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KZF: Auch ich nehme nichts ab

Diskutiere KZF: Auch ich nehme nichts ab im Kurzzeitfasten Forum Forum im Bereich Abnehmen und Diät Methoden; Hallo alle, Kurz zu mir: 170 cm, 69 kg. Ich ernähre mich vegan. Trotzdem ich Normalgewicht habe, habe ich einen überproportionalen...

  1. Quinnn

    Quinnn Mitglied

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    Hallo alle,

    Kurz zu mir: 170 cm, 69 kg. Ich ernähre mich vegan.

    Trotzdem ich Normalgewicht habe, habe ich einen überproportionalen Körperfettanteil von 38% durch einen sehr sehr langen KH-Aufenthalt.

    Den will ich reduzieren.

    Ich ernähre mich schon seit geraumer Zeit (instinktiv?) kurzzeitfastend. Denn ich esse nur einmal am Tag, meist zwischen 16 und 18 Uhr.

    Auch mein Essen sieht fast immer gleich aus:
    Grüner Salat mit Paprika, Tomaten, Erdbeeren, grünem Spargel, Kräuter, Balsamico und einem Löffelchen Öl. Manchmal mit einem Teelöffel Honig. Dazu Weißbrot, ziemlich viel. Gesund hin oder her, aber ich liebe es.

    Je Nach Weissbrotmenge komme ich auf einen Gesamtkaloriengehalt von ca. 1000 - 1500 kcal, davon sind ca. 10 g Fett. Als Veganer supplementiere ich den B-Komplex, zzgl. Magnesium und Vitamin D.

    Mein Gewicht pendelt zwischen 69 und 69,3 hin und her, aber meint Ihr ich würde endlich mal die 68 knacken?

    Ich esse keinen Zucker, also nur das in meinem Salat/Brot enthaltene. Proteine hab ich genug, wenn ich mal keinen Salat esse esse ich Linsen und Kichererbsen, Bohnen, Mais und solcherlei. Ich mag das sehr. Immer abwechselnd. Ist es heiss gibt es Salat, ist es kühl dann das warme Essen.

    Kurz: Rein rechnerisch müsste ich abnehmen. Wasser ist nur Wasser, das kommt und geht. Meine Körperanalyse Waage zeigt keine größeren Veränderungen in der Zusammensetzung.

    Irgendwelche Ideen?

    Danke vorab!
     
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  3. coffeejunkie

    coffeejunkie Mitglied

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    Hallo Quinnn,
    Deine Ernährung scheint mir soweit bis auf das Brot recht gut.
    Ich habe jetzt mal ausgerechnet, wie viel Kalorien du am Tag verbrauchst. Das sind 2180 kcal am Tag.
    Am Besten nimmt man ab, wenn man davon 80 % zu sich nimmt.
    Das wären dann bei dir 1744 kcal.
    Du nimmst 1000 - 1500 kcal zu dir, liegst also ziemlich unter deinen 80 %
    Denn wenn man zu wenig isst, kann es auch gerne passieren, dass man nicht abnimmt.
    Wenn meine errechneten Zahlen stimmen, dann könnte es durchaus sein, dass du mit ein paar mehr Kalorien besser abnehmen würdest.

    Bezüglich deiner Analyse Waage: die allermeisten messen leider nicht genau. Ich habe gehört, dass die, die man kaufen kann, nichts bringen. Wenn dann müsstest du so ein Profi Gerät kaufen.
     
    #2 coffeejunkie, 03.06.2018
  4. Quinnn

    Quinnn Mitglied

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    Hi,

    Erstmal Danke für Deine Antwort.
    Allerdings erschließt sich mir der 80% Ansatz von der Logik her nicht.

    Dies würde meiner rein subjektiven Meinung nach nur greifen, wenn man mit weniger kcal in einer Mangelernährung wäre. Also wenn man einen Mangel an Nährstoffen hat, nicht an kcal. Das wiederum glaube ich bei meiner Ernährung eher nicht. Also dass ich einen Nährstoffmangel habe.

    Tatsächlich braucht ja der Körper zum reinen Erhalt 1 kcal/kg/Stunde, also 24 x kg (ca.) . Mein Wunschgewicht sind 60 kg, das wären also Summa summarum 1440 kcal. Plus Bewegungsenergie, aber ich glaube da verschätzt man sich doch sehr in den Angaben.
    Ich denke also dass über 2100 kcal für mich viel zu hoch gegriffen sind.

    Aber da streiten sich die Geister hartnäckig. Am Ende des Tages zählt, Nährstoffe vorausgesetzt, die Kalorienbilanz. Trotzdem nehme ich nicht ab, und das ist wie für jeden anderen auch für mich genauso frustrierend.

    Aber ok, das sind alles Rechenspiele. Was zählt ist letztendlich das Ergebnis. Wenn 80% Verfechter mehr Erfolge haben (ich rede jetzt von meiner Gewichtsklasse) dann wäre ich um diese Erfahrungen dankbar, denn dann gäbe der Erfolg Ihnen ja recht.

    Bei höherem Gewicht zieht meines Erachtens wieder obige Rechnung. Ein Mensch mit 100 kg (nur als Beispiel) brauchte ja bereits 2400 kcal für den reinen Masseerhalt ( ohne Bewegungsenergie). Mit vielleicht um die 3000 kcal. Da ist man mit einer 2000 kcal Ernährung auch schon bei einem grossen Defizit!

    Ihr merkt ich bin ein Logik-Fan...
     
  5. pfündig_geworden

    pfündig_geworden Mitglied

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    Hi Quinnn
    ich melde mich als kurzzeitfastende Teilveganerin auch mal...also zunächst mal denke ich, dass es auch einfach für den Körper besser ist, wenn er Abwechslung erhält, also nicht unbedingt immer die gleiche Mahlzeit. Salat u. Brot bzw Linsen/Erbsen etc klingt eigentlich erstmal nicht schlecht, mir fällt auf den ersten Blick nicht auf was fehlt. Aaaber, wir vernachlässigen gerne die Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen und ich würde einfach an deiner Stelle mehr Variationen reinbringen. Man sagt der Teller sollte mit allen Farben bedeckt sein, rot, gelb, grün, weißlich und bläulich. Ausserdem empfiehlt es sich auch, (vor allem für Veganer) alle Planzenteile einzubauen: oben, mitte, unten. Also am besten Blattgemüse, Fruchtgemüse, Blütengemüse, Stengelgemüse und Wurzelgemüse (bzw entsprechendes Obst). Also unbedingt mal abwechseln und bspw. n Brokkoli oder so dünsten und dazu Roote Beete oder so neben dem Salat, oder auch mal was fermentiertes wie Sauerkraut zwecks Mikroorganismen und mal Nüsse oder Samen einbauen

    Ansonsten ist kein Körper eine Maschine, leider funktioniert die rechnerische Logik selten, da wir alle so unterschiedlich sind, eben Individuen, mit verschiedensten Voraussetzungen. Probieren geht beim Abnehmen eindeutig über studieren, also kann ich dir nur raten, verschiedene Varianten (mal mehr Kalorien, mal fasten?, Bewegung, viel trinken usw) auszutesten und dann abzuchecken, was hilft.
    Wichtig ist auf jeden Fall VIEL Flüssigkeit, also trinken, trinken trinken.

    Wünsche dir viel Erfolg!
    :dadr:
     
    #4 pfündig_geworden, 03.06.2018
    Zuletzt bearbeitet: 03.06.2018
    Daniel Roth gefällt das.
  6. Quinnn

    Quinnn Mitglied

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    Ja, das mit der Flüssigkeit ist wohl ein Schlüsseldingens. Den Effekt habe ich schon bemerkt, fällt mir aber schwer.

    Gemüsetechnisch denke ich bin ich gut dabei. Ich variiere und bin dabei bunt :)

    Natürlich sind wir alle Individuen. Aber ich denke doch dass die Mechanismen alle gleich sind, nur die Ausprägungen etwas unterschiedlich. Die Natur geht immer den einfachen Weg. Was funktioniert wird erhalten und reproduziert. Und der menschliche Körper funktioniert wahnsinnig gut.

    Ein vielleicht unethisches Beispiel: Menschliche Körper die im Koma liegen funktionieren tadellos. Auch ohne aktiven Geist.
    Ich glaube immer mehr dass der Geist, also die Betrachtungsweise ganz entscheidenden Einfluss hat auf alles. Auch aufs Abnehmen. Aber wie so oft... Theorie und Praxis. Wissen ist nicht glauben und nicht fühlen. Eigentlich weiß ich es dass es nur so sein kann aber trotzdem schreib ich in Foren und Jammer rum.
     
    #5 Quinnn, 03.06.2018
    Zuletzt bearbeitet: 03.06.2018
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  8. Daniel Roth

    Daniel Roth Mitglied

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    Auch hier nur ganz kurz und knapp: Die 80% erzielen gegenüber beispielsweise 50% Energiezufuhr natürlich keine bessere (akute) Abnahme. Je größer das Defizit, desto höher die Abnahme. Das ist natürlich vollkommen richtig.

    Der Unterschied liegt in den Folgen und der langfristigen Umsetzbarkeit. Hier scheinen sich moderate Anpassungen (zumindest bei der Umsetzung mit Fastenzyklen) deutlich besser zu bewähren. Es kommt zu weniger negativen hormonellen Veränderungen und es ist auch einfach deutlich besser durchzuhalten, bzw. später auf dem Stagnationslevel zu halten. Angenommen jemand hat vor Abnahme einen Bedarf von 2.000 kcal und nach Abnahme einen reduzierten Bedarf von 1.700 kcal. In Variante A erreicht er das Gewichtsziel mit 80% des Bedarfs, also 1.600 kcal. In Variante B mit 500 kcal. Letztere geht wesentlich schneller, aber mit der großen Gefahr, dass nach Zielerreichung wieder deutlich über dem Bedarf von 1.700 kcal gegessen wird. Hunger- und Wachstumshormone spielen hier ebenso eine Rolle, wie psychologische Faktoren und ggf. ein realer Stoffwechsel unterhalb der erwartbaren 1.700 kcal aufgrund eines stärkeren anteiligen Muskelverlusts in der Abnahmephase.
    In Variante A kann die sehr moderate Einschränkung nahezu unverändert (mit nur leicht erhöhter Zufuhr) fortgesetzt werden. Zu dem Zeitpunkt ist diese Nahrungsmenge über Monate "eingeübt" und aufgrund des moderaten Defizits ohne große erwartbare Auswirkungen auf Hormonstati oder Muskelanteil. Das Halten läuft also recht intuitiv und meist entsprechend erfolgreich.

    Ein zusätzliche Faktor sind die stark steigenden Risiken einer Mangelversorgung mit Nährstoffen bei hohem Kaloriendefizit. Das ist bei 80% (was ja nur einen groben Richtwert darstellt) wesentlich unwahrscheinlicher bzw. leichter zu vermeiden.

    Zu deinem Problem mit der ausbleibenden Abnahme: Wie erfasst du deine Energiezufuhr? Misst / wiegst du jede Zutat exakt ab? Welches Tool verwendest du für das Protokoll? Wie sicher bist du, dass deine Lebensmittel den Werten im Tiool entsprechen? Was ist mit Getränken? Gibt es jenseits der einen Mahlzeit keinerlei Snacks, süße Getränke oder Ausnahmen? Nie? --> Kurzum: Kalorienzählen ist in der Praxis eine sehr komplizierte Sache, die nachgewiesenermaßen in den seltensten Fällen korrekt funktioniert.
    Neben deiner Aufnahme ist aber auch dein Verbrauch relevant. Du schreibst zwar deine Größe und dein Gewicht, aber nicht Alter, Geschlecht und Aktivitätslevel. Diese drei Parameter haben in Summe aber einen ziemlich entscheidenden Einfluss auf den realen Verbrauch.

    Viele Grüße,
    Daniel
     
    #6 Daniel Roth, 04.06.2018
    FrauEigensinn und Antii gefällt das.
  9. Quinnn

    Quinnn Mitglied

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    Danke für Deine Antwort. Ich erfasse mit fddb. Ich trinke Kaffee, Wasser und ab und an mal Zeros.

    Gott sei dank bin ich kein Süssling, wenn ich mal das Bedürfnis nach süß habe dann mache ich mir Haferflocken mit Hafermilch, Zimt und Erythrit

    Wenn es wirklich mal Kuchen gibt, dann esse ich Apfelkuchen. Aber eher selten, bei Anlässen halt.

    Das mit der Psyche ist ein Argument das nicht von der Hand zu weisen ist.

    Ansonsten wird’s wohl bei mir das Brot sein, fürchte ich.
     
    Daniel Roth gefällt das.
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