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ADHS Test bei Kind in wenigen Tagen, ich muss mich mal aussprechen

Diskutiere ADHS Test bei Kind in wenigen Tagen, ich muss mich mal aussprechen im Themen des Alltags Forum im Bereich Alles was uns sonst noch bewegt; Ihr Lieben, ich weiß dass dieses Thema hier nicht so richtig hingehört und einige werden das sicher auch so sehen, aber ich muss mich einfach mal...

  1. SteffiHH

    SteffiHH Mitglied

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    Ihr Lieben,
    ich weiß dass dieses Thema hier nicht so richtig hingehört und einige werden das sicher auch so sehen, aber ich muss mich einfach mal aussprechen,ausheulen und es einfach geballt loswerden.
    Vielleicht hat die ein oder andere Dame ( oder der Herr) hier auch Erfahrungen aber va sind viele hier schon lange Mutter und haben immer ganz tolle Ratschläge. Danke dafür!!!

    Ich muss etwas ausholen. Viele kennen mich, habe drei Kinder mit fast 7, fast 5 und gerade 3 Jahren. Mein Großer ist ein wahnsinnig tolles Kind. Wissbegierig, aufgeweckt, wahnsinnig kreativ und hilfsbereit. Er liebt es mit der Oma im Garten zu wurschteln, dem (anderen) Opa bei den Pferden und im Stall zu helfen und kann sich viel merken und hat ein sehr großes Grundwissen.

    Seitdem er zwei ist ( oder schon davor, ich weiß es nicht) testet er sehr sehr stark die Grenzen. Seitdem sind oft Gespräche mit anderen Müttern nicht mehr möglich weil er auf dem Spielplatz immer abgehauen ist. Ok, er war klein. Weiter ging es dann beim Kinderturnen der kleinen Schwester wo er mit dabei war. Ging aber nicht da er mit 4 Jahren den Laden so aufgemischt hat dass es schon gefährlich wurde.

    Ich muss sagen dass ich da sehr viel meckere und immer an Rücksicht auf die anderen Leute denke. Von daher war das dann stress pur für mich.
    Vor 1,5 oder 2 Jahren sprach mich eine Turnleiterin an dass er so wild sei, sie würde auf ADHS tippen. Wir fanden diese Aussage aufgrund ihrer Begründungen nicht ok aber bei der nächsten Vorsorge Untersuchung sprach ich es an. Mein Kinderarzt ist sehr entspannt und meinte nur, er halte da nicht viel von, wichtig seien wirklich strenge Regeln die immer wieder kontrolliert werden müssen.
    Im nachhinein glaube ich,dass mir diese AUssage bzw das Befolgen das Genick gebrochen hat.
    Ich bin eh schon so ein Typ: was die Eltern sagen hat gemacht zu werden bzw man hat es sich auch mal zu merken( in dem Alter), daher sind Regeln schon wichtig aber immer engere,immer mehr Regeln die man immer wider kontrolliert, ssich aufregt wenn sie nicht eingehalten werden... da geht auch das Gefühl flöten was ist normal und was nicht. Wisst ihr wie ich meine?

    Schlecht ist, dass er wirklich so gut wie garnicht stillsitzen kann,beim Essen steht weder der Mund still noch die Füße. Den ganzen Tag ist er am Dauerquasseln, sich bewegen, zappeln. Gestern habe ich versucht mit ihm spazieren zu gehen und wir haben Leute getroffen, ein Junge aus seiner Parallelklasse war dabei aber er stand nur bei mir und ist mir ins Wort gefallen. Er hört dann auch nicht wenn ich ihm zig mal erkläre dass ICH jetzt mal rede. Aber va dieses " Mama muss daueraufmerksam sein und dazu noch rund um die Uhr mit mir reden" schafft mich. Ich habe ja noch zwei Kleine Mädchen und wenn ich dann nebenbei noch aufpasse weil sie an der Straße laufen, dann ist das schon Stress. Dazu redet er mir in genau so einer Situation rein. zb gestern als ich sagte Mädels, ihr bleibt nun stehen bis ich bei euch bin,die Autos rasen hier. Da sagt er " ne lauft ruhig weiter". Hallo?

    Sind alles kleine Situationen mag die ein oder andere denken aber ich gehe abends genervt ins Bett weil er schlecht einschlafen kann und dann um 22 uhr noch die Treppe runter poltert um zu kuscheln und morgens ( nachdem ich ihn aus dem Bett geschmissen habe), geht das nicht hören, nicht nachdenken, Mist und quatsch machen, wieder los.

    Ich weiß und sage ihm auch,dass so viele wichtige Dinge einfach unter gehen. Wenn jmd dauer redet hört man ihm nicht mehr zu oder hat keinen Nerv für wirklich wichtige Fragen . Mich kostet das alles mega Kraft und Energie.
    Er ist wirklich sehr Erwachsenbezogen, war im Kindergarten auch so. Nun in der Schule sitzt er seit der 2 . Schulwoche in der 1. Klasse ganz vorne weil er so viel redet und hat schon einen Eintrag weil er den Musikunterricht mit einem anderen Jungen gestört hat.

    ich bin nun hin und her gerissen, was ist normal. Er kann so viel, ist im Sommer alleine mit einer Kinderreise zwei Wochen weg gewesen wo es wohl sehr gut lief. Dabei war er der Jüngste. Aber viele Kinder sind eben auch von dem ständigen gerede und gezappel genervt.
    Er ist dabei keineswegs agressiv, erkennt Grenzen aber nicht wann es mal genug ist.

    Ich weiß, es kann mir kein Laie helfen, sollt ihr auch nicht. Ich brauche einfach ein Ohr.
    Habe nächste Woche ein Gespräch in einer Kinderneurologie, erstmal Vorgespräch mit mir alleine.ich habe aber auch Angst dass viel zu übereilt eine Diagnose gestellt wird zumal ich nun gehört habe dass die gerne Ritalin verschreiben.
    Das möchte ich nicht,lieber kann ich mir mit ihm zusammen eine Verhaltenstherapie vorstellen ( wenn sowas angebracht ist, keine Ahnung) da ich ja auch lernen muss anders mit ihm umzugehen und unser beider ( aller) Leben zu entstressen.
    Dann lese ich wieder Berichte/Zeitungsartikel wir würden unsere Kinder selber krank machen, es gäbe kein ADHS oder die Kinder hätten sowas nicht und alle Diagnosen seien falsch. Das macht mich eben noch unruhiger und ich bekomme ihm gegenüber ein ganz schlechtes Gewissen.
    Ach mensch.....
    Danke an alle die hier gelesen haben.
     
    #1 SteffiHH, 17.10.2014
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  3. Bernd

    Bernd Super Mod
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    Hi SteffiHH ,

    bei einer meiner Nichten wurde Mitte der 90er ebenfalls ADHS "Diagnostiziert", wobei wir da schon sehr kritisch mit dieser Aussage waren. Unruhige Kinder als "Krankheit" darzustellen fanden wir absurd.

    Als der Arzt dann Medikamente dagegen verschreiben wollte, sind wir schier Amok dagegen gelaufen. Und das war auch gut so. Meine Nichte wurde tatsächlich irgendwann "Normal", falls es für sowas eine Norm gibt.

    Mittlerweile weiß man ja, das ADHS keine erforschte Krankheit, wennm an es so bezeichnen will ist, sondern eine erfundene Diagnose ist.

    Ich hoffe dein Arzt hat viel Erfahrung in dem Thema, und bittet die Alternativen zu Medikamenten an. Denn das berühmte Ritalin ist definitive keine Lösung.

    Hier mal 2 Links zu dem Thema :

    Ritalin gegen ADHS: Wo die wilden Kerle wohnten - Inland - FAZ

    ADHS - die Hyperaktivität

    Ich drücke dir und deinem kleinen das Beste.

    Viele Grüße
    Bernd
     
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  4. SteffiHH

    SteffiHH Mitglied

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    hallo Bernd, es ist eine spezialisierte Praxis aber eben nicht nur auf ADHS sondern eine Neuro Praxis für Kinder.

    Dass ADHS eine erfundene Krankeit ist, da muss ich Dir aber wiedersprechen lieber Bernd denn die Diagnose gibt es schon sehr sehr lange. Nur, denke ich, werden viele falsche Diagnosen gestellt und genau das ist es, wovor ich angst habe. Dass es an uns bzw unserem Umgang mit ihm liegt und wir es anders beheben können und könnten aber den falschen weg bei einer falschen Diagnose gehen. Wobei Ritalin,wie ich schrieb, nicht in Frage kommt. Es geht mir um Verhaltens tips und tricks.

    Aber mein Kopf dreht sich immer wieder und ich denke, er ist in vielen Situationen so " normale" bzw weiter und wissbegieriger als andere Kinder, sind andere Jungs nicht auch so, liegt es nur an den zwei weitere Kindern dass ich selber ihn so anstrengend finde ( bin aber ja nicht nur ich), ist es normal dass er nicht das macht was man ihm sagt? und und und
     
    #3 SteffiHH, 17.10.2014
  5. Tauchbine

    Tauchbine Mitglied

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    Hallo SteffiHH

    unser PuMo (PUbertätsMOnster) ist auch so ein Fall. Allerdings ist er letztendlich nie wirklich ausgetestet worden. Das geht aber schon seit dem Kindergarten - mittlerweile ist er 20.

    - Im KINDERGARTEN war er der Einzige der immer und immer wieder alles bis ins Detail erfragt hat. Er hat sich nie lange mit den gleichen Spielsachen abgegeben, sondern brauchte immer was Neues. Man würde sein Verhalten wahrscheinlich beschrieben als "er hatte Hummeln im Hintern".

    - In der GRUNDSCHULE konnte er sich nie konzentrieren, hat sich mit seinen Sachen regelrecht zugewuselt. Es wurde ihm immer gleich alles zu "langweilig".Haben die Lehrer ihn etwas gefragt, hat er geantwortet, ansonsten war ihm alles sch...egal.

    Die skurrilste Situation war, als wir antreten mußten: Vier Lehrer und wir als Eltern. Zwei der Lehrer haben uns gesagt, sie würden gerne, daß PuMo die nächste Klasse überspringt. Die beiden anderen wollten ihn sitzenbleiben lassen, weil er nicht "die nötige Reife" hatte.

    - REALSCHULE lief es auch nicht viel anders. Konzentrieren wollte/konnte er sich noch nie - übrigens bis heute nicht richtig. Er war unterfordert, aber auch überfordert. Es zog sich durch die ganze Schulzeit. Wir hatten ständig irgenwelche Termine bei irgendwelchen Lehrern. Und zeitweise hat unsere Telefonleitung echt geglüht, bei den vielen Lehrertelefonaten.

    Hatte er an irgendeinem Thema Interesse, hat er eine halbe Bibliothek durchgearbeitet, um in der Schule alles erzählen zu können, was er in sich aufgesogen hat.

    - Von der Persönlichkeit her ist er zeitweise sehr labil, zeitweise aber auch sehr willensstark.

    - Bei seinen Symptomen spielte die Ernährung übrigens eine recht große Rolle. Wenn er ausschließlich bei mir zuhause gegessen hat, war er relativ ausgeglichen. Hat er woanders gegessen, wurde er immer aufgedrehter. ganz schlimm war es, wenn er FastFood oder Kartoffelchips gegessen hat. Oder wenn er Cola getrunken hat oder Schokolade gegessen hat. Dann drehte er regelrecht am Rad.
    Ich habe daraufhin mal beim Doc nachgefragt. Das liegt am Glutamat, das verstärkt eine solche "Krankheit" noch.
    (auch wenn er nach der Schule bei Klassenkameraden war. Da konnte ich immer feststellen, welche Mutter FRISCH kocht und welche mit FIX-Produkten)

    - Geholfen hat auch, daß er in seinem Zimmer nie ein Fernsehen hatte. Er musste also abends vor dem Einschlafen entweder lesen oder MC/CD hoeren. Das hat ihn auch wieder "auf die Erde zurückgeholt".

    - Bei einer Mutter-Kind-Kur habe ich mehrere RITALIN-Kinder kennengelernt. U.a. war es einer Mutter peinlich, daß sie einen RITALINi hat, sie hat einfach 2 tage vor der Kur das Medikament abrupt abgesetzt. Es war grauenvoll zuzusehen, was der Junge durch macht. Sie hat erst nachdem er eine Woche gelitten hat, gesagt, daß sie die Medis "heimlich" abgesetzt hat...!

    Bei dieser Mutter-Kind-Kur habe ich auch etliche "Entspannungsübungen" für Kinder kennengelernt. Auch die haben ihm (damals) sehr gut geholfen.

    Liebe Steffi,
    ich glaube, ich habe den ganzen Text recht wirr und unübersichtlich geschrieben. Ich lasse ihn dennoch so. Wenn Du noch irgendetwas zu meinen persönlichen Erfahrungen damit wissen willst, kannst Du mich auch über PN fragen.

    Du wirst Dich sicherlich schon schlau gemacht haben, aber ich gebe Dir trotzdem noch ein paar Links, gerade weil sie mit ADHS und der Ernährung zusammenhängen:

    ADHS natürlich behandeln

    ADHS Ernährung

    Und einen Buchtipp:

    Kindgerechte Ernährung bei ADHS - Buch - Kurt Mosetter - GU
     
    #4 Tauchbine, 17.10.2014
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  6. Tauchbine

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    Liebe Steffi,
    laß Dich nicht verrückt machen. Sicherlich KANN es sein, daß Dein Kurzer ADHS hat, aber es MUSS nicht sein. Wusel Dich durchs WWW, da bekommst Du viele Fragen auf viele Antworten.
    Kinder werden leider sehr vorschnell zu ADHSlern abgestempelt. Aber sicherlich ist es sehr wichtig, ihn austesten zu lassen.
     
    #5 Tauchbine, 17.10.2014
  7. SteffiHH

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    Hallo liebe Tauchbine
    ich danke Dir für Deinen Text,der so garnicht wirr ist sondern mir zeigt, dass ich nicht einfach blind fürs Kind bin weil ich so nahe an der Situation bin. Eben dieses gleichzeitig unter-und überfordert sein,das kenne ich.
    Ich habe viel gelesen die Tage und werde schauen dass es ab späten Nachmittag kein Zucker mehr gibt, das mit dem Glutamat ist auch sehr gut zu wissen. Dazu habe ich gelesen dass Hörbücher ( nicht Hörspiele) sehr gut zum abendlichen Abschalten sind.
    Lesen kann er ja leider noch nicht, wird aber sicher etwas für ihn werden und wir lesen auch oft vor.

    Gerade eben hatte ich wieder so eine Situation. Habe ihm gesagt er solle sich umziehen ( ER will gleich noch mit mir weg bevor wir die Schwestern abholen) und schonmal ein paar Sachen fürs Wochenende raussuchen, Also Spielsachen. Das hab ich ihm drei Mal gesagt nachdem er immer wieder runter kam und dann macht er mir Vorwürfe dass hätte ich ihm ja längst schon mal sagen können. Hallooo???

    Noch bin ich entspannt aber sobald ich noch zwei quengelnde Mädchen, die Müde vom Kiga sind und Hunger haben, an der Hand habe wird es anders. Seufz

    ich habe auch schon überlegt ob ich zur Not mal eine Kur mit ihm mache. eine Mutter Kind Kur für mich habe ich immer abgelehnt aber soetwas... ist nur schlecht da er ja nun in der Schule ist UND ich ja noch die Mädchen hier habe. Aber solche Sachen werden sich sicherlich zeigen wenn man ersteinmal die Gespräche beim Arzt hatte.

    ich möchte noch einmal betonen dass ich ihn nicht testen lassen möchte weil ich dann sagen kann es sei nicht meine Schuld, oder ich alles entschuldigen will weil er ja AD(H)S hat sondern um gezielt an mir, unserem Verhalten,unserem Miteinander Arbeiten zu können. Für den Familienfrieden und auch seine Zukunft als Schüler.
    Und ja, es zehrt auch am Eheleben weil ich abends einfach platt bin oder wir uns in den Haaren liegen weil wir verschieden handeln ( würden)
     
    #6 SteffiHH, 17.10.2014
  8. SteffiHH

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    Und nochmal ich: ich habe auch Angst dass er zu schnell " abgestempelt " wird ADHS zu haben,deswegen bin ich auch zu einer großen Praxis hin. Aber ich werde das auch ganz klip und klar sagen. ich brauche die Diagnose nicht,, ich will nur wissen wie ich mit ihm umgehe und das egal ob er dieses Syndrom hat oder nicht.
    Heute abend geh ich zu einer Bekannten die ihren Großen auch in dieser Praxis hatte und gemischte Erfahrungen gemaht hat.Ihr Mann ist auch Sohnis Trainer, dh er kann mir noch einmal Eindrücke vermitteln die er vllt anders sieht als andere . Aber einfach um zu wissen was mich erwartet und auf was ich in der Praxis achten soll ( sie verschreiben wohl gerne Medis aber geben auch Hilfestellungen wenn man diese Ablehnt)

    Ich bin einfach so KO derzeit, so "doof" im Kopf, weiß nicht was ich mir gerade einrede und einbilde, dramatisiere und was Wirklichkeit ist. Habe ja auch keinen weiteren Jungen im Vergleich und viele sagen zB sie können ihn gut leiden, er ist ein tolles Kind. Trotzdem bemerke ich dass er durch seine Wildheit wenig gute, enge Freunde hat und dass auch ihn versuche ihn nicht mitzunehmen wenn ich irgendwo zu Besuch gehe wo ich mal reden will oder die Mächen verabredet sind. Dann gibt es nämlich nur Streit, Theater und es geht um ihn.Das kann und will ich nicht mehr.
     
    #7 SteffiHH, 17.10.2014
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  9. Tauchbine

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    Er kann da nix zu. Er hat Dich vorher einfach "ausgeblendet".
    Mir hat das mal ein Psycho-Doc SO erklärt:

    1a. Ein "normales" Kind geht die Straße lang und schaut nach vorne, was da ist/sein könnte. Ob es irgendwo gegenlaufen könnte.

    1b. Ein "auffälliges Kind" sieht den Marienkäfer/das Blatt/den Stein auf dem Boden und überlegt, wie dieser Gegenstand da hingekommen sein könnte. Über die ganzen Überlegungen vergißt es zu schauen, WO es langläuft und knallt vermutlich gegen irgendeinen Laternenpfahl.

    2a. Ein "normales" Kind sitzt bei offenem Fenster im Klassenraum und hört der Lehrerin zu. Ein Flugzeug fliegt vorbei - egal.
    2b. Ein "auffälliges Kind" hört den Flieger, überlegt welche Marke das ist, ob der Flieger startet oder landet, wo der Flieger hin will usw. Darüber wird die Lehrerin einfach ausgeblendet.

    Ein Mutter-Kind-Kur ist eine tolle Sache. Du bekommst die Möglichkeit, wenn Du nur mit ihm fährst, daß z.B. die Oma oder eine Freundin als Betreuung für die beiden Mädchen zu Dir nach Hause kommen kann. Diese Person bekommt von der Krankenkasse eine Art "Aufwandsentschädigung".
    Entweder müßtest Du versuchen, in den Ferien zu fahren oder Dich vorher informieren, ob in der Kurklinik auch unterrichtet wird. Bei uns war das damals möglich. PuMos Lehrer haben uns den Stoff aufgeschrieben, der in den 3 betreffenden Wochen durchgenommen werden sollt und er wurde dahingehend unterrichtet.

     
    #8 Tauchbine, 17.10.2014
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  11. diedicke

    diedicke Mitglied

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    Ich kann dir nur erzählen wie ein ADS'ler denkt und fühlt, leider habe ich es auch und bin aus einem Jahrgang wo solche Kinder als schwer erziehbar galten, dadurch hat es mich bis ins Erwachsenenalter verfolgt.
    Das schlimmste für mich war der Druck und die Erwartung von außen. Es wird einfach erwartet das man sich anpasst etwas was einem ADS'ler sehr schwer fällt weil er , weil er tatsächlich so denkt wie tauchbine es beschreibt.
    Für uns ist die Welt Bund und nicht schwarz- weiß.
    Uns interessieren tausend Kleinigkeiten und dadurch verlieren wir den Blick für das wesentliche.
    Hinzu kommt eine gewisse Vertrauensseligkeit und Naivität und dann die daraus entstehende Enttäuschung.
    ADS'ler bauen sich etwas auf und sind gegen alle Widrigkeiten davon überzeugt das das richtig ist aber dann verlieren sie wieder das Interesse und Reisen alles wieder ein und fangen von vorne an. Dadurch haben sie tausend Baustellen in ihrem Leben .
    Sei froh wenn ihm jetzt schon geholfen werden kann , im Notfall sogar mit Medikamenten und mit Hilfe von Psychologen.
     
    #9 diedicke, 17.10.2014
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  12. SteffiHH

    SteffiHH Mitglied

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    Diedicke danke für die Eindrücke.ich muss fast schmunzeln.das mit der bunten Welt klingt eigentlich schön.

    Wie kann ich ihn da nur herausholen,zumindest so dass er gut durchs Leben kommt und was kann ich lernen und wie???gibt es da gute Bücher?

    Wir haben hier eine Psychotherapie für Verhaltensauffälligkeiten vor Ort.da bin ich am überlegen ob das was für ihn und mich wäre.wir beide zusammen.ich will ihn ja verstehen!
     
    #10 SteffiHH, 17.10.2014
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