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Wechselwirkung von bestimmten Nahrungsmitteln mit Medikamenten...

Diskutiere Wechselwirkung von bestimmten Nahrungsmitteln mit Medikamenten... im Themen des Alltags Forum im Bereich Alles was uns sonst noch bewegt; Ich habe ja neulich schon mal davon berichtet, dass bestimmte Lebensmittel Wechselwirkungen mit Medikamenten erzeugen. Man kennt das z.B. von...

  1. Limax

    Limax Mitglied

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    Ich habe ja neulich schon mal davon berichtet, dass bestimmte Lebensmittel Wechselwirkungen mit Medikamenten erzeugen. Man kennt das z.B. von bestimmten Antibiotika, die man z.B. nicht mit Milchprodukten einnehmen darf.

    Ich nehme z.B. seit vielen Jahren L-Thyroxin und habe auch erst im Rahmen einer damals durchgeführten eiweißreichen Diät und in diesem Zeitraum etwas durcheinander geratener Werte den Beipackzettel nochmal genauer gelesen und dann entdeckt, dass z.B. Sojaprodukte die Aufnahme der Schilddrüsenhormone beeinflussen können und eventuell eine Anpassung der Dosis erforderlich machen können.

    Als neulich meine von der Hausärztin kontrollierten Schilddrüsenwerte wieder verändert waren, kam ich auf die Idee, dass es an den Pomelos liegen könnte, die ich regelmäßig verzehre.
    Mir fiel ein, dass ich bei Grapefruit da schon was drüber gelesen hatte. Als ich meine Ärztin darauf ansprach, meinte sie. "Ich vergesse immer wieder darauf hinzuweisen."

    Ich denke, es macht keinen Fehler, hier mal darüber zu schreiben. Ich habe dazu folgendes gefunden:

    „Grapefruit enthält neben gesundheitsfördernden Stoffen, wie Vitaminen, Ballaststoffen, ätherischen Ölen, Fruchtsäuren unter anderem auch Stoffe, die auf unsere körpereigenen Enzymen einwirken.

    Eines davon ist Narengenin – das im Magen aus dem Bitterstoff der Grapefruit entsteht. Diese Stoffe können im Dünndarm die Verstoffwechselung verschiedener Medikamente verhindern. So kann es zu höchst bedrohlichen Überdosierungen der Medikamente im Blut kommen. In anderen Fällen verhindern diese Stoffe eine reguläre Aufnahme des Medikamentes in den Blutkreislauf, sodass es zu Unterdosierung und Therapieversagen kommen kann.

    Unterschätzt wird leider auch die anhaltende Wirkung des Grapefruitsaftes, selbst wenn man ihn nicht zur gleichen Zeit einnimmt, wie die Medikamente.“


    Wenn ihr also regelmäßig Medikamente einnehmen müsst, solltet ihr euren Arzt dringend nach den möglichen Wechselwirkungen mit Grapefruit befragen, da diese darauf oft nicht achten, bzw. vergessen darauf hinweisen.

    Schon ein Glas Grapefruitsaft kann zum Beispiel bei Antidepressiva, bei Medikamenten gegen Krebs und auch bei Asthma-Medikamenten eine gefährlich erhöhte Wirkstoffkonzentration der Arzneimittel im Blut verursachen. Eine Wechselwirkung mit vielen Medikamenten ist bereits nachgewiesen.

    Weitere Wechselwirkungen:

    Überdosierung der Pille

    Zwar soll eine durch Grapefruitsaft ausgelöste Falschdosierung der Pille die schwangerschaftsverhütende Wirkung dieser nicht beeinträchtigen, dennoch ist eine Wechselwirkung hier äußerst gefährlich. Durch die Erhöhung des Hormonspiegels sind sämtliche Nebenwirkungen der Pille ebenfalls erhöht – hierzu gehört vor allem die Thrombosegefahr. Ein weiteres Risiko ist, dass die verschiedenen Hormone jeweils anders mit der Grapefruit reagieren. Dies kann zu einer Entgleisung des körpereigenen Hormonsystems führen.

    Wechselwirkung der Grapefruit mit Alkohol

    Viele Cocktails enthalten sowohl Alkohol als auch den Saft der Grapefruit. Diese Mischung kann sehr gefährlich sein, denn die Inhaltsstoffe der Grapefruit unterbinden den regulären Abbau des Alkohols. So können bereits mittlere Mengen von Alkohol zu Vergiftungserscheinungen führen. Zudem verursacht der Geschmack der Grapefruit den Eindruck, dass das Getränk kaum Alkohol enthielte.

    Antibiotika und Grapefruit

    Sämtliche starken Nebenwirkungen von Antibiotika können bei Genuss von Grapefruitsaft deutlicher Zutage treten. Dies gilt auch bei nicht gleichzeitiger Einnahme während der gesamten Einnahmeperiode der Antibiotika.

    Lebensgefährlich: Betablocker und Grapefruit

    Die Kombination von Betablockern und Grapefruit kann lebensgefährlich sein, denn das Medikament erzielt beim Genuss von Grapefruit enorme Überdosierungen. Gerade bei Einnahme dieser Medikamente sollte ein Arzt unbedingt darauf hinweisen.


    Egal, welches Medikament oder sonstiges, auch rezeptfreies Arzneimittel man verwendet, es macht Sinn, sich zu informieren über mögliche Wechselwirkungen. Leider wird darauf in den Beipackzetteln noch nicht hingewiesen, fragt deshalb euren verschreibenden Arzt oder den Apotheker, die kennen sich da meist gut aus.

    Vor allem, wenn ihr bei euch unerwartete oder starke Nebenwirkungen eines Arzneimittels feststellt und in gleichem Zeitraum Grapefruit zu sich genommen habt, solltet ihr unbedingt einen Arzt aufsuchen und ihm davon berichten.

    Der Arzt kann eine Blutentnahme vornehmen, um die Wirkstoffkonzentration des Medikamentes zu überprüfen.

    Mir ist das auch schon in einem anderen Zusammenhang (meiner beruflichen Tätigkeit und auch im Bekanntenkreis) aufgefallen, z.B. bei Einnahme von Marcumar oder Phenprogamma zur Blutverdünnung. Manche Ärzte weisen darauf hin, dass man sich dann bei der Nahrungsaufnahme darauf einstellen muss und auf Vitamin K achten muss, andere lassen das völlig außer Acht. Man sollte dann Produkte, die viel Vitamin K enthalten stark reduzieren.

    Ich denke, das ist ein wichtiges Thema. Wollte nur dazu anregen, etwas genauer hinzuschauen, gerade weil man auch im Rahmen einer Diät, bestimmte Lebensmittel verstärkt zu sich nimmt.
     
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  3. RomansPrinzessin

    RomansPrinzessin Guest

    mein Mann ist Nierentransplantiert und darf keine Grapefruit essen, da es sich mit seinen Nierenmedis nicht verträgt...
     
    #2 RomansPrinzessin, 07.02.2014
  4. ChaCha62

    ChaCha62 Mitglied

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    ....auch bei Frauen die die Pille nehmen....und Johanniskrauttee trinken (zB).....kann die Wirkung der Pille aufheben!

    Bei Marcumar....sollten die Patienten sehr darauf achten: das alle grünen Gemüse!!!! nicht in massiv unterschiedlichen Mengen gegessen werden - da es die Gerinnungswerte massiv beeinflussen kann...so wie grüner Salat usw.....kann die Gerinnungswerte schwer beeinflussen.....persönlich finde ich es arg, das nicht von Medizinern in der Genauigkeit darauf hingewiesen wird, das scheint über die Grenzen hinaus gleich zu sein.

    ...Limax! Super toll - danke für diesen Threat!!!!!
     
    #3 ChaCha62, 08.02.2014
  5. Limax

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    Ich weiß das von meiner Mutter, sie bekam damals vorbildlich vom Arzt ein entsprechendes Merkblatt, meine Schwiegereltern haben davon noch nie gehört und wurden von ihrem Arzt auch nicht informiert.

    Muss allerdings sagen, dass meine Mutter dadurch anfangs sehr verunsichert war, weil sie gleichzeitig Diabetiker ist und eine zeit lang nicht wusste, was sie überhaupt essen darf.
    Ich konnte sie dann beruhigen, viele der Vitamin-K haltigen Lebensmittel sind ja auch gesund, man sollte es nur wissen, wie ChaCha schreibt, auf die Mengen achten, weil die Werte eben sonst ziemlich schwanken können.
    Sie ist gut eingestellt und traut sich heute auch wieder etwas lockerer damit umzugehen und sich diese Dinge auch in Maßen zu gönnen.
    Zitrusfrüchte gehören da übrigens auch dazu.
     
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  6. ChaCha62

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    ....war dann bei meinem Mann genau so!
    Schön gleichmäßig - dann ist es kein Problem.....mit den Werten
     
    #5 ChaCha62, 08.02.2014
  7. karinla

    karinla Mitglied

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    vielen dank limax, super !!!!!!
    vitamin K ist ein antagonist ( gegenspieler ) z. B . vom Macumar

    genauso sollte die einnahme von knoblauch bei blutverdünnenden medis im auge gehalten werden. ( Dazu gehört auch das ASS - gilt zwar nur im arteriellen bereich - aber immer hin. - die thromboseprophylaxye - heparin spritzen gehört auch dazu )

    so prima die vorteile von knoblauch auch sind -bei den menschen mit entsprechenden begleiterkrankungen eben nicht ...
     
    #6 karinla, 08.02.2014
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  8. ChaCha62

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    ...und genau so sollte das Klima und der Spirit im Forum sein!
    ...einander im positive ergänzen und vom Wissen profitieren....:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
     
    #7 ChaCha62, 08.02.2014
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  9. Limax

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  11. Bernd

    Bernd Super Mod
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    Man ist echt geschokt wenn man sowas liest.

    Bin froh das ich mit Medikamenten oder ähnlichem nix zu tun habe ....
     
  12. Nurse74

    Nurse74 Guest

    Das geht manchmal schneller als man denkt, eine "harmlose Erkältung" Antibiotische Behandlung und wechselwirkungen mit anderen mitteln geht ruck Zuck.

    Also Aufpassen mit Arzt oder Apotheker sprechen und Beipackzettel lesen !
     
    #10 Nurse74, 13.02.2014
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