die fauligen zurück. Dieser Zitrone sah man das Faulige von außen nicht an, innen war sie ziemlich trocken, auch nicht faulig, aber sie schmeckte faulig.

    Also musste ich dann gleich einkaufen gehen, ich konnte das Zitronenwasser nicht trinken. Jetzt habe ich Zitronen bekommen, die waren noch ziemlich grün, aber sie schmecken wenigstens nicht faulig, nur ziemlich streng. Aber das ist hier meistens so. Die Zitronen schmecken eher bitter als sauer.

    Dafür habe ich schöne reife Mangos bekommen, die schmecken doppelt süß. :cool_: Es gleicht sich eben immer alles aus. Außerdem gab es am Salatbuffet im Fruit and Veg Linsensalat, den habe ich gleich mitgenommen, er war nämlich pur, ohne Essig, ohne Zucker. Es ist ungewöhnlich, dass es so etwas gibt. Die Salate hier sind meistens voller Mayonnaise und Zucker oder Essig, die kann man nicht essen.

    Außerdem waren sogar die bunten Tomaten da, die es nur selten gibt und die so wunderbar tomatig schmecken. Die werden herrlich sein im Salat. Einige Farmer hier versuchen die anzubauen, aber Tomaten anzubauen in einem so trockenen Land ist schwierig.

    Also bin ich ganz zufrieden mit meinem Einkauf, denn man weiß ja nie, was es gibt und vor allem, was es nicht gibt. :smile_: Die Summe auf dem Einkaufsbon war wie üblich hoch. Es ist teuer, hier in dem Land von Obst und Gemüse leben zu wollen. Fleisch ist erheblich billiger.
     
    #7 NatürlichSchlank, 08.02.2019
  9. NatürlichSchlank

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    So, das war das Mittagessen: eine kleine Portion Salat aus Blattsalat, Gurke, Tomate, ein bisschen fein geriebenem Feta und einer kleinen fein geriebenen Möhre. Und geröstete Sonnenblumenkerne. Ich hatte mir schon nur eine kleine Portion genommen, aber von der an und für sich nur halben Portion musste ich die Hälfte noch stehenlassen, ich war satt.

    Bis 12 Uhr hatte ich überhaupt nichts gegessen, nur Zitronenwasser getrunken, und war damit sehr zufrieden. Dann meldete sich mein Magen, und so ca. eine Viertelstunde später habe ich dann zum ersten Mal heute gegessen (den Salat hatte ich schon im Laufe des Vormittags vorbereitet). Ich will das jetzt immer aufschreiben, um zu schauen, ob ich da in einen bestimmten Rhythmus reinkomme oder ob sich das von Tag zu Tag unterscheidet. Momentan war es richtig so, wie es bei Natürlich schlank sein soll: Ich habe auf meinen Hunger gewartet, dann sehr genüsslich (der Salat hat so was von himmlisch geschmeckt :biggrin_:) und langsam gegessen, war sehr schnell satt und habe aufgehört zu essen.

    Dann werde ich jetzt mal sehen, wann ich das nächste Mal Hunger bekomme.
     
    #8 NatürlichSchlank, 08.02.2019
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    Hi
    guck dir mal die passende Kategorie an.

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  11. NatürlichSchlank

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    So gegen 16 Uhr bekam ich wieder Hunger. Da habe ich nun endlich Joghurt mit alnatura Müsli und einem gedünsteten kleinen Apfel gegessen, auch für die Süße, denn das Müsli war ungesüßt. Eigentlich wollte ich Joghurt und Müsli und den gedünsteten Apfel schon am Vormittag essen, aber da hatte ich noch keinen Hunger.

    Naturjoghurt ist mir jetzt ein bisschen zu sauer, deshalb werde ich das nächste Mal den Apfel pürieren und dadurch zu Apfelmus machen, damit er mehr Süßkraft an den Joghurt abgibt. Vielleicht auch zwei kleine Äpfel nehmen statt nur einen. Die sind wirklich sehr klein. Keine EU-Äpfel. :cool_: Dürften da wahrscheinlich gar nicht verkauft werden.

    Da ich langsam gegessen habe, war diese kleine Mahlzeit so gegen 16:30 beendet. Ich vermute mal, dass damit auch mein Essen für heute beendet ist, aber ich warte ab. Sollte sich noch einmal Hunger melden, werde ich noch eine Kleinigkeit essen. Was mein Körper eben verlangt. Wenn nicht, dann esse ich morgen Vormittag das nächste Mal, sobald ich Hunger bekomme.
     
    #9 NatürlichSchlank, 08.02.2019
  12. NatürlichSchlank

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    War nicht ganz beendet, es kam noch etwas Knäckebrot mit Frischkäse nach. Da das Knäckebrot aber Quinoa, Chiasamen und Leinsamen enthält, ist es sehr lecker und auch sehr gut für die Verdauung, obwohl ich, weil es so lecker ist, etwas mehr davon gegessen habe, als ich mir vorgenommen hatte. Eine einzelne Scheibe von dem Knäckebrot ist sehr klein, ungefähr ein Drittel einer normalen Knäckebrotscheibe, sieht mehr aus wie ein Keks, und das ist natürlich gefährlich. :wink_: Ich habe gestern ein paar Knäckebrotrezepte zum Selberbacken angeschaut, ist ja wirklich nicht schwer. Vielleicht versuche ich das mal. Dann sind die Scheiben größer. Denn ich habe das Gefühl, das gekaufte Knäckebrot macht immer nur Lust auf mehr, macht nicht satt. Deshalb esse ich normalerweise auch kein Knäckebrot.

    Heute ist mein 3. Aufbautag, der 24. Tag insgesamt. Es wird wohl wieder Salat geben heute Mittag – diese bunten Tomaten sind einfach zu lecker :biggrin_:, die schmecken wie Tomate pur, wie ich es lange Jahre nicht mehr gegessen habe) – und am späteren Nachmittag dann vielleicht noch Buttermilch. Vielleicht fange ich auch schon am späteren Vormittag mit einem Joghurt mit Haferflocken und gedünstetem Apfel an. Ich stehe auf einmal total auf gedünstete Äpfel :smile_:, obwohl ich sonst kein Apfelfan bin.

    Gestern war ein richtiger Kurzfastentag. Um 12:15 Uhr habe ich angefangen zu essen, um 17:15 habe ich aufgehört, also 5 Stunden Essfenster und 19 Stunden Fastenfenster. So kann es bleiben. Das scheint meinem natürlichen Rhythmus zu entsprechen, 19:5 oder auch 18:6.
     
    #10 NatürlichSchlank, 09.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 09.02.2019
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