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Rätselecke

Diskutiere Rätselecke im Schlank im Schlaf Forum Forum im Bereich Abnehmen und Diät Methoden; Hallo allerseits, ich mache seit November Schlank im Schlaf und komme im Prinzip auch gut klar. Ich habe "das" Buch gelesen (eigentlich zwei...

  1. Ursula

    Ursula Mitglied

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    Hallo allerseits,

    ich mache seit November Schlank im Schlaf und komme im Prinzip auch gut klar. Ich habe "das" Buch gelesen (eigentlich zwei Bücher, "satt - schlank - gesund" von Pape/Schwarz/Gillessen hab ich nach einer Empfehlung auch bestellt, fand es aber nicht so toll, weil ich mir eher vertiefende Infos zum medizinischen Background erwartet hätte). Ein paar Fragen tauchen aber immer wieder auf, vielleicht könnte man sie auch Rätsel nennen. Die hindern mich nicht (!) daran, das Konzept umzusetzen, aber es bleiben die Fragezeichen im Hirn. Vielleicht kann ja hier jemand das eine oder andere klären - oder auch einen Hinweis geben, wo was dazu geschrieben steht.

    Rätsel Nr.1: Was ist das mit den Möhren/Karotten??? Gelegentlich habe ich (auch im Buch) gelesen, man soll abends keine Karotten essen. Dann lese ich wieder man soll abends keine gekochten Karotten essen, dann kommen sie wieder in Rezepten vor (im Buch und im Online-Coach, wo ich auch angemeldet bin). Ich bin verwirrt. wenn ich meine Nährwerttabelle aufschlage, stelle ich fest, dass rohe Möhren einen Kohlenhydratanteil von 4,8g/100g haben, das ist sehr moderat (und weniger KH als bspw. grüne Bohnen mit 5,1g, die explizit empfohlen sind). Ich esse abends gerne rohe Karotten und habe bisher auch noch keinen negativen Effekt feststellen können. Was ist hier los?

    Rätsel Nr.2: Hier im Forum habe ich gelesen, man soll abends auf keinen Fall Zitronen zu sich nehmen. Warum das denn nun? Die sind ja mit 2,4/100g KH wirklich harmlos!

    Rätsel Nr.3: Generell gibts ja kein Gemüse das absolut KEINE Kohlenhydrate hat, eine geringe Menge ist also "erlaubt". Nur: wo ist da die Grenze, was ist "gering"? Bei 3/100? Bei 6/100? Irgendwo zwischen Endiviensalat und Mais wird diese Grenze wohl liegen, aber wo? Was spricht zB. dagegen, dass ich mir 50g Heidelbeeren unter mein Abendjoghurt mische, wenn die nur 6,1gKH/100g haben - und ich das ganze nicht um Mitternacht esse?

    Rätsel Nr.4 ist eigentlich kein Rätsel, aber ich würde mir so etwas wie eine Insulin-Score-Tabelle für Lebensmittelkombinationen und verarbeitete Lebensmittel wünschen, die etwas mehr enthält als Geleefrüchte, gebackene Bohnen und Fruchtjoghurt. Ich dachte ja anfangs, dass es eher ungünstig ist wenn ich mein Müsli in der Früh zu Porridge verkoche (man bleibe mir vom Leib mit Soja- oder Hafermilch!), bin dann aber über eine Tabelle gestolpert, die mich informiert hat, dass Porridge eine geringere Insulinantwort hervorruft als Müsli. Das würde man ja intuitiv nicht vermuten (erhitzte KH!), ist aber scheinbar so getestet worden. Gibts da irgendwo detailliertere Infos? Die Tabelle im englischen Wiki unter Insulin index (ich darf noch nicht verlinken) ist ja schon mal ganz gut, hat aber auch kaum tier.EW/KH-Kombis drin.

    Mir fallen sicher noch ein paar Rätsel ein in nächster Zeit, dann bastel ich die hier locker unten dran. Bis dahin freu ich mich über alle Antworten!
    Alles Liebe, Ursula
     
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  3. Weiwei

    Weiwei Mitglied

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    Hallo Ursula,

    zu Raetsel Nummer 3 kann ich schon mal was berichten:
    Ich habe hier im Forum mitgenommen, dass man abends die Ein- und Zweifachzucker vermeiden soll, dazu gehoeren natuerlich jegliche Obstsorten.
     
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  4. Landysh

    Landysh Mitglied

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    #3 Landysh, 11.01.2012
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  5. Ursula

    Ursula Mitglied

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    Danke Weiwei, danke Landysh!!
    also Obst jeglicher Art ist tabu wegen Ein- und Zweifachzucker.
    Und gekochte Karotten sind tabu: warum genau?
     
  6. Phantomin

    Phantomin Mitglied

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    Mein Beitrag zu Rätsel Nr. 1 - zwar sehr wissenschaftlich, aber sicherlich hilfreich: und vielleicht auch passend zu Rätsel 4. Nur zu 2 kann ich dir nichts sagen


    • Technische und thermische Nahrungsmittelbearbeitung
    Wasseraufnahme und Wärme steigern den glykämischen Index eines Nahrungsmittels. Rohe Karotten haben zum Beispiel einen glykämischen Index von 35. Sobald sie in Wasser gekocht werden, steigt der Index auf 85, weil die Karottenstärke gelatiniert.
    Einige industrielle Prozesse führen zu maximaler Gelatinierung, zum Beispiel die Herstellung von Flocken (Kartoffelpüreepulver), Cornflakes oder Bindemitteln wie modifizierte Stärke und dextrinisierte Stärke.
    Diese Verfahren verstärken den glykämischen Index beträchtlich (85 bei Cornflakes, 95 bei Kartoffelpüreeflocken, 100 bei modifizierter Stärke). Auch Popcorn und Puffreis haben einen 15 % bis 20 % höheren glykämischen Index als Mais oder Reis.
    Die Pastifizierung senkt den glykämischen Index
    Es gibt aber auch ein technisches Verfahren, durch das verhindert werden kann, dass Stärke aufquillt und gelatiniert: die „Pastifizierung“ von Hartweizen. Beim Extrudieren des Teigs wird dieser erwärmt und dabei bildet sich ein Schutzfilm, der die Gelatinierung der Stärke beim Kochen verlangsamt.
    Spaghetti und manche Sorten Tagliatelle werden „pastifiziert“, das heißt unter starkem Druck extrudiert. Ravioli, Lasagne und frische Teigwaren werden von Hand aus dem Teig ausgeschnitten und haben daher einen höheren glykämischen Index, obwohl sie aus dem gleichen Hartweizen hergestellt werden.

    Aus einer Mehlsorte kann man also Produkte herstellen, deren glykämischer Index enorm variieren kann (Ravioli 70, Spaghetti 40).
    Das Kochen der Teigwaren wirkt sich ebenfalls auf den endgültigen glykämischen Index aus.
    Werden Spaghetti al dente gekocht (max. 5 Minuten), bleibt der glykämische Index von unverändert. Werden die Teigwaren 20 Minuten lang gekocht, steigt der Index, da die Gelatinierung der Stärke beschleunigt wird.

    • Die Retrogradation: der Umkehrprozess der Gelatinierung
    Das Garen von Stärke führt zu Gelatinierung. Kühlt die Stärke ab, verändert sie sich erneut.
    Die Amylose- und Amylopektin-Makromoleküle in dem Gel werden allmählich neu geordnet. Dieses Phänomen nennt man Retrogradation, das heißt die (mehr oder weniger starke) Rückkehr zu der vorherigen Molekülstruktur. Das Ausmaß der Retrogradation steigt mit zunehmender Zeit und sinkender Temperatur.
    Werden stärkehaltige vakuumverpackte Gerichte lange bei niedriger Temperatur aufbewahrt (5 °C), begünstigt das die Retrogradation. Das Gleiche passiert, wenn manche Lebensmittel austrocknen. Je altbackener Brot ist, desto mehr wandert die Feuchtigkeit nach außen und begünstigt damit die Retrogradation der Stärke. Das geschieht auch beim Toasten von Brot.

    kopiert von montignac.de - Faktoren, die den glykämischen Index verändern

    LG Phantomin
     
    #5 Phantomin, 11.01.2012
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  7. Landysh

    Landysh Mitglied

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    Oki, ich fasse zusammen:
    Gekochte Karotten weisen mehr KH auf als rohe, weil durch den Kochvorgang Stärke "freigeschaltet" wird=) Was ja am Abend tabu ist;)
     
    #6 Landysh, 11.01.2012
  8. Weiwei

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    Phantomin,

    das gekochte Kartoffeln nach dem Abkuehlen einen niedrigeren Glyx haben, habe ich schon in dem Sis-Buch gelesen. Gilt das also auch fuer Nudeln und Reis (zB fuer Salate)?
    Und das getoastetes Brot laenger saettigt als ungetoastetes?

    Spannend!
     
  9. Naddl1978

    Naddl1978 Mitglied

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    Heißt das wenn ich Kartoffeln vorkoche und dann nochmal erwärme ich sie abends essen darf? Diese Frage wurde mir schon einmal gestellt... :-)
     
    #8 Naddl1978, 11.01.2012
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  11. FrankTheTank

    FrankTheTank Mitglied

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    die rätsel lösen sich alle in luft auf, wenn man bedenkt daß KH nicht gleich KH sind.

    lebensmittel enthalten KH. wie viel wird in KH/100g angegeben. je weniger KH/100, desto mehr darf man abends davon essen. der berühmte kopfsalat hat 3g/100. da man max 15g KH abends essen darf, kommt man auf die berühmten 500g. bei roter Paprika mit 7g KH/100 dürfte man nur ca. 200g essen. von lebensmitteln mit über 10g KH/100 würde ich abstand nehmen, weil sie meist auch aus einem zweiten grund verboten sind.

    dieser zweite grund ist die jeweilige insulinreaktion der KH. als index dafür kann man den glyx als näherungswert heranziehen.
    http://www.montignac.com/de/suche-nach-dem-gi-eines-nahrungsmittels/
    w
    enn Pape von gemüse oder salat am abend spricht, dann meint er glyx von 15. vielleicht auch noch einige 20/25er aber mehr nicht. die karotte ist mit 25-30 grenzwertig. kocht man sie, springt sie auf 80 und ist fast purer zucker.
    man darf also auf keinen fall nur 30g brot essen, weil das ja unter 15g wären. der hohe glyx von brot würde dennoch zu einer insulinreaktion führen.

    jetzt noch die kartoffeln. bei denen sinkt der glyx in der tat nach dem erkalten. aber nicht so stark, als daß man sie abends essen dürfte.

    wem das zu viel nachschlagen ist, der isst abends einfach nur salat und gemüse, aber keine hülsenfrüchte, gekochte karotten oder kürbisse. ohnehin auf keinen fall gehen am abend zucker, obst und alle getreideprodukte. alles andere sind feinheiten.

    PS: ich hab hier den glyx gewählt als index der nur den blutzucker misst, weil der eigentliche insulinindex noch wenig dokumentiert ist. und viele bekämen einen schock, wenn sie lesen, daß fisch eine höheren insulinindex hat als brot. passt aber, nur wirds jetzt kompliziert mit gegenhormonen und proteinverstoffwechslung etc. ...
     
    #9 FrankTheTank, 11.01.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.01.2012
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  12. Ursula

    Ursula Mitglied

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    Danke Phantomin, das war die Erklärung, nach der ich gesucht habe. Super!!
    Danke auch für den Link zum Glykämischen Index, FrankTheTank.

    Aber:
    Zitrone/Saft ohne Zucker: GI 20 (grün)
    Heidelbeere: GI 25 (grün)
    Bohnen grün: GI 30 (grün)
    Da würd ich doch eher die Finger von den Bohnen lassen, als von Heidelbeeren oder Zitronen, oder was? Ob nun Frucht oder Gemüse draufsteht, who cares?
     
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