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Thema STILLSTAND

Diskutiere Thema STILLSTAND im Ernährung und Diät - Allgemeines Forum im Bereich Abnehmen und Diät Methoden; Aus "gegebenem Anlass" habe ich diesen Beitrag aus der Versenkung geholt. Ich denke, er könnte Jammern auf höchstem Niveau etwas eindämmen!;)...

  1. FrauEigensinn

    FrauEigensinn Mitglied
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    Aus "gegebenem Anlass" habe ich diesen Beitrag aus der Versenkung geholt.
    Ich denke, er könnte Jammern auf höchstem Niveau etwas eindämmen!;)


    Gewichtsstillstand beim Abnehmen
    Die Waage zeigt wochenlang dasselbe Gewicht? Lassen Sie sich nicht demotivieren. Phasen des Stillstandes sind während des Abnehmens nichts Ungewöhnliches.

    In den ersten Wochen der Gewichtsreduktion purzeln die Pfunde meist rasch. Woran das liegt und warum Gewichtsstillstände bei einer Abnahme nichts Ungewöhnliches sind, erfahren Sie hier.
    Wenn weniger Kalorien mit der Nahrung aufgenommen werden, deckt der Körper seinen Energiebedarf mit Glykogen. Diese Form von Kohlenhydraten, die in den Muskeln und der Leber gespeichert wird, bindet Wasser, das bei der Verbrennung des Glykogens frei wird. Da mit jedem verbrauchten Gramm Glykogen ca. 4 Gramm Wasser frei gesetzt werden, beruht die anfänglich rasche Gewichtsreduktion hauptsächlich auf ausgeschwemmtem Wasser.

    Von einem Gewichtsstillstand oder Plateau spricht man dann, wenn die Waage über mehr als zwei Wochen dasselbe Gewicht anzeigt. Innerhalb einer Abnahme folgen Zeiten des Gewichtsverlustes und des Stillstandes einem typischen Muster.

    Der typische Zyklus der Gewichtsabnahme
    In den ersten Wochen der Gewichtsreduktion purzeln die Pfunde meist rasch. Wenn weniger Kalorien mit der Nahrung aufgenommen werden, deckt der Körper seinen Energiebedarf mit Glykogen. Diese Form von Kohlenhydraten, die in den Muskeln und der Leber gespeichert wird, bindet Wasser, das bei der Verbrennung des Glykogens frei wird. Da mit jedem verbrauchten Gramm Glykogen ca. 4 Gramm Wasser frei gesetzt werden, beruht die anfänglich rasche Gewichtsreduktion hauptsächlich auf ausgeschwemmtem Wasser.
    Sobald die Glykogenspeicher geleert sind, deckt der Körper seinen Energiebedarf durch die Verbrennung von Fett. Fett bindet jedoch nicht so viel Wasser und liefert zusätzlich mehr als doppelt so viel Energie wie ein Gramm Glykogen. Somit nimmt man in dieser Phase deutlich langsamer ab. Als durchschnittlicher Richtwert gilt nun maximal ein Kilo pro Woche. Eine schnellere Gewichtsreduktion bedeutet in der Regel, dass zur Energiegewinnung fettfreie Muskelmasse abgebaut wird, die wie Glykogen zu einem großen Teil aus Wasser besteht.
    Bei steigender Kohlenhydratzufuhr füllt der Körper seine Glykogenspeicher wieder auf und lagert gleichzeitig vermehrt Wasser ein. Die Folge: Das Gewicht bleibt stabil oder steigt sogar vorübergehend an.

    Wie kommt es zum Gewichtsstillstand?
    Nach ungefähr sechs Monaten Gewichtsreduktion ist ein Stillstand wahrscheinlich. Obwohl Plateaus fast unweigerlich auftreten, sind ihre physiologischen Ursachen weitgehend ungeklärt.
    Derzeit untersucht die Forschung die Rolle des Hormons Leptin an diesem Phänomen. Das von Fettzellen ausgeschüttete Leptin ist an der Zügelung des Appetits beteiligt. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Spiegel dieses Hormons im Blut bei der Abnahme drastisch abfällt. Dadurch könnte das Hungergefühl verstärkt werden. Ein Rückgang des Leptin-Spiegels kann daher mit einer erneuten Gewichtszunahme in Verbindung gebracht werden. Der genaue Einfluss des Hormons auf das Hungergefühl muss jedoch noch gründlicher untersucht werden.
    Bestimmte Stoffwechselprozesse, die mit dem Abnehmen verbunden sind, können ebenfalls zu einem Gewichtsstillstand beitragen. Ein geringeres Körpergewicht kann den Stoffwechsel herabsetzen, da der leichtere Körper weniger Kalorien für seine Bewegungen benötigt. Die geringere Kalorienzufuhr bedeutet auch, dass weniger Kalorien für die Verdauung und Verwertung von Lebensmitteln verbrannt werden. Beide Faktoren zusammen können einen energetischen Gleichgewichtszustand herstellen, der bewirkt, dass das Gewicht eine Zeit lang unverändert bleibt.

    Fußnoten:

    1Franz MJ. Effectiveness of weight loss and maintenance interventions in women. Curr Diab Rep. 2004 Oct;4(5):387–93.

    2Infanger D, Baldinger R, Barbier T, Steffen R, Horber FF. Effect of significant intermediate-term weight loss on serum leptin levels and body composition in severely obese subjects. Obes Surg. 2003 Dec;13(6):879–88.

    3Erez G, Tirosh A, Rudich A, et al. Phenotypic and genetic variation in leptin as determinants of weight regain. Int J Obes (Lond). 2010 Nov2. [Epub ahead of print].
     
    #1 FrauEigensinn, 03.02.2017
    Zuletzt bearbeitet: 03.02.2017
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  3. Fullback

    Fullback Mitglied

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    Glykogenspeicher, Hormone und Stoffwechselprozesse: Alles Faktoren, die für unser Gewicht und bei unserer Fettreduktion eine wichtige, aber auch komplizierte Rolle spielen. Allerdings sollten wir uns - schon bevor wir uns damit beschäftigen - über die einfachen und logischen Dinge unseres Körpers bewusst sein:rolleyes:.

    Jeder von uns „Kilokämpfern“ kennt das: Anfangs verschwinden die Kilo schneller als man Schoko-Sahne-Torte sagen kann – ein Wort, dass man während der Abnahme sowieso nicht mehr kennen sollte:LOL: – dann werden Kilo zu Gramm und dann geht gar nichts mehr, manchmal kommen die ungeliebten „Beschwerer“ sogar zurück geschlichen und ärgern uns. Dann wird man unzufrieden, schimpft und im schlimmsten Fall wirft man alles hin, weil es scheinbar zwecklos ist. Und woran liegt das? Ich höre jetzt schon förmlich den Aufschrei, aber was gesagt werden muss, muss raus: Es liegt am täglichen oder stündlichen Wiegen! Versteht mich richtig, jeder darf sich so oft wiegen, wie er möchte, aber er/sie soll da nicht zu viel hinein interpretieren:whistle:.

    Im Laufe des Tages schwankt unser Gewicht – je nach „Kampfklasse“ eines jeden einzelnen – zwischen zwei und fünf Kilo. Das ist allerdings kein Fett, sondern hauptsächlich Wasser, Darm- und Blaseninhalt. Auch wenn man es nicht glaubt, aber ein voller Darm kann ein ganzes Kilo mehr sein, genauso verhält sich die Blase. Geht doch einmal gleich nach dem Aufstehen (wenn es ordentlich zwickt) auf die Waage, dann auf den "Keramikstuhl" und wieder auf die Waage. Ihr werdet erstaunt sein!

    Und der dickste Batzen ist.......nur Wasser! Warum ist das gar nicht verwunderlich? Da der Mensch zu 60% aus Wasser besteht, sind in diesem Segment auch die größten Schwankungen zu erwarten. Ein langer Arbeitstag mit viel „Sitzfleisch“ am Schreibtisch kann Wasser in den Beinen einlagern, dass durch Ablaufen des Heimwegs oder auch nur beim Schlafen in der Nacht wieder verschwindet. Je nachdem wann man sich wiegt, sehen schon bei diesem einfachen Beispiel die Zahlen ganz anders aus.

    Ein weiterhin einfaches Beispiel sollte gerade euch Mädels hier etwas sagen; in der zweiten Zyklushälfte lagert der Körper Wasser ein:mad:, ein Fakt, der nichts mit unserem Abnehmen zu tun hat und den man nicht verhindern kann.

    Weiter geht´s: Obwohl ich Sport liebe, muss ich zugeben, dass sogar eine Sporteinheit Wasser binden kann, allerdings normalisiert sich das sehr schnell und dadurch, dass man schwitzt, merkt man davon auf einer normalen Waage sowieso nichts:cool:.

    Auch bestimmte Medikamente können das Gewicht beeinflussen, sogar eine tägliche Kontrolle erforderlich machen, aber das sollte der Arzt eures Vertrauens dann anordnen.

    Wenn man zu viel Salz isst, kann auch viel Wasser gebunden werden, aber bitte jetzt nicht völlig salzlos leben, denn Salz ist für umsere Körper lebenswichtig!

    Ein letztes Beispiel: Aus FrauEigensinn s Artikel geht schon hervor, warum Low Carb so erfolgreich ist. Unser Körper lagert Kohlenhydrate als Glykogen ein und das wird immer mit Wasser gespeichert. Deshalb wird auch weniger Wasser gespeichert, wenn wir weniger Kohlenhydrate essen.

    Kommen wir also wieder auf unsere Gewichtsschwankungen auf der Waage zurück. Aus oben erwähnten Gründen (und noch vielen anderen) ist es möglich, dass unser Gewicht – trotz Einhalten aller Regeln des Abnehmens – steigt. Und genauso wie ein geringeres Gewicht uns motiviert, bewirkt steigendes Gewicht das Gegenteil. Also wiegt euch ruhig jeden Tag, aber nehmt die Anzeige nicht als endgültiges Ergebnis wahr. Ihr wiegt euch doch auch nicht morgens und seid dann traurig, wenn ihr abends mehr auf die Waage bringt. Die tägliche Schwankung ist nämlich genauso normal, wie die anderen Schwankungen, denen unser Körper unterworfen ist.

    Ihr könnt mir glauben, wenn ich schreibe, dass die oben erwähnten täglichen Gewichtsschwankungen zwischen zwei und sogar noch fünf Kilogramm im Normbereich liegen. Die tägliche Reduktion des Körperfettanteils hingegen wird nicht einmal bei 100 Gramm liegen. Relevante Veränderungen wird man durch tägliches Wiegen nicht erkennen, die normalen Schwankungen überdecken alle Ergebnisse. Um uns also Frust zu ersparen, sollten wir uns nur ein Mal die Woche oder sogar nur alle zwei Wochen wiegen oder zumindest nur dieses Ergebnis ernst nehmen.

    Zum Schluss noch einmal eine einfache anschauliche Rechnung: Wenn der Organismus eines Forummitgliedes pro Tag 2000 Kcal braucht und es tatsächlich schafft, jeden Tag 500 Kcal einzusparen, hat es in der Woche 3500 Kcal gespart. Ein Kilo Fett hat aber schon 7000 Kcal und jeder, auch der, der nicht in Mathe aufgepasst hat, kann unschwer erkennen, dass man so in einer Woche nicht ein Kilo Fett abnehmen kann.

    Wenn also unsere Waage einmal still steht (und das trotz Einhaltung der Vorgaben zum gesunden Abnehmen), sieht man den Erfolg vielleicht nur am Maßband und solltet ihr vergessen haben, die Maße vorher zu notieren, testet doch einmal, ob sich eure Körperzusammensetzung geändert, sich euer Körper gestrafft hat und die bisher zu enge Jeans doch schon lockerer sitzt:).....
     
    #2 Fullback, 03.02.2017
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  4. evim

    evim Mitglied

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    Wenn gar nicht mehr geht dann darf man tricksen ;) wer ein Auto fährt muß ab jetzt in Regen und Hagel seinen Wagen 100 Meter vor seinem Ziel parken. 200 Meter wäre noch besser.

    Keine Rolltrepen mehr zumindest nicht hoch. Runter gehts.
     
  5. FrauEigensinn

    FrauEigensinn Mitglied
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    Wieso sollten diese Tipps gegen den Stillstand helfen?
    Die helfen, wenn jemand sich bewegen will, aber sicher nicht bei einem "echten" Stillstand!
     
    #4 FrauEigensinn, 13.02.2017
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  6. Anne-Katrin

    Anne-Katrin Mitglied

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    Also, ein Stilstand wird mal vorbei sein, wenn man nicht aufgibt!
    Ich hoffe, es ist hier sarkastisch gemeint? :-D
    Oder gibt es hier diejenigen, die es glauben, ohne Sport abnehmen zu können??
     
    #5 Anne-Katrin, 04.05.2017
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