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Almased Diät Mein Yokebe-Tagebuch

Diskutiere Mein Yokebe-Tagebuch im Diät Tagebücher Forum im Bereich Motivation zum Abnehmen; Nachdem meine Mutter auf einmal mit der Yokebe-Diät um die Ecke kam und in 5 Wochen schon 6 Kilo abgenommen hat, habe ich aus Interesse viel über...

  1. Jinibelle

    Jinibelle Guest

    Nachdem meine Mutter auf einmal mit der Yokebe-Diät um die Ecke kam und in 5 Wochen schon 6 Kilo abgenommen hat, habe ich aus Interesse viel über diese Diät und deren wahnsinnigen Erfolge im Internet recherchiert. Ich beschloss selber mal mit dieser Fastenkur den angefutterten Wohlstandpfunden den Kampf anzusagen (+8 Kilo in 2 Jahren :( ).

    Mit etwas Bammel vor der ersten Diät-Woche, in der man ausschließlich 3 Yokebe-Shakes am Tag zu sich nimmt (ansonsten absolut nichts, außer Getränke natürlich), ging ich in die Apotheke und kaufte mir eine Packung Yokebe. Da ich bisher so gut wie keine großartigen Diäterfahrungen, und schon gar nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln hatte, beschloss ich meine Erfahrungen als kleines Tagebuch aufzuschreiben. Glücklicherweise macht auch mein Freund mit, denn auch bei ihm haben die letzten 2 Jahre Beziehung ihre Spuren hinterlassen. Ziel für uns beide sind jeweils 8-10 Kilo abzunehmen.


    Tag 1:

    Startgewicht: 65,7 kg.
    Etwas nervös stand ich auf. In dem Wissen gleich meinen ersten Shake zu trinken und damit 7 Tage dem normalen Essen abzuschwören. Das Pulver in der Packung riecht schon etwas merkwürdig. Ein bisschen getreidig, der Rest eher undefinierbar. Im Internet habe ich gelesen, dass Yokebe sehr angenehm, sogar lecker, schmecken soll. Okay, dann bleibe ich mal optimistisch und teste das Ganze. Ich mixe mir nach Anleitung den ersten Shake mit 5 Löffeln Yokebe, 200 ml Milch und einem Teelöffel Öl. Er schmeckt tatsächlich undefinierbar, aber definitiv nicht lecker. Genießbar trifft es eher. Er ist recht dickflüssig, etwas sandig und ich muss mir den ersten Becher flüssiges Frühstück erst einmal schön reden und „runterwürgen“. Oh Gott, und das soll ich dreimal täglich eine Woche lang trinken? Okay, bleiben wir optimistisch. Auch das Gesicht meines Freundes spricht Bände und ich weiß sofort, dass er das Selbe denkt. Aber die versprochen hohe und schnelle Gewichtsabnahme lässt uns den Geschmack verdrängen.

    Nun zum Sättigungsgefühl. Dass ich richtig satt bin, wie sonst (mit belegtem Brötchen, Kaffee und Joghurt) kann ich nicht sagen. Aber es ist okay. Es ist ja schließlich auch eine Diät. Das volle Sättigungsgefühl setzt auch erst ca. 15 Minuten nach dem Verzehr ein.

    Also fuhr ich zur Arbeit. In weiser Voraussicht habe ich mir direkt eine Packung Gemüsebrühe eingepackt. Die darf man nämlich so oft trinken wie man möchte, wenn der Heißhunger einsetzt. Der kam dann auch schon morgens um 10.30 Uhr. Also genehmigte ich mir eine Tasse. Danach ließ es sich relativ gut aushalten und ich ging gegen 13 Uhr in die Mittagspause. In der Zwischenzeit habe ich im Internet Rezepte gelesen, wie man mit Früchten und anderen Zutaten den Geschmack des Shakes verändern kann. Also wurden direkt mal Buttermilch, Himbeeren und Erdbeeren gekauft. Meinen am Morgen vorgemixten Mittagsshake konnte ich damit leider nicht mehr beeinflussen, also noch einmal runter mit dem Zeug. Schmeckt immer noch komisch, aber ich denke man kann sich an den Geschmack irgendwie gewöhnen. Auch mein Freund teilte mir mit, dass es ihm gut gehe und er, bis auf mittags, immer relativ satt war.

    Nun schauen wir mal was der Abend bringt. Mein Shake wird auf jedenfall mit pürierten Himbeeren gepimpt. Mal schauen, was meine Geschmacksnerven dann sagen. Fest steht: Es stehen noch sechs lange Tage, bestehend aus zähflüssigen Diät-Shakes, vor mir. Und ich weiß jetzt schon, dass der Heißhunger und der innere Schweinehund mein ärgster Feind sein werden. Aber: Think positiv!


    Tag 2:

    Gewicht morgens: 64,9 kg (yeah!)
    Der zweite Tag begann erstaunlich gut. Ich habe mir meine Shakes mit Buttermilch und pürierten Himbeeren gemixt und schon war der Shake doch lecker. Nach dem Frühstück war ich sogar erstaunlich satt und brauchte auf der Arbeit auch zwischendurch keine Brühe mehr.

    Mittags trank ich dann den zweiten Shake und war überrascht wie satt ich danach war. Der Magen scheint sich in kurzer Zeit wirklich an kleine Mahlzeiten zu gewöhnen.

    Nach der Arbeit (gegen 17 Uhr) habe ich dann leider einen extremen Heißhunger entwickelt. In meinem Kühlschrank lächelten mich kleine Partywürstchen an und ich konnte nicht wiederstehen, eine davon genüsslich zu essen. Ihr glaubt gar nicht wie befriedigend der herzhafte salzige Geschmack war. Nach dem einen Würstchen musste ich mich allerdings zügeln nicht noch einmal zuzugreifen. Abends gab es dann wieder einen Shake. Dieses Mal ohne Himbeeren und mit einem Löffel weniger Yokebe. Schon war er echt lecker und dieser „sandige“ Geschmack im Mund blieb aus. Mittlerweile schmeckt mir der Shake echt gut. Eine Mischung aus flüssigem Griesbrei und Vanillemilch. Wahnsinn, wie schnell man sich unbekannte Geschmäcker gewöhnen kann.
    Gewicht abends: 65,7 kg (Mist…)


    Tag 3:

    Gewicht morgens: 64,7 kg (Erleichterung…)
    Es wird tatsächlich jeden Tag leichter. Der Shake schmeckt immer besser und macht mich immer länger satt. Jetzt (11.30 Uhr) kommt erst wieder das erste Hungergefühl. Gegen 12.30 Uhr gibt’s dann den nächsten Shake und ich versuche wieder ohne Brühe auszukommen.

    Wobei der Heißhunger heute bestimmt wieder gegen Abend kommt. Und da heute Freitag ist, werde ich meinen Appetit auf etwas Herzhaftes auch mit einer Brühe belohnen. Man muss sich ja nicht unnötig quälen. Nachdem ich im Internet gelesen habe (leider zu spät), dass man in der ersten Woche den Shake pur trinken soll, also ohne Variationen, habe ich dir Himbeeren wieder weggelassen. Aber mit nur 4 Löffeln Yokebe schmeckt mir der Shake ja auch gut.

    Mal sehen, was der Rest des Wochenendes bringt du wieviel weniger die Waage in den nächsten Tagen zeigt. Sonntags war bei meine Freund und mir sonst immer der Pizzatag. Das wird auf jedenfall ein harter Sonntagabend.


    Tag 4:

    Der Samstag war ein relativ unspektakulärer Tag. Morgens und mittags macht mir das Shake-Trinken gar nichts mehr aus und ich bin auch relativ satt. Abends sieht es dann doch anders aus, wenn man auf dem Sofa liegt, einen Film schaut und gerne etwas knabbern würde. Aber dann wird halt wieder eine Gemüsebrühe gekocht und der Hunger ist weg. :) An diesem Tag habe ich mich mal nicht auf die Waage gestellt.


    Tag 5:

    Im Laufe des Sonntags war alles gut. Erst abends haben mein Freund und ich überlegt, uns zur Belohnung einen Salat mit Filetstreifen beim Italiener zu bestellen. Wir mussten uns durchringen, weil wir ein schlechtes Gewissen hatten, aber viel mehr Kalorien als ein Shake hat so ein Salat ja auch nicht. Letztendlich war es die beste Idee des Tages, denn der Geschmack und das „Esserlebnis“ sind unbezahlbar. Mein Freund hat sogar schon 2 Kilo abgenommen, ich (leider) erst 1 Kilo. Aber das wird noch. Gewicht abends: 64,7 kg.


    Tag 6:

    Gewicht morgens: 64,2 kg.
    Der Shake schmeckt immer noch sehr gut. Und ich denke, ich werde die erste Woche noch um ein oder zwei Tage verlängern, wenn mein Gewichtsverlust noch nicht so groß sein sollte. Ich finde, 3 Kilo sollten es schon sein, bevor ich wieder anfange eine Mahlzeit pro Tag zu essen. Mal schauen, was sich die nächsten beiden Tage noch tut.
    Gewicht abends: 64,8 kg.


    Tag 7:

    Gewicht morgens: 63,4 kg (juhuu!).
    Mit einem Erfolgserlebnis auf der Waage und mit bestem Wetter bin ich in den Tag gestartet. Mehr als 2 kg sind schon runter und das merkt man auch schon ein bisschen. Ich rücke meinem ersten Ziel (58 kg) immer näher. Nachdem ich dachte, die ersten vier Tage wären die Schlimmsten, muss ich heute feststellen: Ich habe einen Rückfall! Nach meinem Shake am Morgen (8:00 Uhr) kam um 10:30 Uhr bereits der Hunger zurück und ich hatte erheblich mit mir zu kämpfen. Also musste ich um 11:30 Uhr zur Brühe greifen, denn es ging nichts mehr. Die hielt dann aber auch nur ca. 45 Minuten an und ich musste die restliche Zeit bis zur Mittagspause mit quälendem Hunger und damit verbundene Angespanntheit rumkriegen. Ich konnte mich nicht mal richtig konzentrieren. Mittags gegen 12:45 Uhr dann der nächste Shake, in der Hoffnung, dass dieser länger anhält. Pustekuchen! Um 15:30 Uhr hatte ich schon wieder Hunger (verbunden mit Abgeschlagenheit und leichtem Schwindel), dass ich, als Energie-Push, eine kleine Tüte Nic Nac’s (35 g) essen musste. Ich denke es lag am Wetterumschwung, wir hatten an dem Tag 28 Grad im Schatten. Ich muss sagen, der Tag war echt hart. Meine Gedanken drehten sich um den Hunger uns ums Essen. Abends ging es dann nach dem letzten Shake. Ich hoffe morgen wird es wieder besser.


    Tag 8:

    Gewicht: heute geht es erst abends auf die Waage.
    Wir machen weiter! Wir haben uns vorgenommen unsere Turbo-Woche um drei Tage zu verlängern und bis Freitagabend durchzuhalten. Hoffentlich purzeln bis dahin noch ein paar Pfunde.

    Als kleine Zwischenmahlzeit gibt es nun, anstatt Gemüsebrühe (bei 30 Grad im Schatten nicht besonders toll), ein bisschen rohen Kohlrabi und kleine Cocktailtomaten. Bisher läuft es wieder besser. Jetzt, um 11:15 Uhr, genehmige ich mir ein paar Stücke Kohlrabi um die Zeit bis 13 Uhr rumzubekommen. Aber es ist lange nicht so schlimm, wie gestern. Also immer schön positiv bleiben :) Ich hoffe dass ich heute Abend eine 62 auf meiner Waage sehen, es bleibt spannend!

    Fortsetzung folgt!
     
    #1 Jinibelle, 21.05.2014
    ich will gefällt das.
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  3. SteffiHH

    SteffiHH Mitglied

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    doppeltes Posting, kann sicher weg Matthias
     
    #2 SteffiHH, 26.05.2014
Thema:

Mein Yokebe-Tagebuch

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