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Selbstversuch: Mit Alma, Biking und Metabolic Balance unter die 100er-Schallmauer?

Diskutiere Selbstversuch: Mit Alma, Biking und Metabolic Balance unter die 100er-Schallmauer? im Diät Tagebücher Forum im Bereich Motivation zum Abnehmen; Bin neu in dieser Runde, aber motiviert wie die meisten anderen auch... Wer bin ich? Männlich, trotz meines Startsgewichts von 115 Kilo sportlich...

  1. BudSpencer

    BudSpencer Mitglied

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    Bin neu in dieser Runde, aber motiviert wie die meisten anderen auch...

    Wer bin ich?
    Männlich, trotz meines Startsgewichts von 115 Kilo sportlich interessiert - passiv wie aktiv.

    Ich bike viel (letztes Jahr 5.000 km mit Rennrad + Mountainbike), spiele 1x wöchentlich in der Halle Badminton, spaziere täglich mit unserem Hund eine Stunde. Fitness im Winter kommt dazu. Bei meinen früheren Sportarten (Fußball, Tennis, Squash, Skifahren) spielen die Knie leider nicht mehr mit...

    Früher hat meine Sportleidenschaft lange Zeit mein falsches Ernährungsverhalten kompensiert.
    Als Job + Familie dazukamen, drehte sich das im Laufe der Jahre radikal. Viel weniger Sport, gleiches Essverhalten. Logische Folge: Stetige Zunahme.
    Höchstgewicht Ende 2002 waren 133 Kilo.

    Vor zehn Jahren habe ich den Sport wieder intensiviert. Und nach und nach die Kilos etwas runtergedrückt. Doch unter 110 Kilo bin ich nie mehr gekommen - trotz vieler Anläufe und etlicher Versuche (Weight Watchers, Metabolic Balance, u.a.).

    Immerhin: Mit MB habe ich seit zwei Jahren mein Gewicht halten können. Ohne Jojo.

    Jetzt soll aber der nächste Schritt folgen:
    Ich möchte die 100er-Schallmauer knacken - Ziel sind 95 Kilo.
    Das sollte mir erstmal reichen.

    Seit Montag (13.06.2012) habe ich mit der Almased-Diät begonnen.
    Klang alles ziemlich vernünftig und ging in eine ähnliche Richtung wie MB (viel Protein, wenig Kohlenhydrate).

    Sollte ich mein Ziel erreichen und mit diesem auch zufrieden sein, werde ich wieder auf meine "bewährte" MB-Ernährung umsteigen.
    Und dann, so hoffe ich, komme ich dann auch die Berge am Gardasee (u.a. Tremalzo) mit meinem Mountainbike leichter hoch.

    Anregungen, Motivation, Erfahrungen (gerade mit ambitioniertem Sport!!!) - über einen Austausch hier würde ich mich freuen.

    Mit sportlichem Gruß
    BudSpencer

    P.S.: Ach ja, nach zwei Tagen waren die ersten 3,5 Kilo runter. Aber ich weiß, anfangs geht's immer ruckizucki. Mal schaun, wie sich das Gewicht entwickelt, wenn ich an meine erste "Schallmauer" komme - die 110-Kilo-Barriere...
     
    #1 BudSpencer, 13.06.2012
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  3. BudSpencer

    BudSpencer Mitglied

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    So, die ersten vier Tage mit Almased sind geschafft.
    Abnahme: 4,0 Kilo.

    Rückblick:
    => Positiv neben der Gewichtsabnahme ist, dass tatsächlich mit 3x Almased/Tag der Hunger ausbleibt. Erstaunlich.
    => Auch finde ich, dass der Shake (pro Shake: 7 EL Amased, 2 TL Öl, 200 Gramm Leitungswasser, das Ganze gut durchgerüttelt) richtig klasse schmeckt. Erinnert an einen flüssigen Griesbrei... :-)

    => Negativ fiel mir auf, dass ich anfangs etwas Kopfschmerzen hatte (hat sich jetzt gebessert).
    => Stimmungsmäßig bin auch ziemlich im Keller (...was aber auch am miesen Wetter liegen mag).
    => Abends fehlt mir völlig der Antrieb, egal für was. Nicht mal Lesen mag ich - oder Fernseh gucken.
    => Ebenfalls unangenehm: Ich habe massive muskuläre Hals- und Nackenschmerzen bekommen - v.a. nach dem Biken.

    SPORT:
    - Habe heute Abend meine erste Sporteinheit hinter mich gebracht (das Wetter war zuvor besch***).
    - 36 km (ca. 100 Höhenmeter) mit dem Rennrad - nix Großes.
    - Wollte eigentlich 'ne lockere Grundlagenausdauer-Einheit (GA1 oder GA2, Puls 120-130) fahren. Doch schon nach 10 Minuten hab ich gemerkt, dass das heute ne schwere Kiste wird. Der Mittags-Shake lag 6 Stunden zurück, den Abend-Shake wollte ich nach dem Training einnehmen. Für den „Motor“ fehlte wohl das „Benzin“...
    - Normalerweise fahre ich bei einer ø-Herzfrequenz von 130-135 Schlägen/min. diese Strecke in 1:17 Stunden mit einem 28er Schnitt. Im „Einzelzeitfahr-Modus“ ist auch ein 33er Schnitt drin (Puls dann >180)
    - Heute dagegen habe ich mich von Beginn an gequält, der Puls schnellte bei etwas Belastung sofort über 150-160 Schläge, obwohl ich insgesamt mäßig langsam unterwegs war (ø 25,4 km/h) - und der Pulsdurchschnitt am Ende über 140 lag (143 Schläge).
    - Ich war einfach saft- und kraftlos.
    - Bin sehr gespannt ob sich das während der Tubophase noch ändert.

    Aber okay, wenn man's weiß, dann nimmt man das in Kauf. Fahr ich halt die nächsten Einheiten bewusst langsamer.
    Ist eine Einstellungssache.
    Schlimm ist es nur für den Kopf, weil die Radeinheit einfach viel, viel weniger Spaß macht, wenn's nicht richtig läuft.


    In der Arbeit am Schreibtisch dagegen läuft alles rund. Ich vermisse nix, habe keinen Hunger. Erstaunlicherweise habe ich auch keine Probleme, viiiiiel zu trinken (was mir ansonsten sehr schwer fällt).

    Bin gespannt, wie sich alles weiter entwickelt.
     
    #2 BudSpencer, 14.06.2012
  4. Yosie

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    Hallo BudSpencer,

    ich fahre kein Rennrad sondern nur Trecking selten Montainbike und eher mit mäßiger Geschwindigkeit, aber ich habe festgestellt dass ich gut vor dem biken einen Shake trinken kann, da er mich magenmäßig nicht belastet und ich danach gut Sport machen kann.
    Weiterhin viel Erfolg
     
  5. BudSpencer

    BudSpencer Mitglied

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    Hallo Yosie,

    vielen Dank für deinen Tipp.
    Frage dazu: Nimmst du dann nach dem Sport auch noch etwas zum Essen (Eiweiß, Kohlenhydrate)?
    Weil mir wurde immer gesagt, dass der Körper NACH Belastung - also nach dem Sport - unbedingt ein paar Kohlenhydrate und Eiweiß braucht, um sich wieder zu „reaparieren“, ansonsten greift er seine eigenen Proteinreserven (= Muskeln) an.

    Von daher steht für mich die spannende Frage:
    VOR oder NACH dem Training einen Shake.
    Weil 2x ist ja eigentlich nicht erlaubt. Oder?

    Danke und schöne Grüße - und auch dir noch viel Erfolg (...wobei du ja das meiste schon geschafft hast, Respekt)
     
    #4 BudSpencer, 14.06.2012
  6. Yosie

    Yosie Mitglied

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    Nein, danach nehme ich keinen mehr, und bisher hat das gut geklappt. Ich fühle mich fit und denke nicht dass ich Muskeln verloren habe. Die Hügel komme ich jedenfalls besser hoch als früher. ]:)
     
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  8. BudSpencer

    BudSpencer Mitglied

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    10. Tag (Abnahme bisher: 5,8 Kilo, Gewicht: 109,2 Kilo):

    => Ich habe insgesamt 5 Tage Turbo gemacht. Tatsächlich (wie von einigen Alma-Nutzern auf anderen Foren beschrieben) war der 2. Tag der schlimmste. Wenn man den übersteht, sind die nächsten Tage gar nicht mehr so schlimm. Eigentlich hätte ich noch ein paar weitere Turbotage einlegen können, aber das gesellschaftliche Beisammensein am Wochenende sind / waren mir in diesem Fall wichtiger (Traumwetter, Grillfest)...

    => Am 6. Tag (Samstag) war Grillfest mit den Nachbarn angesagt - für mich gleichbedeutend mit dem Einstieg in die Reduktion.
    Natürlich habe ich beim Grillfest ein bisserl geschlampt, neben meinem Steak auch ein paar Gläser „Hugo“, zwei-drei Süßigkeiten und auch vom köstlichen Nudelsalat gegessen, das Ganze aber völlig ohne schlechtes Gewissen. Ich war stolz auf das bisher Erreichte - und wusste, dass es anschließend genauso konsequent weitergehen würde.

    => Sonntag-Früh trotzdem der etwas bange Blick auf die Waage: +300 Gramm. Das war/ist zu verschmerzen.

    => Positiv: Die Sporteinheit (42 km Rennrad, 400 Höhenmeter) am Sonntag-Vormittag ging sehr locker, ohne Mühen, den Puls konnte ich auch bei den Anstiegen problemlos im Griff halten. Und wenn ich in die Belastung ging, war auch „Dampf“ dahinter. Das war in der Turbo-Phase nicht der Fall...

    => Meine Reduktionsphase plane ich so:
    Früh = Almased
    Mittag = Essen (proteinreich mit langkettigen Kohlenhydraten und etwas Salat).
    Abends = Almased

    => Beispiel für ein Mittagessen in der Arbeit:
    150 Gramm abgepackter Lachs (oder Putenbrust), dazu vier abgepackte Minischeiben Roggen-Vollkornbrot (100 Gramm) plus zirka 120 Gramm Salat (Minitomate, 5 kleine Essiggurken, paar Gurkenscheiben, Radieschen)

    => Das hat während meiner MB-Phase gut geklappt, man kann es gut vorbereiten, es geht schnell, es schmeckt mir gut - und es ist der Almased-Philosophie (viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate) sehr nahe.

    => Seit der Reduktionsphase quäle ich mich beim Sport nicht mehr ganz so sehr. Aber natürlich sind die Kohlenhydratspeicher nicht wirklich voll. Von daher sind zurzeit wirklich „harte Einheiten“ nicht drin. Ich beschränke mich auf lockere Trainingsfahrten im Grundlagenausdauerbereich (Puls unter 135) - und ab und an, wenn ich mich gut fühle, streue ich ein paar Hügel ein, die ich dann etwas ambitionierter angehe.

    => Was mich am meisten überrascht, dass mir das Knabbern vor dem TV selbst während der EM-Fußballspiele nicht abgeht.
    => Allerdings ist es nach wie vor so, dass ich relativ zeitig ins Bett gehe, weil ich einfach schlapp und müde bin.
     
    #6 BudSpencer, 20.06.2012
  9. BudSpencer

    BudSpencer Mitglied

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    13. Tag (Abnahme bisher: 6,3 Kilo, Gewicht: 108,7 Kilo):

    => Gestern abend hab ich zum ersten Mal in dieser Woche „gesündigt“: Abends beim EM-Viertelfinalspiel gegen Griechenland (4:2) hab ich mir ein paar Knabbereien und Süßigkeiten nicht verkneifen können.

    => Heute Morgen (Samstag) bin ich dafür gleich geradelt. Wieder meine Stammstrecke; 36 km, 100 Höhenmeter...
    => Zur Erinnerung:
    Beim letzten Mal (nach vier Tagen „Almased-Turbodiät“) gings mir grottenschlecht: Ich war von Beginn an kaputt, der Puls ging bei Belastung sofort hoch, ich fuhr einen 25,4-km/h-Schnitt bei einem ø-Puls von 143.

    => Und diesmal?
    Ich war sehr positiv überrascht: Pbwohl ich vor dem (Amased-)Frühstück geradelt bin, ging's mir locker von der Hand, der Puls blieb schön immer im Grundlagenbereich (ø 132) und der Schnitt war mit 27,0 km/h für diesen Puls ganz okay. Kein Vergleich für die Trainingseinheit von vor 9 Tagen.

    => Warum?
    Das werde ich jetzt die nächsten Tagen/Wochen versuchen herauszufinden.
    Trotz weiterer Gewichtsabnahme und sehr reduzierter Ernährung konnte ich die Belastung viel besser wegstecken. Okay, es war nur eine Grundlagentrainingseinheit - mehr habe ich mich (heute vor dem Frühstück und nach 6 Kilo Gewichtsverlust in knapp zwei Wochen) nicht getraut. Aber trotzdem war ich sehr positib überrascht.

    => Meine Vermutung:
    • Dank proteinreicher Kost werden die Muskeln offensichtlich weniger „geschädigt“ als bei anderen Diäten.
    • Wenn die Kohlenhydratspeicher auch nur etwas aufgefüllt sind (Knabbereien am Vorabend und ein gutes Mittagessen am Vortag), dann funtioniert der Körper bei Belastung viel besser, als wenn die Speicher völlig leer sind.

    => Mein Vorhaben:
    • Ich werde bei den nächsten Einheiten, wenn sie etwas schärfer geplant sind, entweder am Vorabend (wenn ich am nächsten Tag morgens radle) oder bei der Mahlzeit vorher (z.B. mittags, wenn ich dann am frühen Abend radle) die Kohlenhydratzufuhr etwas erhöhen. Mit langkettigen, „gesunden“ Kohlenhydraten (Vollkornkost). Mal gucken, ob und wie sich das auf die Leistungsfähigkeit auswirkt.
    • In diesem Fall werde ich dann die Almased-Taktung entsprechend anpassend (normal: Alma-Essen-Alma; bei Training am Morgen beispielsweise dann am Vortag: Alma-Alma-Essen).
    • Bin selber gespannt, ob der Körper reagiert...

    Über allem steht aber natürlich weiterhin die kontinuierliche Gewichtsabnahme. Schön wäre es, wenn trotzalledem die Leistungskurve beim Sport nicht rapide abfallen würde.
    Genau das möchte ich gerne herausfinden.

    Wer diesbezüglich Erfahrungen (Gewichtsabnahme, trotzdem kein Leistungsabfall beim Sport) und Erklärungen hat – über Meinungen/Beiträge zu diesem Thema würde ich mich freuen.
     
    #7 BudSpencer, 23.06.2012
Thema:

Selbstversuch: Mit Alma, Biking und Metabolic Balance unter die 100er-Schallmauer?

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