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Tofu- Gedanken über Leben und Tod

Diskutiere Tofu- Gedanken über Leben und Tod im Ernährung und Diät - Allgemeines Forum im Bereich Abnehmen und Diät Methoden; Ich seh das auch so, ich bin schon 50 aber im Moment fühle ich mich nicht anders als mit 35. Ich war gerade letzten Freitag bei der Beerdigung...

  1. Susann

    Susann Mitglied

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    Ich seh das auch so, ich bin schon 50 aber im Moment fühle ich mich nicht anders als mit 35.
    Ich war gerade letzten Freitag bei der Beerdigung einer guten Kollegin und habe so, etwas über den Tod nachgedacht.
    Der Mann dieser Kollegin trauert gar nicht, denn er hat ihr Auto schon vorher verkauft und ihr ins Gesicht gesagt, du brauchst es ja eh nicht mehr.:eek:
    Am Tag nach der Beerdigung kahm er zum Fischessen vom Männerchor und hat allen ins Gesicht gelacht und zugeprostet!:eek: Schrecklich!!:(
     
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  3. Bones

    Bones Mitglied

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    Man ist so jung wie man sich fühlt! Das Alter zählt nicht wirklich.

    Ich kann aber nachvollziehen, dass solche Gedanken kommen. Bin vor einiger Zeit Hals über Kopf in ein großes Tief gefallen (Fragen übers Alter kamen, wer wann & wie schnell stirbt etc.) und war in Therapie. Hat mir sehr gut getan!
     
  4. StephStar

    StephStar Mitglied

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    Faktisch, wir sterben undzwar mit der Sekunde in der wir geboren werden, beginnen wir zu sterben. Es ist einfach so, unumgänglich. Meine zwei jüngeren Schwestern und ich sind seit letztem Jahr Halbwaisen. Meine Mama ist 4 Tage vor ihrem Tod 57 geworden. Ich frage nicht nach dem "Warum?", denn ich finde diese Frage saublöd. Sie nervt mich schon, wenn ich sie irgendwo in einem solchen Zusammenhang lese. Das ist endlos, wie ein Hund der versucht sich in den Schwanz zu beißen. Also, gleich lassen. Was danach kommt? Weiß man nicht. Vielleicht Stille und Ruhe, vielleicht auch nicht. Man sollte nicht zuviel über soetwas nachdenken, denn das bremst einen zu leben. Mach dir nicht ständig soetwas bewusst, du wirst es merken, wenn es soweit ist. Das einzige was man tatsächlich in die Hand nehmen sollte, um verantwortungsbewusst zu sein, regel alles was danach kommt. Sorg dafür, dass deine Familie abgesichert ist. Das klingt zwar total schräg, aber ich bin aus einer Familie in der es nicht besonders gut aussieht finanziell und wäre meine Mum nicht so gut auf alle Eventualitäten vorbereitet gewesen, dann wären meine Schwestern und ich aufgeschmissen gewesen. Wir hätten sie nicht einmal bestatten lassen können. Sie hat genau richtig gehandelt.

    Sei jetzt einfach hier. Es geht dir gut, du hast deine Geschicke in die Hand genommen, lass es auf dich zukommen. Freu dich, dass du in diesem Moment da bist.

    So halte ich es....!

    Drück dich!
     
    #13 StephStar, 01.07.2009
  5. Pretty

    Pretty Mitglied

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    Ich denke, wer sich mit seinem Tod auseinandersetzt, kann sein Leben aktiv und bewusst genießen und gestalten.

    Wenn ich walken gehen bleibe ich mal kurz stehen und genieße das Leben.

    Ich schaue mir die Felder an. Das Korn ist schon fast wieder erntefähig. Ich bemühe mich die Jahreszeiten zu erfassen. Ich schaue mir die Wolken und den blauen Himmel an. Ich beobachte die Schwalben und überlege je nach ihrer Flughöhe wie das Wetter wohl werden wird. Ich sehe den Bäumen im Wind zu. Ich hoffe dann, dass die Kinder meiner Kinder auch noch die Möglichkeit haben werden beim Walken eine kleine Pause zu machen.
    Je älter ich werde, umso gelassener sehe ich den Tod. Klar hab ich immer noch angst einfach weg zu sein. Ich bin aber guter Hoffnung nicht zu verschwinden.
    Ich liebe meine Kinder. Ich würde nicht für mein Leben auf meine Kinder verzichten! Unsterblichkeit und dafür nicht das Glück Kinder zu haben.... Schrecklich.

    Machmal klingeln auch bei mir die Zeugen Jehova an meiner Tür..... die armen tun mir dann schon fast leid! Sie meinen mich mit einem Leben nach dem Tod locken zu können. Ein Leben nach dem Tod, welches sich von dem jetzigen Leben kaum unterscheidet. Hier auf dieser Welt, in meinem Haus......
    Auf Ewigkeit .... Nein Danke! .... Büglen, kochen, einkaufen, Fenster putzen, .... das muss doch mal vorbei sein!
     
  6. Ina-Maria

    Ina-Maria Mitglied

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    Hallo nine,

    ich bin jetzt 37, als ich 16 Jahre alt war (ich war in der 10. Klasse und stande kurz vor den Prüfungen) haben mein damaliger Freund und ich einen Ausflug zum Badesee mit dem Motorad gemacht. Auf dem Rückweg hat ein aus der Seitenstraße herausfahrendes Auto die Vorfahrt nicht beachtet, und damit war es passiert. Wir hatten einen Unfall. Ich hatte einen offen Bruch am Unterschenkel (sogar mehrfach gebrochen) meinem Freund passierte nichts. Ein Passant rief sofort den Krankenwagen, der nach 35! Minuten eintraf. Mit jedem Schlag meines Herzens wurde zu der offenen Wunde Blut an die frische Luft gepumt und bis jemand auf die Idee kam, mein Bein abzubinden, verging auch etwas Zeit. Es verging zu viel Zeit und mein Herz blieb stehen. Das was ich in dem Moment erlebte, bis die Sanitäter eintrafen und mich wieder zurückholten, nennt man "Nah-Tod-Erlebnis". Nine, ich kann dir sagen, es war ein schönes Erlebnis, man schwebt und fühlt sich leicht wie eine Feder und hat auch keine Schmerzen mehr. Aber ich muß dir auch sagen, "man muß diese Erfahrung NICHT wirklich machen!"
    Seit dem lebe ich aber mein Leben viel bewuster und ich bin glücklich über jeden schmerzfreien schönen Tag.
    Ich wünsche dir und allen die das lesen alles Gute und passt gut auf euch auf.

    L.G. I.M.:)
     
    #15 Ina-Maria, 01.07.2009
  7. grinsehummel

    grinsehummel Mitglied

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    ina-maria

    jetzt hab ich ne gänsehaut...da bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, als danke, daß du deine geschichte erzählt hast und schön, daß du sie noch erzählen konntest.

    liebe grüße

    moni
     
    #16 grinsehummel, 01.07.2009
  8. Vivian

    Vivian Guest

    Ich sehe das so: ich kam aus dem Dunkeln, daran kann ich mich nicht erinnern, ich gehe ins Dunkle zurück und werde auch das nicht richtig wahrnehmen können.
    Aber an ein Leben nach dem Tod klammere ich mich schon.......

    Letztes Jahr habe ich meine Freundin beim Sterben begleitet. Es war sehr hart für mich das mit ansehen zu müssen. Jedoch, während sie eingeschlafen ist begann sie zu lächeln.....sie ging glücklich........ich werde diesen Gesichtsausdruck nie vergessen.
     
  9. Vivian

    Vivian Guest

    Warum klammern wir uns so an dieses Leben???
    Weil wir nicht wissen was danach kommt.
    Vielleicht ist das irdische Leben nur eine Art Prüfung, und wer die gut übersteht....?? hmmmm
    na ja....waren nur so dumme Gedanken.
     
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  11. Mrs.Pitt

    Mrs.Pitt Mitglied

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    Zu mir wurde schon oft gesagt: so wie du bist, kommst du in die Hölle.
    Ich persönlich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, bin auch eher Atheist...

    Trotzdem -in ruhigen Momenten- denk ich schon drüber nach, wie das wohl sein wird, wenn man tot ist ... (hört sich jetzt blöd an, aber in meinen Gedanken macht es Sinn...)
     
    #19 Mrs.Pitt, 01.07.2009
  12. Dotty72

    Dotty72 Mitglied

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    Besonders Heute habe ich über den Tod nachgedacht...
    Ich war bei meinem Dad im Pflegeheim und habe zum einen meinen Vater dort gesehen und dann die anderen Bewohner...
    Da rückt dieser Begriff TOD ganz nah an einen ran.....
    Aber ich beschäftige mich seit meiner Kindheit mit diesem Thema...mal mehr mal weniger.
    Wir haben eine Gärtnerei und somit waren wir auch für die Beerdigungen etc. zuständig.
    Ich bin mit dem Thema Tod aufgewachsen und habe keine Angst vor dem was danach kommt...
    (Wenn man nicht grad das Buch "Mieses Karma" gelesen hat...)
    Sondern eher vor dem WIE und vor allem welchen Schmerz ich hinterlasse...
    Habe es gespürt als diverse Familienmitglieder und Freunde gestorben sind aber ganz besonders als mein Mann den gemeinsamen Unfall mit unserer Tochter nicht überlebt hat.
    Jetzt wieder seit 4 Jahren intensiv als wir meinen Vater mehr tot als lebendig nach 12 Stunden mit seinem ersten Schlaganfall im Keller gefunden haben.
    Weil ich weiß wie es sich anfühlt wenn mein Vater irgendwann gehen sollte...
    Aber bei dieser Denkweise bin ich einfach nur egoistisch....ich blicke meinem Dad in die Augen und sehe seine Mutlosigkeit und seine Aufgabe.
    Ich bin so froh daß er noch da ist...aber wenn ich ehrlich bin weiß ich daß er viel lieber Flügel hätte....
    Und vor diesen Schmerz den ich dann bei denen auslöse die mich lieben habe ich Angst.
     
    #20 Dotty72, 01.09.2009
Thema:

Tofu- Gedanken über Leben und Tod

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