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Alptraum-Vergangenheit

Diskutiere Alptraum-Vergangenheit im Themen des Alltags Forum im Bereich Alles was uns sonst noch bewegt; ...........ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll! Meine Gedanken schwirren wirr durcheinander. Am Sonntag hat meine jüngste Geburtstag, sie...

  1. Mucki

    Mucki Mitglied

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    ...........ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll! Meine Gedanken schwirren wirr durcheinander.

    Am Sonntag hat meine jüngste Geburtstag, sie wird 11 Jahre.
    Dieser Geburtstag ist für mich immer mit Glück und auch Trauer verbunden.
    Denn bei der Geburt brachte ich auch Alisas tote Schwester Laura auf die Welt.
    Es war eine Zwillingsschwangerschaft, Laura starb 1 Woche vor Geburt.

    Es gibt da ein Sprichwort:

    DIE ZEIT HEILT WUNDEN

    Ich muß sagen, es stimmt.
    Worauf ich hinaus möchte, ist das:
    Habt IHR euch schon mal Gedanken gemacht warum ihr zugenommen habt?
    Ich hatte nach dieser Geburt noch ca. 3-5 Kilo zuviel ( Blutmenge, Wasser - einlagerung, Milcheinschuß), also nicht wirklich zugenommen.
    Aber nach dieser schlimmen Zeit, mit Beerdigung, Trauer, das Verhalten der Mitmenschen u.s.w. fing ich an zu Futtern.....habe mir meinen ganzen Kummer Wortwörtlich in mich hineingefressen;

    Welche Erfahrungen habt ihr mit "Euch"?
    Ich weiß, es ist ein heikles Thema, denn es verrät viel über einen selber, man öffnet sich selber nach außen.

    Ich wäre auch nicht böse, wenn ich darauf keine Antworten erhalte.

    Liebe Nachdenkliche Grüße
     
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  3. patchwork81

    patchwork81 Mitglied

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    Wow...ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Obwohl ich nie schwanger war, finde ich den Gedanken unerträglich, dass man ein Kind verlieren könnte. Und da ist es mit Sicherheit kein Trost, dass noch eins da ist. Kann deinen Kummer wenn auch nicht nachvollziehen, dann doch wenigstens vestehen. Weiß deine Tochter von ihrer Schwester? Ist sie präsent in eurer Familie (sorry für die indiskreten Fragen, aber ich frag mich einfach, wie man mit soetwas umgeht)
     
    #2 patchwork81, 17.10.2008
  4. Synapse

    Synapse Guest

    Als Erstes möchte ich dir sagen, das es mir aufrichtig leid tut, das auch dir dieser Schicksalsschlag wiederfahren ist.
    Du sprichst hier ein sehr intimes Thema an und ich mußte erst einmal überlegen, wie und in welcher Form ich dir antworte.

    Mein zweites Kind war auch sehr krank und nicht lebensfähig. Über den Rest will ich öffentlich nicht reden...da mich dieses Thema noch immer beschäftigt und die Zeit nicht alle Wunden heilte.

    Zum Thema Gewichtszunahme: Bei mir fing es nach der Schulzeit an. Ich war Leistungssportlerin und war jede freie Sekunde im Stadion. Erst war mein Schwerpunktgebiet der 100 Meter Sprint. Ab der 11 Klasse dann Marathon.
    Nach der Schule begann ich die Ausbildung zum Rettungsschwimmer und bekam ein schön breites Kreuz. Kurz darauf lernte ich meinen GöGa kennen und stoppte abrupt mein Training und meine Sportaktivitäten. Ich trainierte also nicht ab. Dann kam auch schon mein Kind und mein Körper veränderte sich dementsprechend.

    Früher wog ich immer zwischen 50 und 53 Kilo...:eek:

    Die vergangenen Jahre waren immer ein auf und ab....:mad:...aber richtig schlank wurde ich nie mehr.

    :sumo:
     
    #3 Synapse, 17.10.2008
  5. Mucki

    Mucki Mitglied

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    Klar, Alisa weiß darüber Bescheid, von Anfang an, denn wir besuchen ja auch gemeinsam Lauras Grab. Alisa hat auch einen Strampler, der ihrer Schwester gehört hätte.
    Sie selbst kommt offensichtlich nicht so gut zurecht, denn sie fragt ab und an
    " Was wäre wenn die Laura jetzt auch da wäre, oder wenn sie selbst gestorben wäre und nicht Laura...... ( Schuldgefühle), da muß ich manchmal schon schlucken.....( je nachdem wie es mir gerade selbst in meinem Seelenleben geht) aber ich gebe ihr immer aufrichtige Antworten.

    Alisa beginnt nach den Herbstferien auch eine Therapie weil sie starke Verlustängste hat.
     
  6. Doreen

    Doreen Mitglied

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    Liebe Doris,
    wir beide haben uns vor geraumer Zeit darüber ausgetauscht und ich war auch zutiefst erschüttert, eben weil ich zum einen Zwillinge habe aber auch zum anderen, dass du dein Kind verloren hast. Ich hatte die Tage danach noch lange darüber nachgedacht.
    Zeit heilt alle Wunden, aber dennoch bleibt immer ein beklemmendes Gefühl zurück. Mucki, ich umärmel dich mal ganz lieb.

    Zum Thema Tod:
    Da ich noch nie mit dem Tod konfrontiert wurde habe ich mir ein wirklich gutes Buch im letzten Jahr gekauft.
    Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben: Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod
    Dieses Buch hat mir erst einmal eine Richtung gegeben, wie ich mit dem Tod umgehen könnte. Allerdings kenne ich mich nicht, wie es sein wird, wenn ein geliebter Mensch von mir nicht mehr da ist.

    Zum Thema Zu- oder Abnahme nach der Schwangerschaft habe ich ja schon berichtet im Beitrag von Patchwork.
     
  7. Mucki

    Mucki Mitglied

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    Das tut mir auch leid für dich, und ich kann es dir nachempfinden und mit dir fühlen; Hast du Lektüren über verwaiste Eltern? kann ich dir sehr empfehlen;
     
  8. Foxy

    Foxy Mitglied

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    Ach Mucki, fühl dich mal ganz arg in den Arm genommen und getröstet! Die Situation ist sowohl für dich als auch für deine Tochter schlimm, gerade bei einer Zwillingsschwester.

    Meine Schwester, die 6 Jahre älter gewesen wäre, ist an einer Mißbildung als Baby gestorben und bewundere meine Eltern für den Mut, es nochmals versucht zu haben (ich habe auch noch einen Bruder "dazwischen").

    Aber um auf deine Frage zurückzukommen, aus welchem Grund man zugenommen hat: in der unbeschwerten Kinderzeit habe ich immer wechselnde Phasen von kaum etwas essen und Fressattacken gehabt, die aber wohl jeweils zu meinem Wachstum gepasst haben. Aber da liess ich mir auch nicht reinreden (schon als Kind ziemlich renitent ;))
    Meine erste Gewichtszunahme hatte ich, als ich nach der Lehre einen Job in einer anderen Stadt angenommen hatte. Erste eigene Wohnung, Selbstversorger und ein ideales Mobbingopfer im neuen Job. Depressionen, Frustfrass, Medikamente.

    Der zweite Schub kam dann durch die etwas verfrüht einsetzenden Wechseljahre und vor allem durch eine Hormonersatztherapie, die außer der Gewichtzunahme nicht bewirkte.
     
  9. Mucki

    Mucki Mitglied

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    Ich danke dir, stimmt Doreen das war im chatt,

    In unserer Gesellschaft wird dieses Thema sowieso totgeschwiegen,( wie passend dieser Ausdruck). Es ist ein Tabuthema, keiner redet gerne darüber und deshalb glaube ich wirft es uns um wenns passiert -> weil die wenigsten Menschen sich damit beschäftigen.
     
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  11. pethey

    pethey Guest

    Meine Oma hat ein Zwillingskind verloren und meine Eltern mußten erfahren, wie es ist, wenn der Sohn von einem unaufmerksamen Autofahrer totgefahren wird.

    Zeit heilt solche Wunden nicht. Es bleiben seelische Narben.

    Mein Bruder ist täglich präsent in unseren Gedanken.
    Das ist gut so.
     
  12. Mucki

    Mucki Mitglied

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    ja, am meisten tuts mir für meine kleine Alisa leid, denn da frage ich mich auch oft, was bekommen die Babys voneinander im Bauch mit??!!!
    Daher kommen auch ihre Verlustängste und das Schuldgefühl.

    hast du dir helfen lassen? ich hatte damals auch liebe Menschen mit denen ich reden konnte, und viel später auch eine Gesprächstherapie bei einer Therapeutin.
     
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Alptraum-Vergangenheit

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