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Wo ein Wille ist, da ist ein Weg; wo kein Wille mehr ist, da bleibt die Ausrede!

Diskutiere Wo ein Wille ist, da ist ein Weg; wo kein Wille mehr ist, da bleibt die Ausrede! im Ernährung und Diät - Allgemeines Forum im Bereich Abnehmen und Diät Methoden; Es ist doch tatsächlich schon wieder vier Jahre her, dass mir das Treppensteigen schwer fiel und ich heftige Schmerzen in meinen Knien verspürte....

  1. Fullback

    Fullback Mitglied

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    Es ist doch tatsächlich schon wieder vier Jahre her, dass mir das Treppensteigen schwer fiel und ich heftige Schmerzen in meinen Knien verspürte. Das konnte und sollte so nicht bleiben, ich fühlte mich dafür eigentlich noch zu jung. Ein lieber Kollege offerierte mir dann – ganz freundschaftlich - zwei Möglichkeiten für mein weiteres Leben: Entweder mit Kniegelenk-Prothesen oder doch einfach 30 Kilo leichter.

    Ich habe mich dann für Variante Zwei entschieden, im Netz Hilfe gesucht und euch gefunden, aus seiner Empfehlung gut 40 Kilo gemacht und meine Ernährung völlig umgekrempelt.

    Heute lebe ich – nur mit der Ernährungsveränderung - fast genauso wie vor vier Jahren und spüre meine Knie nur, wenn ich an sie denke, das dann aber völlig schmerzfrei.

    Da ich fast immer beschäftigt bin, komme ich selten dazu, darüber nachzudenken, wie das alles gekommen ist, dass ich so viel zunehmen konnte. Neulich Nacht beim Kardiosport war das anders; ich hatte ein wenig Langeweile, da ich meine Frau nicht wecken wollte und das I-Phone streikte. In relativer Stille ließ ich also meine Gedanken schweifen und überlegte, wie mein damaliges Übergewicht entstanden ist.

    Das Ergebnis brachte Tatsachen und gleichzeitig meine Ausrede; bei mir sind die Kilos überwiegend durch meinen Körperkult und meine Faszination für das Bodybuilding entstanden, zum Schluss aber auch – wollen wir ehrlich sein – durch den Verzicht auf Muskelaufbau und –erhalt bei gleichzeitigem Beibehalt meiner Ernährungsgewohnheiten, denn ich liebe gutes Essen, kann es teilweise sogar zelebrieren, aber ich habe einen chaotischen Schichtdienstplan, der mir für Regelmäßigkeit in allen Lebenslagen kaum Spielraum lässt. Was bleibt mir dann, wenn ich nicht einmal mehr schön essen darf? Merkt ihr etwas? Zu den Gründen kommt immer eine „verständliche“ Ausrede für meine Umwelt.

    So gibt es sicherlich ganz viele Geschichten, wie individuell bei jedem Einzelnen die überflüssigen Kilos zustande gekommen sind und trotzdem hört man meistens nur kurze Bemerkungen, Phrasen, die keine wirkliche Begründung sind und oft die Zwangsläufigkeit der Zunahme ausdrücken sollen. Da viele verschiedene Personen oft die gleichen Begründungen äußern, überlegte ich, ob es dabei vielleicht sogar logische Aussagen gibt, die für alle oder auch nur eine bestimmte Gruppe gelten, diese sinnhaft sind und ob man dann vielleicht Ecken oder Kanten findet, eine Strategie entwickeln kann, wie man eine Zunahme verhindert. Gibt es wirklich einen Automatismus und kann man ihn vielleicht sogar austricksen?

    So habe ich über manche Behauptung nachgedacht, ob etwas Wahres daran ist oder es doch nur eine faule Ausrede ist. Da gibt es z.B. die Aussage:

    Ob du schlank oder übergewichtig bist, kannst du gar nicht entscheiden, deine Gene sind einfach schuld!“

    Eine sehr provokante Behauptung, die meistens von Menschen geäußert wird, die eben nicht alles essen können, worauf sie Lust haben, aber auch von solchen, die es trotzdem machen und mit den Folgen leben müssen.

    Unterstützung finden sie sogar noch in einer kleinen Studie, die belegen konnte, dass die leiblichen Eltern von adoptierten Kindern doch eher die gleichen Körpermaße hatten, wie ihre bei anderen Menschen lebenden Kinder. Trotzdem hat man bis heute noch kein Dickmacher-Gen gefunden, lediglich einen Zusammenhang bei einer Genmutation in unserer Vorzeit.

    Dabei handelt es sich um ein evolutionäres Problem: Vorzeitjäger und -sammler hatten einen Überlebensvorteil, wenn ihr Gen mit dem hübschen Namen „ankyrin-B“ mutierte und wenn etwas vorteilhaft für unser Überleben ist, wird die Evolution dafür sorgen, dass es geschieht. Und es passierte sogar auf zwei Arten. Diese Mutation sorgte dafür, dass unsere Zellen mehr Glukose aufnehmen konnten, als der Stoffwechsel wieder verbrauchte. Das ermöglichte die Körper der Vorzeitmenschen, überschüssige Glukose in Fett umzuwandeln, so einen Vorrat für schlechte Zeiten anzulegen und wer in der Lage war, einen Fettvorrat bilden zu können, überlebte auch Hungerphasen, die zu dieser Zeit einfach zum Leben gehörten. Ein Vorteil, der es dem „Mutanten“ ermöglichte, wesentlich leichter eine Hungersnot zu überleben. Die Mutation mit dem Namen R1788W ist dabei meistens in der europäischen Bevölkerung anzutreffen und gerade in unseren Breitengraden macht sie heute überhaupt keinen Sinn mehr, da wir nicht unbedingt Probleme mit einem Nahrungsmangel haben. Unser SUV bringt massenweise Essen in unsere Höhle, wo es ständig vorhanden ist, haltbar gemacht und jederzeit erneuert werden kann.

    Es wäre so einfach, wenn wir diesen evolutionären Schritt wieder rückgängig machen könnten, denn wenn unsere Zellen diese Glukoseumwandlung nicht bewerkstelligen könnten, hätten die meisten von uns keine Gewichtsprobleme und so kann man vielleicht sogar etwas Wahres an dieser „Gen-Verschwörung“ finden, aber was uns zu denken geben muss: Nicht alle „R1788W-Mutanten“ sind übergewichtig!

    Wollen wir unbedingt unsere Gene für das übermäßige Ausschlagen der Skala unserer Waage verantwortlich machen wollen, könnte man auch noch anführen, dass unsere Gene auch für die Nahrungsverwertung und unseren Geschmack zuständig sind. Einfach ausgedrückt heißt das, dass man bei einer bestimmten Genkonstellation eben kein „Grünzeug“ mag, da wir dann Lebensmittel vorziehen, die eher süß als bitter schmecken.

    Und wenn man ganz tief kramt, könnte man bei der Schuld der Gene auch noch anführen, dass jedem 5000. Mensch das Gen fehlt, das ein Protein bildet, das unserem Gehirn sagt, dass wir keinen Hunger mehr haben. Aber um ehrlich zu bleiben, kann man selbst dieses Manko durch erlernte Gewohnheiten einfach eliminieren und es kann nicht als Standardgrund für Übergewicht gelten!

    Was bleibt von „unsere Gene sind schuld“ übrig? Es gibt keinen Gen-Automatismus, der uns übergewichtig macht und viel mehr finde ich, dass die beiden Menschen, die für unsere Gene verantwortlich sind, auch zu einem sehr großen Umfang dafür verantwortlich sind, wie wir was essen und wie wir leben, weil sie letztendlich maßgeblich auch unser Gewicht beeinflussen.

    Kommen wir zu einer weiteren Aussage:

    Unsere Psyche ist schuld oder psychosoziale Ursachen haben uns einfach übel mitgespielt!

    Ob Armut, Lebensangst, Einsamkeit, Kindheitsprägungen, PTBS oder einfach nur der Dauerstress – der Neurowissenschaftler weiß heute, dass alles seelische Dickmacher sind. Und wenn man es genau betrachtet, ist an der Entstehung von Fettleibigkeit immer unser Gehirn beteiligt und es ist in 99% aller Fälle sogar der Auslöser.

    Es gibt keinen körpereigenen Gehirn unabhängigen Automatismus durch die Faktoren Insulin und Blutzucker, genauso wie es keinen Automatismus durch Hunger und Sättigung gibt; womit würde sonst auch der Appetit begründet. Die sprechende Schokolade im Schrank redet nicht mit uns, weil wir Hunger haben. Beim Essen sind Hirnareale aktiv, die sonst nur durch Sex, Rausch, Stress und Depression aktiv sind. Wenn also Essen gleiche Gefühle auslösen kann wie ein Orgasmus, versteht man sicherlich, warum es so schwer ist, einfach nein zu sagen, wenn einem etwas Leckeres angeboten wird. Eine Diät durchzuhalten könnte man einerseits mit einem Gang ins Kloster gleichsetzen doch anderseits hinkt dieses Beispiel, denn es gibt ja auch fülligere Nonnen und es ist schon um einiges komplizierter, weil eben viele Faktoren eine „gewichtige“ Rolle bei der Ausprägung unseres Wunsches zur Normalgewichtigkeit und der Realität unserer Körperbeschaffenheit spielen. Denn es reichen auch Depressionen, die uns zum „Frustessen“ verleiten, obwohl auch hier die gleichen Hirnareale aktiv sind, die dann aber absolut nichts mit solchen Gefühlen wie körperliche Lust zu tun haben.

    Dieser Komplex ist so umfangreich und man müsste noch seitenweise schreiben, um ihn einigermaßen ausführlich darzustellen, aber das führt zu weit. Ich will aber trotzdem wenigstens noch einmal auf den Stress eingehen:

    Aus diversen Studien ist bekannt, dass Probanden, die am Vortag Stress hatten, im Vergleich zu den „gechillten“ Teilnehmern, deutlich weniger Kalorien verbrauchten. Die Studie konnte klar belegen, dass unser Körper nach Stress weniger Kalorien abbauen kann!

    Zusätzlich erhöht Stress den Insulinspiegel, was zur Folge hat, dass Fett nicht in Energie umgewandelt werden kann, bzw. das Fett im Gewebe eingelagert wird. Stress führt zur Adrenalinausschüttung, die uns schneller macht und Energien freisetzt. Bei der Flucht vor dem Säbelzahntiger machte das auch Sinn, aber für die Flucht vor dem Chef brauchen wir keine körperliche Energie. Das weiß unser Körper aber nicht und verlangt durch eine erhöhte Produktion von Cortisol trotzdem, dass wir die (gar nicht) verbrauchte Energie zurückholen, denn er will auf einen erneuten Angriff eines Gegners vorbereitet sein. Zudem sind unsere Körper auch noch ungeduldig; sie wollen immer schnell zu Energie kommen. Deshalb sind schnelle Kohlenhydrate in Form von Schokolade oder Energie-Drinks auch begehrter als Rohkost.

    Lässt sich der Stress nicht verhindern, hilft es, ungesunde Snacks weit weg zu verbannen und gesunde Zwischenmahlzeiten griffbereit zu haben. Erhöhte Cortisolausschüttung lässt sich durch Vitamin D eindämmen. Meistens bedarf es nicht einmal einer Supplementierung; ausreichend Sonnenlicht und leckerer Seefisch reichen dann schon aus.

    Eine weitere Maßnahme wäre dann noch Sport zum Feierabend, dabei „vergisst“ der Körper nicht nur den Stress, sondern sogar, dass er Hunger hat und er verbraucht auch noch Kalorien.

    Aber vielleicht passen diese Überlegungen, bei denen Cortisol und Insulin eine Rolle spielen, dann doch eher in die nächste Kategorie der Behauptungen für Übergewicht:

    Unsere Hormone sind schuld!

    Wie eben bereits angesprochen sorgen ganz bestimmte Hirnareale – hier unser mächtiges Belohnungszentrum – dafür, dass wir bei einem besonders guten Essen „Glück“ empfinden können; es schüttet nämlich Dopamin aus, ein überaus machtvolles Hormon. Einmal erlebt, weiß unser Gehirn, dass Essen ein ganz toller Vorgang ist. Unser Körper will gar nicht unbedingt die Lasagne oder das Filetsteak, es will Dopamin und das immer wieder. Und machen wir uns nicht vor, unser eiserner Wille – sofern überhaupt vorhanden – hat es schwer gegen die neuronale Macht unseres Gehirns. Verschlimmernd kommt noch hinzu, dass mit steigendem Gewicht die Andockstellen für Dopamin sinken und unser Körper braucht – ähnlich einem „Junkie“ – immer stärkere „Drogen“, um das gleiche Glücksgefühl zu empfinden, das es anfangs hatte. Es braucht immer stärkere „Drogen“, die den Körper mit dem begehrten Hormon beglücken.

    Für mich ist diese Entschuldigung sogar die glaubhafteste, an der mit Sicherheit etwas dran ist, aber das betrifft nicht nur einen Personenkreis, sondern alle. Wenn man einen Kreis herausgreifen will, sind das vielleicht „ältere“ Menschen; es gibt da die altersbedingte Hormonreduktion, die alle Menschen irgendwann ereilt und man kann es kaum glauben, der Zeitpunkt dafür ist ungefähr mit dem 30. Lebensjahr erreicht, wenn der Körper immer weniger Östrogen/Testosteron bildet. Muskeln werden weniger, Fettdepots nehmen zu und unser Grundumsatz ändert sich. Außerdem begünstigt der Hormonmangel Wassereinlagerungen, die allerdings auch durch andere Faktoren ausgelöst werden können.

    Dann spielen noch eine ganze Menge anderer Hormone eine Rolle, aber da der vorherige Punkt schon länger abgehandelt wurde, versuche ich, diese nur ganz kurz zu skizzieren: Denkt man an Hormone und Gewicht, kommt man zuerst auf Insulin, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Unsere Bauchspeicheldrüse produziert dieses Hormon, das für den Glukosetransport vom Blut in die Zellen zuständig ist. Außerdem ist es für die Steuerung der Fettverbrennung zuständig und bestimmt unsere Gewichtsschwankungen mit. Mit zunehmenden Gewicht/Fettdepots wird die Gefahr für eine Insulinresistenz größer, was bedeutet, dass der Körper immer größere Mengen Insulin produzieren muss, was wiederum die Fettzellen wachsen lässt, was dann für eine höhere Insulinproduktion sorgt; ein Teufelskreislauf! Was hilft ist die Vermeidung von Zucker, einfachen Kohlenhydraten und der Wechsel zu Vollkornprodukten, Gemüse und ballastreichen Speisen. Außerdem hilft auch hier wieder regelmäßiger Sport beim Drücken des Insulinspiegels.

    Ein weiteres mächtiges Hormon ist - wie schon beim Stress erwähnt – Cortisol, das auch Stresshormon genannt wird. Haben wir Stress, haben wir viel Cortisol im Blut; das erhöht unseren Blutzuckerspiegel und wir haben Hunger. Wenn wir den haben – unsere Hemmschwelle vielleicht noch durch ein Gläschen Wein gesenkt wurde, kann das schon einmal mit einer „Fressattacke“ vor dem Schoko-Schrank enden. Aber genug von Cortisol, kommen wir zum Ghrelin.

    Dieses Hormon hat schon einen grässlichen Spitznamen; das Hungerhormon! Es hat eine enge Bindung zum Hypothalamus, wird im Magen und der Bauchspeicheldrüse gebildet und je mehr wir davon im Blut haben, desto größer ist unser Hunger! Auf Grund seiner Komplexität könnte ich ein Buch nur über dieses Stoffwechselhormon schreiben, da es auch noch das Wachstum, den Schlaf und unsere Stimmung regelt und an vielem mehr beteiligt ist. Inzwischen bringt seine Erforschung Hoffnung bei der Bekämpfung von Epilepsie, Diabetes, Alzheimer und Parkinson. Für uns ist wichtig zu wissen, dass es uns zum Essen verführt und unsere Fettverbrennung ausbremst. Stattdessen bekommen wir Angst und Depressionen, aber es fördert auch unser Denken, schützt Nervenzellen vor dem Absterben. So könnte man das Für und Wider unendlich fortsetzen, aber das soll jetzt reichen. Nehmen wir mit, dass Ghrelin Hunger macht und wir den Ghrelinspiegel am besten durch die Aufnahme von Proteinen senken; also durch den Verzehr von Fleisch, Fisch und Eiern, für Vegetarier Hülsenfrüchte.

    Das genaue Gegenteil von Ghrelin ist Leptin, das in unseren Fettzellen gebildet wird und uns satt macht. Es sagt unserem Körper (ihr könnt euch an den Vorzeitmenschen erinnern?), dass genug Fett vorhanden ist. Der Gedanke, jetzt einfach Leptin einzunehmen, könnt ihr aber auch gleich wieder streichen, denn übergewichtige Menschen haben keinen Leptinmangel, sie sind nur resistent dagegen. Um diese Resistenz abzubauen, müssen wir ausreichend Sport betreiben, uns bewegen!

    Als letztes möchte ich noch GLP1 (Glucagon) erwähnen, das unser Darm bildet und den Blutzuckerspiegel reguliert, die Magenentleerung verzögert und uns satt macht. Um GLP1 zu fördern gelten die gleichen Nahrungsmittelempfehlungen wie beim Ghrelin.

    Machen wir uns also nichts vor: Hormone beeinflussen uns doch schon immens und deshalb lasse ich diesen Einwand als Begründung auch teilweise gelten, aber ich habe immer noch einen Willen und resignierend den Hormonen allein die Verantwortung für unser Übergewicht zu geben, halte ich für zu leicht gemacht.

    Eine weiter lapidare Erklärung ist oft:

    Ich kann machen was ich will; irgendetwas boykottiert immer meine Abnahme!“

    Eigentlich heißt das doch nur, dass unsere Strategie falsch ist und jetzt komme ich noch einmal zu dem Vergleich eines Übergewichtigen mit einem Drogenabhängigen (ihr erinnert euch an den Hormonjunkie?). Beiden fällt es schwer, eine gefasste Strategie durchzuhalten. Der Plan, sich selber Mahlzeiten zuzubereiten und zu festen Zeiten mit Zeit für die Mahlzeit zu essen, scheitert in dem Moment, wo Hektik und Hunger gemeinsam auftreten, genauso wie der Wille zur Abstinenz bei dem Süchtigen unter Stress zerbröselt. Das liegt an unserem zentralen Melanocortin-System, die Schaltzentrale unseres Nervensystems, in der die Masse aller Informationen zusammenläuft.

    Unter anderen laufen hier auch die Nervenfasern des Belohnungssystems und auch die, die mit Serotonin arbeiten, zusammen. Ist man depressiv, sinkt der Serotoninspiegel; bei einem Glückszustand steigt er. Das wäre gar nicht so schlimm, wenn der Serotoninspiegel nicht auch noch den Hunger regeln würde und man im Glückszustand weniger isst als in einer traurigen Situation. Ähnlich reagiert dieses System auch auf Stress und lässt den vielbeschäftigten Menschen, der auch noch wenig Zeit zum Kochen oder Essen hat, hungrig werden und lieber schnell einen Snack „auf der Faust“ verputzen. Wie man sieht, sind die Rubriken beim besten Willen nicht klar zu trennen und die letzten Sätze hätten auch gut zu dem Hormonkapitel gepasst.

    Und dann gibt es auch noch die Menschen, die scheinbar glücklich mit ihrem Übergewicht sind. Nennen wir die Kategorie

    Wir wollen so bleiben wie wir sind, weil wir uns wohlfühlen, so wie wir sind!“

    Ich fühle mich wohl so wie ich bin! Das höre ich auch des Öfteren in der Werbung, aber auch von schwergewichtigen Menschen. Richtig ist auf jeden Fall, dass man unseren Body-Maß-Index nicht universell als gültig ansehen darf. Nicht nur Menschen mit einem BMI von unter 25 sind gesund, ansonsten wäre ein Klitschko deutlich adipös. Auch der normal gebaute Mensch, dessen BMI sich zwischen 25 und 30 bewegt, kann durchaus kerngesund sein und sein Risiko durch Übergewicht muss nicht höher sein, als bei einem Menschen mit einem BMI unter 20.

    Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass bei dieser Bevölkerungsgruppe (BMI = 25 bis 30) die frühzeitliche Sterblichkeitsrate sogar am geringsten ist. Wer einmal stärker erkrankt ist, hat auch mit einigen Kilo mehr eine bessere Genesungsprognose als der, der nichts zuzusetzen hat.

    Auch das Plus-Size- oder Curvy-Model mit einem Instagram-Account und 100.000 und mehr Followern, das von seinem Aussehen sehr gut leben kann, mag – solange es keine körperlichen Beschwerden hat – mit solch einer Meinung sogar Bestätigung finden, aber wenn Gesundheitsprobleme auf der Bildfläche erscheinen, Bewegungen Schmerzen verunsichern oder sogar das Leben bedrohen, bleibt nicht mehr viel Sinnhaftigkeit in einer solchen Behauptung.

    Eine selektive Betrachtungsweise ist immer angeraten, wobei der Kranke mit Diabetes, Herz- oder Gelenkproblemen sicherlich abnehmen sollte; hier zählt dann jedes abgenommene Kilo.

    Was ist also mein Fazit?

    Studien, die belegen, dass nur jede 124. abnehmwillige Frau und jeder 200. abnehmwillige Mann es schaffen, ihr Normalgewicht dauerhaft zu erreichen, mag zwar eine interessante Tatsache sein, aber sie nützt uns nichts. In dieser britischen Studie, die mit fast 200000 Menschen über 10 Jahre arbeitete, wurde viel Interessantes ermittelt. So z.B. auch, dass ein hohes Ausgangsgewicht diese Chance noch niedriger macht und dass der Jojo spätestens nach 5 Jahren zuschlägt; auch das wieder interessantes aber sinnloses Wissen für den Übergewichtigen.

    Meiner Meinung nach müssen wir wissen, warum uns plötzlich der Hunger überkommt, die Tafel Schokolade im Schrank mit uns spricht oder ich unbedingt das trockene Brötchen in der Küche essen will. Wir müssen die Ursachen kennen, um diese zu bekämpfen, damit wir keine Ausreden für das Versagen mehr brauchen, sondern uns so verhalten, dass die Gründe nicht wieder auftreten. Wenn ich weiß, dass mein fürchterlicher Hunger nur durch meinen momentanen Stress und dem damit verbundenen vielen Cortisol in meiner Blutbahn zu tun haben, kann ich durch Maßnahmen gegen den Stress (gegen das Cortisol) verhindern, dass meine Abnahme versagt. Vielleicht liegt es an meinem hohen Ghrelinspiegel, den ich aber einfach durch den Verzehr von Proteinen bekämpfen kann. Und – wie sollte es anders sein – wir müssen uns mehr bewegen, denn Sport hilft uns immens beim Projekt Normalgewicht. Wenn wir dann auch noch wissen, wie wir unser Gehirn auf unsere Seite bekommen, ihm unseren Willen aufzwängen können, wird die oben angeführte Quote auch deutlich besser.

    Und wenn wir trotzdem wieder einmal „versagt“ haben, die Abnahme nicht funktionierte oder schon Erreichtes wieder verloren wurde, kann man zwar auf eine dieser Ausreden zurückgreifen, hat damit dann sogar teilweise etwas Wahres behauptet, aber es nützt uns nichts!

    Wir lassen uns dann schon wieder von unserem Gehirn manipulieren; es tickt seit ewigen Zeiten so: Wir flüchten! Es ist viel zu faul, um solche unbequemen Werte wie „durchhalten“, „dranbleiben“, „erfolgreich sein“ zu priorisieren. Es wählt immer den einfachen bequemen Weg: Ich gebe auf und als Rechtfertigung für unsere „Seele“ sucht es dann solch eine Ausrede, wie wir sie oben besprochen haben. Aber einen Ausweg gibt es aus diesem Kreislauf: Wenn wir schon öfter gesiegt haben, lernt sogar unser Gehirn, dass gewinnen schön ist und es kennt in seiner Erinnerung den Erfolg, das Erreichen unseres Zieles. Es weiß dann, dass es manchmal auch einen besseren Weg als die Flucht gibt.

    Ich lege euch für solch einen Fall die schöne Weisheit des großen Winston Churchill nahe:

    Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird!
     
    #1 Fullback, 11.05.2019
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  3. FrauEigensinn

    FrauEigensinn Mitglied
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    Na endlich ............... Ich danke dir, Fullback!

    Oh ja, es bleibt oft nur eine Ausrede, aber diese finde ich am "Schönsten"!

    Irgendetwas! Ich selber bin es in allen Fällen, sei es nur, weil ich z.B. dem Alkohol nicht widerstehen kann oder bei einer Einladung es dem Gastgeber nicht antun kann, seinen köstlichen Kuchen nicht zu essen. Wer mir da böse ist oder die Freundschaft kündigt, war nie mein Freund!

    Glücklich mit seinem Übergewicht ist KEIN Mensch! Das ist eine dumme Ausrede.
     
    #2 FrauEigensinn, 11.05.2019
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  4. Nele123

    Nele123 Mitglied

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    Und das geht wie?

    Hallo Fullback ,

    es ist schön nach so langer Zeit mal wieder was von dir zu lesen :smile:.
    Ich habe mich auch schon viel damit beschäftigt, wie es bei mir dazu kam, dass ich so starkes Übergewicht hatte, was dazu geführt hat, dass ich auch nach großen Abnahmen noch mehr wieder zugenommen habe.

    Solche Studien mögen einem "sinnloses" Wissen vermitteln, mich erschrecken sie trotzdem.
    Zur Zeit kämpfe ich nach gut 3 1/2 Jahr Start der Abnahme und ca. 1 1/2 Jahren Erreichen eines Gewichts, was zumindest "ok" ist, wieder stark gegen die Zunahme. Auch wenn 2-3 Kilo mehr im Vergleich zu über 40 kg Abnahme sich wie Peanuts anhören, ist für mich seit Anfang des Jahres die große Alarmglocke im Dauerbetrieb.

    Ich möchte hier nicht auf den "Ausreden" rumreiten, aber wenn man sich als ehemals sehr stark übergewichtiger Mensch nicht regelmäßig selbst überprüft und ggf. notwendige Konsequenzen zieht, geht der Jojo von selber los. Das "ein Leben lang" ist schon eine ganz schön harte Aufgabe.
    Von daher möchte ich nicht von "Versagen" sprechen.

    Ich wünsche von daher allen hier (und auch denen, die sich außerhalb des Forums um ein gesünderes Leben bemühen), dass sie sich für die Rückschläge nicht verurteilen und immer wieder den Weg in die richtige Richtung finden.

    LG Nele
     
    #3 Nele123, 13.05.2019
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  5. Fullback

    Fullback Mitglied

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    Hallo Nele123 , nur damit kein falscher Eindruck entsteht.....:thumbsdown:

    Versagen ist genau solch ein Wort, dass man – so lange es nur geschrieben ist – auch verkehrt verstehen kann. Das geschriebene Wort klingt bei dem Lesenden oft nicht so, wie es gemeint ist. Ich gebe mir schon immer sehr viel Mühe, jedermann verständlich und absolut ohne Wertung zu schreiben; deshalb sind meine Texte auch meistens so lang:laugh:.

    Für mich bedeutet das Wort nur, dass ich etwas, was ich mir fest vorgenommen habe, nicht geschafft habe. Will man beim Stabhochsprung unbedingt 5,50 m überspringen (das ist kein Weltrekord, vielleicht nur eine persönliche Wunschhöhe) und reißt im Wettkampf dann drei mal die Latte, hat man versagt. Das heißt nicht, dass man es nicht wieder versucht; im Gegenteil, es spornt an und eine Menge Sportler denken genauso und überlegen dann, was man anders machen muss, damit es endlich klappt. Ein Mohammed Ali wollte 1971 seinen Weltmeistertitel wieder zurück, kämpfte gegen Frazier und…..versagte! Das hat ihn angespornt und er hat weiter trainiert, wurde besser und haute später dann den Weltmeister um.

    Das meinte ich mit einmal mehr aufstehen, als man umgehauen wird. Auf keinen Fall möchte ich, dass jemand meinen Beitrag falsch versteht und vielleicht sogar das Gegenteil macht, als man möchte (was übrigens auch der Grund ist, weshalb du so lange nichts von mir gelesen hast, da man mir damals mitgeteilt hat, dass ich zu kompliziert und unverständlich schreibe und dadurch andere Mitglieder demotiviere. Ich hätte auch nicht wieder geschrieben, wenn ich nicht gelesen hätte, dass man sich im Forum an „Nurleser“ stört – sie als „Spanner“ ansieht):rolleyes:.

    Kommen wir zu deiner Frage „Und das geht wie?“:

    Ich dachte eigentlich, dass ich darüber schon öfter geschrieben habe. Dass unser Gehirn aus zwei konkurrierenden Systemen besteht, dem limbischen System und dem präfrontalen Kortex. Zweitgenanntes weiß, dass es besser ist, wenn wir kein Übergewicht haben, dass wir Sport machen sollten und die Tafel Schokolade nicht am Stück aufessen sollen. Es ist das schlauere System und wenn wir nur das hätten, gäbe es auch unsere Gewichtsprobleme nicht.
    Das ältere System unserer Vorfahren ist aber auch noch da und das hat eindeutig das Sagen, denn es steuert uns impulsiv und unbewusst. Den Großteil aller Arbeiten die du am Tag bewerkstelligst, erledigt dieser Teil deines Gehirns absolut zuverlässig und vor allen Dingen sehr schnell.
    Wenn du dir einmal vorstellst, dass jeder Verkehrsteilnehmer alle Handgriffe beim Autofahren von A nach B bewusst macht, gäbe es den wohl größten Megastau aller Zeiten. Wir wären kaum in der Lage zwischen zwei Gängen auch noch über Richtung und andere Verkehrsteilnehmer nachzudenken.
    Dieses alte System ist fein verknüpft mit erlerntem Wissen und den Erfahrungen, die wir gemacht haben und wenn ich etwas daran ändern will, muss ich neue Verknüpfungen zum gewollten neuen Verhalten knüpfen. Das geht eben nur durch Übung, ständige Wiederholungen und Erfolgskontrolle und ist anfangs extrem schwer. Wie schwer das ist, merkst du schon, wenn du einmal bewusst deine Hände anders als gewohnt faltest; also den rechten statt den linken Daumen nach oben. Fühlt sich komisch an, oder? Du kannst auch einmal versuchen, dir deine Zähne bewusst in anderer Reihenfolge zu putzen. Machst du das über einen längeren Zeitpunkt, lässt deinem Gehirn Zeit für neue Verknüpfungen, kannst du dich auch daran gewöhnen und es kommt dir völlig normal vor.
    Ich bringe meiner Enkelin gerade Mathematik bei. Sie ist in den Anfängen und wir haben noch keine Trigonometrie oder Algebra und Gleichungen mit drei Unbekannten. Wir fangen – nach dem einfachen Zählen, Addieren und Subtrahieren – gerade mit dem Multiplizieren an. Das geht, wie wir wissen, oft nur durch stumpfes auswendig lernen. Es nützt nichts, wenn ich für 7 x 5 bei fünf anfange und dann noch sechs mal die fünf addiere. Es geht anfangs zwar auch, ist aber für unsere spätere Mathematik völlig sinnlos. Wir müssen diese Zahlen einfach parat haben, dann wird Mathematik auch Spaß machen können und wenn es das tut, knüpft unser Gehirn auch schneller neue Verbindungen und unser „altes“ Gehirn übernimmt das ganz intuitiv, es wird nicht mehr auf die Idee kommen, dass es sieben mal die fünf addiert.

    Das gleiche gilt auch für unsere Ernährungsgewohnheiten und um die zu ändern, müssen wir erst einmal wissen, was unser Körper uns sagen will.
    Wir müssen lernen, dass unser Körper uns mit dem unbändigen Verlangen nach Schokolade vielleicht nur sagen will, dass wir einen Magnesiummangel haben. Mit ein paar Erdnüssen könnte man sofort gegensteuern und die Schokolade liegen lassen, aber dieses Wissen fehlt uns ja. Fehlt dem Körper Natrium will er Chips oder Pommes; ein paar Oliven wirken Wunder und können das Verlangen bremsen oder wenn Calcium fehlt muss man nicht nachgeben; ein Glas Milch oder ein Stückchen Käse nehmen das Verlangen, aber auch das müssen wir lernen und automatisieren.

    Wir müssen auf unseren Körper hören und ihn verstehen. Das geht nicht von jetzt auf gleich, das muss gelernt werden und je öfter ich das mache, desto eher knüpft unser Gehirn neue Verbindungen und automatisiert unser richtiges Verhalten und Heißhungerattacken gehören dann der Vergangenheit an. Wenn das erst einmal funktioniert, der Erfolg sich sogar auf der Waage zeigt, desto eher macht es uns auch Spaß und dann haben wir auch keine Probleme, dass wir dieses vernünftige Verhalten unser Leben lang durchhalten müssen. Dann brauchen wir keine „Ausreden“ mehr, genauso wie es bei der Rauchentwöhnung ist: Einmal geschafft, fragen wir uns nach einer bestimmten Zeit, warum wir eigentlich jemals geraucht haben und solch eine blöde Ausrede gebrauchten, dass wir es nur machen, weil rauchen gemütlich ist und die Gesundheitsschädigung gar nicht bewiesen ist, da es ja auch ganz alte Raucher gibt.

    Deinem Wunsch, dass jeder Übergewichtige oder Raucher – auch nach (nennen wir es dieses Mal wie du) Rückschlägen – den Weg in die richtige Richtung wieder findet, schließe ich mich von Herzen an (deshalb zitierte ich auch Churchill).

    Ganz liebe Grüße…..:smile:
     
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  6. Antii

    Antii Mitglied
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    Na zum Glück hast du das gelesen und bist zurück. Und wäre was verloren gegangen.
    Wer Dir sowas mal geschrieben hat gehört sicher nicht zu den Stammlesern deiner Beiträge. Es haben dir auch schon einige gesagt das wir sofort deine Bücher kaufen würden wenn du welche schreiben würdest.
    Schön wieder von dir zu lesen.
     
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Wo ein Wille ist, da ist ein Weg; wo kein Wille mehr ist, da bleibt die Ausrede!

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