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Der Unsinn mit den Nährwertangaben

Diskutiere Der Unsinn mit den Nährwertangaben im Nährwerte und Kalorien von Lebensmitteln Forum im Bereich Abnehmen und Diät Methoden; Gestern bei Stern TV. Die Nährwertampel wird wohl nicht in der EU kommen. Wie Packungen den Verbraucher verwirren Rot, grün, gelb: Mit einer...

  1. Trinity

    Trinity Guest

    Gestern bei Stern TV.
    Die Nährwertampel wird wohl nicht in der EU kommen.

    Wie Packungen den Verbraucher verwirren

    Rot, grün, gelb: Mit einer farbigen Grafik auf jeder Verpackung wollen Gesundheitsexperten und Verbraucherschützer den Anteil von Fett, Zucker und Salz auf Lebensmitteln kennzeichnen. Durch die sogenannte Lebensmittelampel sollen Verbraucher sofort und genau erkennen, was sie essen: Rot steht dann für einen hohen Anteil an Zucker, Fett, Salz oder gesättigten Fettsäuren, grün dagegen für einen geringen und gelb für einen mittleren Anteil.
    "Die Idee dahinter ist, dass jeder mit einem Blick erkennen kann, was in einem Lebensmittel steckt", sagt Martin Rücker von der Verbraucherorganisation "Foodwatch". Und: Eine solche einheitliche, vorgeschriebene Nährwertkennzeichnung ermöglicht "direkte Vergleiche zwischen verschiedenen Produkten".

    Ampel oder „erweiterte Nährwertangaben“?

    Gegen das Ampelmodell wehren sich aber die Lebensmittelhersteller und die Nahrungsmittelindustrie. Begründung: Bestimmte Lebensmittel erhalten dadurch ein negatives Stigma. Verbraucher würden von roten Kennzeichnungen vorschnell abgeschreckt. Sie plädieren stattdessen dafür, die Nährwerte nach Tagesportionen, den sogenannten "erweiterten Nährwertangaben" anzugeben - wie es bereits jetzt gemacht wird. So ist auf vielen Verpackungen der Nährwert bezogen auf eine Portionsgröße angegeben. Das Problem dabei: Hersteller wählen die Portionsgrößen beliebig - und der Verbraucher bleibt oft verwirrt zurück.

    Gestern wurden Leute nach den Nährwertangaben gefragt die auf der Packung stehen, die ja nach Portion angegeben sind "NIEMAND" konnte sagen wieviel F oder Zucker darin wirklich enthalten ist.
    ZB. wurde von Kellogs eine Portionsangabe gezeigt, das war eine Kinderhand voll, wer wird denn davon satt?? Noch nichtmal ein Kind!!

    Doch welche Kennzeichnung ist nun besser? Seit Jahren schon streiten Politiker, Verbraucherschützer und die Industrie um das richtige Modell - bisher ohne klares Ergebnis. Doch nun haben sich Unterhändler von FDP und CDU offenbar darauf verständigt, die Ampel abzulehnen.


    Wie funktioniert die Ampel?

    Durch eine farbige Grafik auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen sollen Verbraucher über die wichtigsten Nährwerte eines Produktes informiert werden - und verschiedene Produkte miteinander vergleichen können. Konkret gibt die Nährwert-Ampel den Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz in absoluten Grammzahlen an - und zwar einheitlich pro 100 Gramm beziehungsweise pro 100 Milliliter. Zur besseren Orientierung wird jeder dieser Werte rot, gelb oder grün hinterlegt: je nach dem, ob es sich um einen hohen (rot), mittleren (gelb) oder niedrigen Gehalt (grün) handelt.


    Wie werden die Farben vergeben?

    Welcher Nährwert eines Produkts in welcher Farbe erscheint, ist genau festgelegt:

    Grün heißt: ein Fettgehalt bis drei Gramm, gesättigte Fettsäuren bis 1,5 Gramm, Zucker bis fünf Gramm und Salz bis 0,3 Gramm (Alle Angaben pro 100 Gramm.)

    Gelb heißt: Fettgehalt von drei bis 20 Gramm, gesättigte Fettsäuren 1,5 bis fünf Gramm, Zucker fünf bis 12,5 Gramm und Salz 0,3 bis 1,5 Gramm. (Alle Angaben pro 100 Gramm.)

    Rot heißt: Fettgehalt über 20 Gramm, gesättigte Fettsäuren über fünf Gramm, Zucker über 12,5 Gramm und Salz über 1,5 Gramm. (Alle Angaben pro 100 Gramm.)

    Gibt es Nachteile bei der Ampel?

    Kritiker sagen: Bestimmte Lebensmittel würden stigmatisiert. So würden zum Beispiel viele Säfte für ihren hohen Zuckergehalt eine rote Kennzeichnung bekommen, genauso wie Olivenöl für den hohen Fettanteil. Auf der anderen Seite aber würde ein Getränk wie Cola-Light nur grüne Kennzeichnungen erhalten: wenig Fett, wenig Zucker, wenig Salz


    Was haltet Ihr von der Ampel???
     
    #1 Trinity, 15.10.2009
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  3. Blonde Hexe

    Blonde Hexe Mitglied

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    ich denke, dass es schon erleichtern würde. aber wenn keine nährwertangaben mehr da wären, dann wüste man auch nicht genau was man da ist. den rot ist ja nur, dass da viel drin ist von zucker, fett oder salz. also wie könnte ich dann kontrollieren, was wirklich was hat. sofern es auch von den erzeugern richtig drauf gedruckt wurde und nicht geschummelt. wir werden doch täglich belogen!!! was ist mit mehrkronbrot, da denkt man das ist super das heißt aber nicht, dass es ein volkornbrot ist. es müssen ja nur mindestens drei verschiedene kornsorten drin seinen. was ist mit käse der keiner ist? was ist mit dem schinken der keiner ist? also wäre es besser alles selber zu erzeugen, nur wer kann das. es würde schon mit der tierhaltung anfangen. in der stadt, wer hat da schon einen stall zur verfügung? wo gibt es in der stadt feldern? und und und, ich könnte ewig fragen. die ampel könnte aber trotzdem erleichtern. es müsse aber für mich auch die nährwertangaben dabei sein.
     
    #2 Blonde Hexe, 15.10.2009
  4. Malene

    Malene Mitglied

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    hallo Trinity, mach doch daraus mal eine Umfrage, finde das Thema auch interessant.
    Mir persönlich wäre die Ampel nur recht:sumo::sumo:
     
  5. Trinity

    Trinity Guest

    Momentan ist es ja so, daß die Angaben sooo klein sind daß man schon mit Brille sie kaum findet. Zum Vergleich stehen manchmal 100g oder ml und eine Portion drauf, manchmal übersichtlich untereinander und manchmal im Block nebeneinander.

    Die Neue bezeichnung die jetzt schon drauf ist vorne in einheitlicher Farbe gibt die Werte für eine mini Portion an.

    Was jetzt vorgesehen ist das die Angaben nicht nur in Farben sonder darauf auch die Menge angegeben wird für je 100g o. ml. das ist doch das beste, oder nicht??
     
    #4 Trinity, 15.10.2009
  6. Trinity

    Trinity Guest

    das müssen die Mods machen kann ich net.:rolleyes:
     
    #5 Trinity, 15.10.2009
  7. Ronja

    Ronja Mitglied

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    Hallo Trinity,

    die Sendung hab ich auch gesehen. Ich fand es aber auch teilweise erschreckend, was die Leute da von sich gegeben haben. Beispiel Müsliriegel: wenn ein Riegel von 25 gr. 8,9 gr. Fett hat, dann ist es wohl nicht so wahnsinnig schwer heraus zu finden wieviel Fett wohl in 100 gr. Müsliriegel steckt. Einfachster Dreisatz. ;) Klar hört sich 35,6 gr. Fett nach ziemlich viel an, aber im Grunde war das auch ein Aufbauschen von Fakten, wer isst schon 100 gr. Müsliriegel hinter einander weg. ;)

    Mir gefällt das Chaos auf den Verpackungen auch nicht. Das ist wirklich nur von den Firmen geschönt. Ich wäre auch dafür, dass man wenigstens die Vergleichsbasis auf 100 gr., ml., oder was auch immer festlegt, damit man bei ähnlichen Produkten, die nebeneinander im Regal stehen, gescheit vergleichen kann.

    Die Ampel würde mir persönlich nicht viel bringen. Im Laufe der Zeit hat man sich doch ziemlich ausführlich mit den Inhaltsstoffen auseinandergesetzt. Mich schockt es irgendwie nicht, wenn auf Chips das Kästchen für Fett rot leuchtet. Da gehe ich mal schwer von aus, das da wohl viel Fett drin ist. ;) Ich persönlich bin auch ziemlich festgefahren in den Dingen, die ich kaufe. Und wenn es mal was Unbekanntes sein soll, dann werden die Nährwertangaben eben mal genauer studiert.
     
  8. resi25

    resi25 Guest

    da ich ww mache rechne ich mir sowieso alles in punkte aus,aber trotzdem fänd ich es gut.
    gruß
    resi
     
  9. Jen

    Jen Mitglied

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    Also ehrlich gesagt ist mir so eine Ampel völlig egal - hab ich schon gestern gedacht, als ich den Bericht gesehen habe.

    Die komischen Angaben, die meistens vorne auf der Packung drauf sind, hab ich immer ignoriert, weil die mir von Anfang an unsinnig vorkamen - also die mit den Prozenten etc.
    Ich schau immer hinten auf die Nährwertangaben pro 100gr, dann weiß ich immer, was Sache ist - es kann sich ja anhand dieser Angaben jeder selbst zusammenreimen, wie es um den Inhalt des Produkts steht.
    Die allermeisten Sachen haben ja die Angaben drauf - was keine Angaben hat, landet nicht im Einkaufswagen.
     
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  11. Bernd

    Bernd Super Mod
    Moderator

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    Vor allem wenn drauf steht " Nur 25 gr Fett"
    Das diese dann aber pro 100 gr gerechnet werden, übersehen viele. Wenn jemand z.B. einen fertigen Wurstsalat kauft der 250 gr wiegt und mittags isst, so nimmt er satte 62,5 gr Fett zu sich.

    Sowas finde ich fast noch fataler. Die sollten die Fettangaben auf die gesamte Menge angeben, da viele einfach zu blöd zum lesen oder rechnen sind.

    Sorry, aber das ist meine kleine Meinung.

    Gruß
    Bernd
     
  12. nine1973

    nine1973 Guest

    Habe den Beitrag gestern auch gesehen- ein ähnlicher kam vor Kurzem bei Kerner...

    Für Leute, die die Nährwertangaben nicht lesen (wollen), finde ich das Ampelsystem sehr gut, vor Allem, weil sich die Leute dann damit auseinandersetzen MÜSSEN, was sie da im Einkaufswagen haben...

    Für mich fände ich es ausreichen, wenn auf ALLEN Verpackungen die Nährwertangaben (je 100g/ml) gut leserlich vorhanden wären!

    Mittlerweile versuche ich, so gut es geht, Lebensmittel ohne Angaben nicht zu kaufen...
    Vielleicht bringts ja was...

    Die Lebensmittelindustrie fürchtet sich vor dem Ampelsystem- denn dann müssten sich nämlich auch die Firmen damit auseinandersetzen, was sie alles in ihre Lebensmittel so rein packen!

    LG Nine
     
    #10 nine1973, 15.10.2009
Thema:

Der Unsinn mit den Nährwertangaben

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