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Uebeltäter Geschmacksverstärker

Diskutiere Uebeltäter Geschmacksverstärker im Nährwerte und Kalorien von Lebensmitteln Forum im Bereich Abnehmen und Diät Methoden; Eins vorweg ich bin (war) ein totaler Maggi-Junky. Ich habe bei mir festgestellt, wenn ich keinen Geschmacksverstärker in meinen Gewürzen habe...

  1. Svava

    Svava Mitglied

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    Eins vorweg ich bin (war) ein totaler Maggi-Junky.

    Ich habe bei mir festgestellt, wenn ich keinen Geschmacksverstärker in meinen Gewürzen habe und eher etwas Schärfe, die nachklingt in die Gerichte bringe das Sättigungsgefühl viel früher einsetzt und länger anhält.
    Vor allem bei der Spaghettisauce, da nehme ich immer einen getrockneten, kleinen Chilli und frische Kräuter und Salz.

    Könnte es sein das die industriellen Geschmacksverstärker einen dazu verleiten mehr zu essen, weil sie zu lange den ach so feinen Geschmack nachklingen lassen und Lust auf mehr machen.
    Wenn wir etwas nicht mögen essen wir doch auch höchstens eine Gabel davon und lassen den Rest liegen.
    Nicht, dass ihr jetzt denkt ich koche schlechter - es schmeckt alles vorzüglich - meistens jedenfalls. ;)
     
    Lebensfreude gefällt das.
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  3. Blumenfee

    Blumenfee Mitglied

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    Ich versuche auch viel mit frischen Kräutern in meiner Küche zu machen und es darf auch gerne mal scharf sein, aber zu deiner eigentlichen Frage: ich denke schon, dass Geschmacksverstärker das Sättigungsgefühl beeinflussen können, spielen unserem Gaumen so einiges vor.Und was auch schlimm ist, machen süchtig.( nach diesem Geschmack)
     
    #2 Blumenfee, 24.05.2011
  4. Nora

    Nora Mitglied

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    Geschmacksverstärker lassen wohl den Insulinspiegel steigen, d.h. dadurch bekommt man mehr Appetit und isst entsprechend mehr. Was auch erklärt das die meisten Menschen nach einer halben Chips-Tüte nicht aufhören können ;)
     
  5. jsusu

    jsusu Mitglied

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    Huhu,
    Geschmacksverstärker ist, meiner Meinung nach, ein ähnlich kontroverses Thema wie Süßstoffe. Die einen verteufeln es, die anderen halten es für unbedenklich. Entsprechend finde man die Informationen, die man gerade sucht. ;)

    Hier ein Artikel aus der Apotheken-Umschau dazu. Wie seriös die Apotheken-Umschau ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Ein paar interessante Zitate aus dem Artikel
    Ich persönlich bin der Meinung, dass es auf alle Fälle keine unglaublich gefährliche Substant ist (wie man durchaus lesen kann). Immerhin ist Glutamat eine unserer Aminosäure, also einer der Stoffe, aus dem die Eiweiße aufgebaut sind.

    Und der Appetit .. das kenne ich auch. Ich kann bei Chips auch schlecht aufhören. Aber ich frage mich gerade, ob es bei Schokolade anders ist. ;)

    Und ansonsten würde ich sagen: Ab und zu, aber nicht übertreiben. Wie eigentlich bei allem.
     
  6. Svava

    Svava Mitglied

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    Ich denke halt die Nahrungsmittelindustrie hätte erhebliche Probleme wenn sie darauf verzichten müssten.
    Ich habe es für mich einfach so wargenommen und werde einfach mehr darauf achten.
    Es gibt Gemüsebouillons ohne Geschmacksverstärker und die schmeckte mir überhaupt nicht. Irgend etwas fehlte
    einfach im Abgang.
     
  7. jsusu

    jsusu Mitglied

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    Oder wir, weil wir drauf verzichten müssten. ;)

    Ja, weniger Geschmacksverstärker schadet ja sicher auch nicht. Und wenn du einen positiven Effekt merkst - weg damit!

    Muss mal drauf achten, ob meine welchen hat. Aber mit Sicherheit .. Ich mach meine Nudeln und meinen Reis immer mit Bouillon ... mmmhhhh! :)
     
  8. Blumenfee

    Blumenfee Mitglied

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    Macht euch mal den Spaß und gebt bei google den Suchbegriff- Geschmacksverstärker( Glutamat) ein.Oh, oh.
    Da steht nichts Positives, habe mir das aber auch gedacht. Hier mal nur ein Auszug:





    Geschmacksverstärker Glutamat
    Dieser Text wurde veröffentlicht am 02.10.2007 um 14:16 Uhr​
    (Zentrum der Gesundheit) - Noch immer wird der Geschmacksverstärker Glutamat in unzähligen Fertignahrungsmitteln und Würzmitteln eingesetzt obwohl bekannt ist, dass Glutamat gesundheitsschädlich ist.

    awww.abnehmen_aktuell.de_images_abnehmen_bilder_2011_05_glutamatia_1.jpg Geschmacksverstärker - Glutamat ist ein häufig benutzter Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln

    Geschmacksverstärker sind chemische Substanzen

    Industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um den Absatz theoretisch geschmacklich ungenießbarer Produkte zu ermöglichen.
    Da die verschiedenen, gebräuchlichen Glutamate (Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat und Glutaminsäure) in ihrer Wirkungsweise nahezu identisch sind, soll im Folgenden von "dem" Glutamat die Rede sein.
    Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht, und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut- Hirnschranke z.T. problemlos überwinden.

    Glutamat als Suchtmittel

    Im Unterschied zu den bekannteren Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend "high", sondern es erzeugt künstlich Appetit, indem es u.a. die Funktion unseres Stammhirns stört. Das Stammhirn (limbisches System) regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger. Durch die Störungen verursacht das Glutamat Schweißausbrüche und Streßwirkungen wie Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen. Es führt bei sensibleren Menschen häufig zu Migräne. Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehrere Stunden lang nachhaltig ab. Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle bewirken oder sogar zum Soforttod durch Atemlähmung führen.
    In Tierversuchen schwere Gehirnschäden festgestellt

    awww.abnehmen_aktuell.de_images_abnehmen_bilder_2011_05_tierversuch_1.jpg In Tierversuchen führte der Geschmacksverstärker Glutamat zu schweren Gehirnschäden; wurde es schwangeren Ratten über die Nahrung in Dosierungen verabreicht, wie sie z. B. in Kartoffelchips oder Fertigsuppen durchaus üblich sind, so konnte sich beim Embryo im Mutterleib kein voll funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln. Die Neugeborenen wären wahrscheinlich in der Natur nicht überlebensfähig gewesen. Auch bei erwachsenen Tieren traten deutliche Gehirnveränderungen auf. Auch die schwersten Gehirnschäden nach dem Schlaganfall entstehen nicht dadurch, dass der Sauerstoffmangel sehr viele Gehirnzellen zerstört; die wenigen wirklich so zerstörten Zellen setzen u.a. große Mengen an Glutamat frei, das die eigentliche Hauptzerstörung verursacht.
    Hand auf - und keiner spricht drüber?

    Die Nahrungsmittelindustrie nimmt solches in Kauf und hat vermutlich mit großzügigen Geldspenden bewirkt, dass sich aus den wenigen Zeitungsanzeigen gegen Glutamate kein Skandal entwickeln konnte. Vom Einsatz solcher "Geschmacksverstärker" hängen Milliardenbeträge ab; würde z.B. der Eigengeschmack von Tüten-Spargelcremsuppe plötzlich wahrnehmbar, so würde deren nach salziger Mehlpampe schmeckendes Aroma vermutlich von der Mehrheit der Menschen als ungenießbar empfunden.
    Glutamat in der Nahrung schädigt die Netzhaut

    Das Essverhalten der Menschen kann unter Umständen eine spezielle Form des Glaukoms auslösen.
    Wer über längere Zeit viele, mit dem Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat versetzte Speisen isst, riskiert sein Augenlicht. Das fanden Wissenschaftler um Prof. Dr. Hiroshi Ohguro von der Universität Hirosaki, Japan, laut einem aktuellen Bericht der Fachzeitschrift New Scientist heraus. Danach konnten die Forscher in Experimenten mit Ratten zeigen, dass Tiere, die sechs Monate lang Futter mit hohem Glutamat-Anteil erhielten, deutlich dünnere Netzhäute entwickelten und nach und nach sogar ihre Sehkraft verloren.
    Geschmacksverstärker reichern sich an

    Forschungsleiter Ohguro bestätigte zwar, dass in der Studie teilweise sehr hohe Glutamat-Mengen eingesetzt wurden, wollte aber keine genaue Untergrenze für eine völlige Unbedenklichkeit des Stoffes nennen. Bei geringeren Dosen in der Nahrung könnte sich die Wirkung möglicherweise erst nach einigen Jahrzehnten zeigen. Ohguros Ansicht nach erklären die neuen Forschungsergebnisse vielleicht auch, warum in Ostasien - wo Mononatriumglutamat (MSG) vielen Speisen beigemengt wird - eine spezielle Form des Grüner Stars (Glaukom) ohne den üblicherweise erhöhten Augeninnendruck so stark verbreitet ist.
    Ärzteblatt 15.5.08

    Glutamat führt zum Hirnödem bei malignen Gliomen

    Der Neurotransmitter Glutamat ist verantwortlich für die Entwicklung von Ödemen bei malignen Gliomen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Ilker Eyüpoglu der Neurochirurgischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg in der Zeitschrift Nature Medicine (doi:10.1038/nm1772).
    Flüssigkeitsansammlungen in intaktem Körpergewebe, die von benachbarten, krankhaften Gewebeveränderungen verursacht sind, werden als perifokale Ödeme bezeichnet. Problematisch werden sie vor allem bei Hirntumoren. Dadurch kommt es unter anderem zu neurologischen Ausfällen.


    Na mehr braucht man dazu nicht zu sagen, aber die Industrie hat die Macht, sie erkauft sich gefälschte Studien und alles ist gut. Das ist so oft so und wir lassen uns blenden.
    Ich persönlich habe schon sehr schlechte Erfahrungen beim Chinesen gemacht, reagiere darauf auch sehr doll, habe Herzrasen und meine Augen spielen verrückt, das ist keine Einbildung ( China-Restaurant-Syndrom, hervorgerufen durch Glutamat)
     
    #7 Blumenfee, 24.05.2011
  9. Nora

    Nora Mitglied

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    Fakt ist das es wie bei allem die Menge machen wird, aber ich finde es doch sehr traurig wenn man Kindern/Jugendlichen was richtig gekochtes vorsetzt und dann als Antwort bekommt: Das schmeckt nicht! Ich finde da läuft was richtig schief!!
    Wenn man in richtig gute Restaurants geht, wo bestimmt ohne Zusatzstoffe gekocht wird, da hat man noch den natürlichen Eigengeschmack von Lebensmitteln. Sowas geniesse ich und finde es total lecker. Entsprechend achte ich schon darauf das ich Fertigbrühe usw. ohne entsprechende Geschmacksverstärker kaufe!!

    LG
     
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  11. Blumenfee

    Blumenfee Mitglied

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    Ich denke auch, die Menge machts und wenn wir lernen, etwas bewußter mit unseren LM umzugehen( was sich bei SiS ja auch zwangsläufig ergibt) dann sind wir auf dem richtigen Weg und können unser Essen auch genießen.Von daher lob ich mir die tollen Rezepte hier im Forum.
     
    #9 Blumenfee, 24.05.2011
  12. jsusu

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    @Blumenfee
    Den Artikel habe ich auch gefunden. Und halte ihn für etwas überzogen ... Da wird der Teufel an die Wand gemalt.

    Ansonsten geb ich euch recht. Bewusster mit Lebensmitteln umgehen, nicht so viel Fertigkram essen usw.
     
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Uebeltäter Geschmacksverstärker

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