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Süsses am morgen senkt die Denkleistung

Diskutiere Süsses am morgen senkt die Denkleistung im Ernährung und Diät - Allgemeines Forum im Bereich Abnehmen und Diät Methoden; Hamburger Abendblatt Von Anabel Schröder Wussten Sie, dass es Ihr Gedächtnis beeinträchtigt, wenn Sie sich bei Stress mit Süßem beruhigen? Ein...

  1. stefan

    stefan Mitglied

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    Hamburger Abendblatt
    Von Anabel Schröder
    Wussten Sie, dass es Ihr Gedächtnis beeinträchtigt, wenn Sie sich bei Stress mit Süßem beruhigen? Ein Überangebot an Zucker setzt über die Hirnanhangdrüse das Hormon Cortisol frei, das bei Stress sowieso schon übermäßig ausgeschüttet wird. Das ist schlecht für die Gedächtnisleistung. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass die Denkleistung bei Süß-Frühstückern in Stresssituationen niedriger war als in der Kontrollgruppe der Salz-Frühstücker.
    Doch nicht nur das Gehirn wird beeinträchtigt, auch die Gesundheit - denn das Verbleiben des Cortisols im Körper macht krank. Außerdem tut ein Zuviel an Zucker bekanntermaßen der Figur nicht gut. In lang anhaltenden Stresssituationen dauerhaft ausgeschüttetes Cortisol fördert zusätzlich die Gewichtszunahme. So werden Sie also doppelt dick.
    Doch wie sieht ein gesundes Frühstück aus, mit dem Sie in den hektischen Alltag starten können? Statt Ricecrispies, Croissants oder Weißmehlbrot mit Marmelade sollten Sie Spiegelei mit Schinken, Vollkornbrot mit Käse oder Obst mit fettarmem Joghurt und Vollkornhaferflocken essen. Mittags passt ein kleines Steak mit viel Salat und Gemüse gut - ohne Pommes Frites.
    Stress zehrt nicht nur an den Nerven, sondern verschlingt auch Energie. So entsteht ein Teufelskreis: Der Körper ist geschwächt und reagiert noch anfälliger auf die nächste Anspannung. Achten Sie daher auch auf Ihren Vitaminhaushalt. Vor allem die B-Vitamine stärken Nerven und Gedächtnis, wirken stresslindernd und vermindern Leistungstiefs. Grüner, etwas weniger auch schwarzer Tee hilft beim Bewältigen von Stress-Situationen, denn er hält die Ausschüttung von Stresshormonen niedrig, während Kaffee zu noch mehr Unruhe und Hektik führen kann.
     
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  3. asia

    asia Guest

    Komisch, ich merke, dass mir das Süße am Morgen gut tut. Hab früher meist Käse oder Wurst zum Brot gegessen. Seit SIS fühl ich mich am Vormittag fitter.
     
  4. schnucki

    schnucki Guest

    kann ich eigentlich auch nicht sagen.
     
    #3 schnucki, 13.10.2008
  5. Glasrosen

    Glasrosen Mitglied

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    Naja bei mir hatte das süße auch nur die folge das ich nu garkein süßes mehr möchte. ich war ja nie ne süße und wie ich SiS angefangen habe, habe ich ca die ersten zwei wochen mich morgens fast nur mit Nutella stullen ernährt und nu kann ich gar keins mehr sehn...wer weiß wozu das gut war:D
     
    #4 Glasrosen, 13.10.2008
  6. stefan

    stefan Mitglied

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    Ich will auch keinem sein Nutellabrötchen vermiesen ;)

    Was nur ein interessanter Artikel zum Thema. Bei mir ists auch so, ob ich morgens nen Pfannekuchen mit Zuckerrübensirup esse oder ein Proteinshake - ich habe bisher keinen Abfall meiner Denkleistung feststellen können.

    Die ist prinzipiell immer niedrig ;)
     
  7. Foxy

    Foxy Mitglied

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    Ich hatte gerade ein sehr interessantes Gespräch mit einer - neuen - Ärztin. Sie hat mich nochmals (irgendwie hatte ich das zwar schon gehört, aber nicht so richtig ernst genommen), darauf hingewiesen, dass es genetisch bedingt verschiedene Dinge gibt, die für einen Menschen gut oder eben schlecht sind. Sie hat mich auf die Blutgruppen"diät" aufmerksam gemacht und ich versuche gerade, mich da hinein zu wursteln. Klingt schon recht plausibel....


    Es könnte also sein, dass das gleiche Essen bei manchen Leuten genetisch bedingt anderes bewirkt als bei anderen. Ich habe z.B. meine Mutter aufgrund ihrer Vorlieben, Abneigungen und Krankheiten daraufhin in die richtige Blutgruppe eingeordnet.

    Hat jemand davon schon mit dieser Blutgruppendiät bzw. Unterteilung der Lebensmittelverträglichkeiten Erfahrungen gemacht?
     
    #6 Foxy, 13.10.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.10.2008
  8. Doreen

    Doreen Mitglied

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    Hallo, Foxy,
    von der Blutgruppen-Diät habe ich schon einmal gehört, aber das war's auch schon. Ich bin mal gespannt, ob wir hier Jemanden finden, der Näheres berichten kann.
     
  9. Svava

    Svava Mitglied

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    Da ist sie schon, die etwas näher berichten könnte.
    Ich integriere teilweise die Blutgruppendiät in SiS.
    habe jetzt gerade keine Zeit für mehr Informationen, da ich mit dem Arbeiten los legen will. Schreibe ein paar Stunden später etwas ausführlicher darüber.
     
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  11. stefan

    stefan Mitglied

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    Hallo,
    die Blutgruppendiät wurde schon seit langem als Quatsch abgetan.
    Laut Peter D’Adamo soll die Blutgruppe 0 die älteste Blutgruppe sein. Sie entwickelte sich schon, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren. Daher sind Menschen mit Blutgruppe 0 laut der Blutgruppendiät an fleischreiche Nahrung gewöhnt, nicht aber an Getreide oder Milchprodukte, da es zu dieser Zeit weder Ackerbau noch Viehzucht gab. So sollen also Menschen mit Blutgruppe 0 auch heute täglich Fleisch essen, um gesund zu bleiben und auf Getreide, vor allem auf Weizen sowie auf Milch verzichten.

    Die Blutgruppe A entstand laut D’Adamo mit den ersten Bauern. Sie sollen vor allem Gemüse und Getreide essen, aber kein Fleisch und keine Milch, da die ersten Bauern angeblich keine Tiere zur Nahrungserzeugung hielten. Die Blutgruppe B soll sich unter Viehzüchtern in Asien entwickelt haben, dem „Nomaden-Typ“, daher seien Menschen mit Blutgruppe B an Milch gewöhnt, auch bestimmte Fleisch- und Getreidesorten sollen zu ihrer natürlichen Nahrung gehören. Die Blutgruppe AB entstand in jüngerer Zeit aus der Vermischung der Blutgruppen A und B und symbolisiert den modernen Menschen. Diese Gruppe sollte vor allem Obst und Gemüse essen.

    Welche Blutgruppe die älteste „Urblutgruppe“ ist, ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. In der Diskussion sind sowohl Blutgruppe A als auch Blutgruppe 0. Da Menschenaffen ebenfalls die Blutgruppen 0, A und B haben, gilt als gesichert, dass die Blutgruppen nichts mit menschlichen Wirtschaftsformen zu tun haben.[6]

    Manche der Empfehlungen und Verbote sind absolut zufällig oder beruhen auf Fehlern. So ist zum Beispiel die angebliche Milchunverträglichkeit der Blutgruppen 0 und A nur die Folge einer Namensverwechselung. Zur Blutgruppe B gehört die Alpha-N-D-Galaktose, in Milch ist hingegen Beta-N-D-Galaktose enthalten. Die Moleküle dieser Galaktosearten sind zwar ähnlich (daher der ähnliche Name), die Wirkung im Organismus ist aber völlig unterschiedlich. Selbst wenn die Lektin-Theorie richtig wäre, wäre eine negative Wirkung von Milch auf Menschen mit Blutgruppe 0 oder A also völlig ausgeschlossen.

    D’Adamo rät den Blutgruppen 0, A und AB, Milch zu meiden. In Deutschland wären das 80 Prozent der Bevölkerung.[7] Nur in Asien ist die Blutgruppe B am stärksten vertreten. Die regionale Verteilung von Milchzuckerunverträglichkeit widerspricht jedoch seiner Theorie, denn sie ist in Asien weit häufiger als im europäischen Raum. Primäre Laktoseintoleranz ist keine Allergie, sondern eine fehlende Mutation auf dem Chromosom 2.

    Es ist nicht verständlich, warum Menschen mit Blutgruppe A, die besonders häufig in Europa ist (in manchen Ländern die Häufigste), die meisten Fleischsorten, Weizen und Milchprodukte nicht konsumieren sollen, die ja schon seit längerem die Basis der Ernährung darstellen. Stattdessen wird zu vermehrtem Soja-Konsum geraten, was eher zu Trägern der Blutgruppe B passen würde: diese Blutgruppe tritt am häufigsten in Asien auf, nur dort ist Soja ein typischer Bestandteil der regionalen Küche. Das Ganze widerspricht auch der Theorie der Abfolge und regionalen Entstehung der Blutgruppen, weil nach D’Adamo die Blutgruppe A in der Kaukasus-Region, B in der Himalaya-Region entstanden ist. Warum dann ausgerechnet Menschen mit Blutgruppe A vermehrt Soja konsumieren und Milch bzw. Milchprodukte (gerade Menschen in der Kaukasus-Region sind für ihren Kefir-Konsum bekannt, Kefir wird für Blutgruppe A als neutral, für B und AB als bekömmlich eingestuft), Fleisch und Weizen vermeiden sollten, entbehrt jeder Logik.

    Teuer ist auch der empfohlene Sekretor-Status (ca. 55€), der zur Verfeinerung des Konzeptes dient. Des weiteren bietet D’Adamo zahlreiche speziell für Blutgruppen designte Nahrungsergänzungsmittel, die nur über bestimmte Online-Shops bezogen werden können. Abgesehen von den relativ hohen Kosten ist auch der positive Einfluss umstritten.

    Bewertung der Diät durch die Stiftung Warentest: „Da wir trotz jahrhundertelanger Verstöße gegen diese Regeln immer noch am Leben sind, stellt sich die Frage nach dem Sinn und Unsinn der Diät. (…) Eine Verklumpung von Blutzellen (durch Lektine, erg.) wurde bisher in keinem einzigen Fall festgestellt. Und Belege dafür, dass Erkrankungen durch die Blutgruppendiät positiv beeinflusst werden, fehlen ebenfalls.“ (Quelle: Stiftung Warentest, Sonderheft Diäten, 2005)
    Abgesehen von einigen exotischen, nur in Ausnahmefällen zur Ernährung gehörenden Pflanzen wie Stechginster, Goldregen und Malven ist kein Lebensmittel bekannt, bei dem je irgendeine negative Wirkung von Lektinen auf den menschlichen Organismus nachgewiesen wurde. Lektine in Lebensmitteln werden zum größten Teil beim Kochen zerstört und gelangen gar nicht in den Darm. Nur im Reagenzglas docken Lektine an Antigene des Blutes an.

    Gruß
    Stefan

    Aus einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): „In keinem Fall ist wissenschaftlich dokumentiert, dass Lectine aus Lebensmitteln im Blut zu Verklumpungen (Agglutinationen) führen. (…) D’Adamo verwendet ungesicherte, verführerisch einfach klingende Annahmen als Fakten und stellt Lectine in Nahrungsmitteln als eine generelle Gefahr dar. (…) Die meisten pflanzlichen Lectine sind unschädlich. (…) Zudem zerstört Erhitzen die Lectinaktivität in fast allen Nahrungsmitteln mit Ausnahme von gerösteten Erdnüssen (…).
     
  12. Schlumpfenhasi

    Schlumpfenhasi Mitglied

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    Hallo,

    toll, jetzt hatte ich mir gerade angewöhnt, zum Frühstück auf Wurst und Käse zu verzichten und habe dies durch einen Fruchtaufstrich ohne Butter ersetzt, weil da dann eben so gut wie kein Fett enthalten ist. Mit dieser Lösung geht es mir eigentlich echt gut, denn so verspüre ich tagsüber auch kaum einen Drang nach was Süßem.
    Sollte ich jetzt doch wieder auf Wurst und Käse umsteigen? Mit meinem Fruchtaufstrich fahre ich soweit eigentlich ganz gut.

    Viele Grüße


    Schlumpfenhasi
     
    #10 Schlumpfenhasi, 14.10.2008
Thema:

Süsses am morgen senkt die Denkleistung

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