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Adipositas

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  1. FrauEigensinn

    FrauEigensinn Mitglied
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    Adipositas – Ursachen

    Bei einem Body-Mass-Index (BMI) von über 30 wird nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation von Fettleibigkeit (Adipositas) gesprochen. Sie ist ein Risikofaktor für verschiedene Krankheiten. Mit einer Ernährungsumstellung mit dem Ziel, dauerhaft weniger Kalorien zu sich zu nehmen und mehr Bewegung lässt sich das Gewicht meistens reduzieren. Genügt es nicht, kommen Operationen oder auch Medikamente infrage.

    Definition: Was ist Adipositas?

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) nach dem so genannten Körpermasse-Index (Body-Mass-Index = BMI).

    Es gilt:

    BMI unter 18,5 = Untergewicht

    BMI zwischen 18,5 und 24,9 = Normalgewicht

    BMI zwischen 25 und 29,9 = Übergewicht

    BMI ab 30 = Adipositas, Grad I

    BMI-Wert ab 35 = Adipositas Grad II

    BMI-Wert ab 40 = extreme Adipositas Grad III

    Du kannst deinen BMI hier mit dem BMI-Rechner bestimmen!


    Vor allem in den Industrieländern nimmt der Anteil der Übergewichtigen und Adipösen ständig zu. In Deutschland sind ab 18 Jahren laut des Robert Koch-Institutes rund 24 Prozent der Frauen und Männer stark übergewichtig. Bei den Kindern und Jugendlichen sind etwa sechs % im Alter von drei bis 17 Jahren adipös.

    Adipositas gilt in Deutschland nicht als Erkrankung, sondern als Gesundheitsstörung infolge eines ungesunden Lebensstils. Aber Adipositas, die Vorstufe, das Übergewicht, gehören zu den Ursachen der Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Verkalkung der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung), Zuckerkrankheit Typ 2, verschiedenen Krebserkrankungen sowie vieler orthopädischer und psychischer Leiden.

    Neben dem Ausmaß des Übergewichts bestimmt auch die Fettverteilung im Körper das persönliche Gesundheitsrisiko. Um sie zu ermitteln, reicht die Messung des Taillenumfangs. Ist der Umfang bei Männern 102 cm beziehungsweise 88 Zentimeter bei Frauen, wird von einem deutlich erhöhten Risiko für Folgekrankheiten gesprochen.

    Ursachen und Risikofaktoren

    Energie bekommt der Körper durch Nahrung. Verbraucht wird Energie im Ruhezustand (Grundumsatz), bei der Verstoffwechselung von Nährstoffen und bei jeder Art von Bewegung. Eine hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch führt dazu, dass überschüssige Energie in Form von Fett im Körper eingelagert wird.

    Die Ursachen für Übergewicht und Adipositas sind meistens die Folgen einer Kombination aus ungünstiger genetischer Veranlagung und ungesundem Lebensstil. Adipöse Menschen nehmen oft eine zu fett- und insgesamt zu kalorienreiche Ernährung zu sich, dazu kommt häufig Bewegungsmangel, manchmal auch psychische Faktoren wie Stress oder Frust. Selten ist die Adipositas Folge anderer Erkrankungen oder eingenommener Medikamente.

    Folgende Ursachen können eine Rolle bei der Entstehung von Adipositas spielen:

    genetische Veranlagung
    Bewegungsmangel
    falsche Ernährung
    ständige Verfügbarkeit von Essen
    Stress
    Erkrankungen wie Essstörungen, Depressionen, Schilddrüsenunterfunktion oder ein Morbus Cushing (Als Morbus Cushing wird eine Erkrankung bezeichnet, bei der ein Tumor im Körper zu viel Cortisol bildet)
    bestimmte Medikamente (z.B. Antidepressiva)
    DNA
    Auch die Gene bestimmen den BMI

    Genetische Veranlagung

    Nach Untersuchungen von Zwillingen gehen Fachleute davon aus, dass der BMI eines Menschen genetisch bedingt ist. Eine Studie an adoptierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist bekannt: Der BMI dieser Personen ist dem BMI der biologischen Eltern oder Geschwister ähnlicher als mit dem BMI der Adoptiveltern.

    Gene können bewirken, dass der Energieverbrauch eines Menschen höher ist als der von anderen. Studien zeigen auch die Rolle des Hypothalamus, denn dort befinden sich das Esszentrum und das Sättigungszentrum.

    Fehlende Bewegung

    Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Risiko für Adipositas und für zahlreiche Krankheiten senken. Aber immer mehr berufliche Tätigkeiten werden im Sitzen ausgeführt, Treppen statt Aufzügen genommen und jede längere Strecke mit dem Auto gefahren, statt das Fahrrad zu benutzen. Stundenlanges Sitzen vor dem PC oder dem Fernseher auf der Couch wird aktiver Freizeitgestaltung vorgezogen.

    Begonnen wird mit diesem Verhalten oft schon in der Kindheit gelegt: Es gibt ein Zusammenhang zwischen Bewegungsmangel bei Kindern sowie Übergewicht und daraus entstehenden Folgeerkrankungen im weiteren Leben.

    Falsche Ernährung, ständige Verfügbarkeit von Essen

    Falsche Ernährung ist nicht nur eine Folge von Gedankenlosigkeit, fehlendem Gesundheitsbewusstsein oder unzureichendem Wissen. Manchmal gibt es aus Zeitmangel oder Bequemlichkeit statt frischem Obst und Gemüse sehr fetthaltige Fertiggerichte und Snacks, obwohl Fett Dickmacher Nummer Eins ist. Viele zuckerreicher Getränke lassen uns zunehmen.

    Das ständige Überangebot an Nahrungsmitteln trägt dazu bei, dass mehr gegessen wird als notwendig, vor allem dann, wenn oft Snacks zwischendurch verzehrt werden. Fast Food enthält oft zu viel Kalorien.

    Stress

    Zeitdruck und rasch verfügbares Fastfood begünstigen falsche Essgewohnheiten. Wir essen zu schnell leckere und Lebensmittel mit hoher Energiedichte, - Kalorien-Bomben – ohne auf das Sättigungsgefühl zu warten, trinken zu viele zuckerhaltige Softdrinks. Manchmal erzeugen Stress, Langeweile oder Frust – nach Trennungen oder durch Aufgeben des Rauchens – eine Art Hungergefühl. Essen wird so zur Ersatzbefriedigung, zum Ausgleich fehlender Bedürfnisse oder verdrängter Gefühle. Eltern trösten Kinder mit Essen, wollen sie damit beruhigen oder belohnen mit Süßigkeiten. Leiden Selbstwertgefühl und Eigenwahrnehmung, können krankhafte Essstörungen die Folge sein.
     
    #1 FrauEigensinn, 12.11.2019
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