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Abnehmen mit Natürlich Schlank

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  1. NatürlichSchlank

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    Also das ist schon enorm, was dieses 5:2 bringt. Das hätte ich nicht erwartet. Nach den beiden Fastentagen letzte Woche ist mein Bauch gefühlt fast um die Hälfte geschrumpft. Und dabei habe ich an den darauffolgenden Tagen mehr gegessen als sonst.

    Jetzt faste ich das ganze Wochenende, zwei Tage hintereinander, und es geht mir sehr gut. Habe gerade Gnocchi mit Broccoli gegessen, aber ich konnte gar nicht viel essen, weil ich seit morgens nur getrunken habe. 1,5 Liter Tee und 1 Liter Wasser, dazu mehrere Cappuccinos mit viel Milch. Tolle Sache, das muss ich sagen.
     
    #161 NatürlichSchlank, 12.03.2016
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  3. MangoLimo

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    Hallo :)

    Hinterlasse schöne Grüße da und trage mich als Stammleserin ein ;)
     
    #162 MangoLimo, 04.04.2016
  4. NatürlichSchlank

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    Das hier gibt’s ja auch noch, hatte ich schon fast vergessen. :smile_: Wie ich sehe, habe ich hier im letzten Beitrag über das Kurzzeitfasten berichtet, und das passt ja, auch wenn ich jetzt im Moment Langzeitfasten mache.

    Aber der Unterschied ist sicherlich der, dass man Langzeitfasten nicht an jedem Wochenende machen kann, längere Abstände dazwischenlegen muss, Kurzzeitfasten kann man aber schon alle paar Tage. Oder eben die 16:8-Variante jeden Tag. Wobei das bei mir immer eher 18:6 ist. Ich esse ja normalerweise nach 17 Uhr nichts mehr und dann erst ab 11 Uhr am nächsten Tag. Manchmal wird es auch 19:5, wenn ich erst um 12 Uhr anfange zu essen. Oder sogar 23:1, wenn ich erst um 14 Uhr anfange zu essen und um 15 Uhr wieder aufhöre, weil ich dann für den Rest des Tages satt bin.

    Dabei richte ich mich allerdings immer – der Natürlich schlank-Methode gemäß – nach meinem Hunger und nach meinem Sattgefühl, nicht nach dem Zeitfenster. Das Zeitfenster bzw. das Kurzzeitfasten habe ich ja erst entdeckt, nachdem ich schon eine ganze Weile Natürlich schlank gemacht und dabei entdeckt hatte, dass das im Prinzip auf Kurzzeitfasten hinausläuft, wenn ich mich nach meinem Hunger richte. Was wiederum dafür spricht, dass das Kurzzeitfasten immer noch irgendwie in unseren Körper einprogrammiert ist durch die kargen Zeiten, die unsere Vorfahren hatten. Wir müssen es nur wieder aktivieren. Unser Körper weiß anscheinend immer noch, dass er nicht den ganzen Tag ununterbrochen essen sollte, dass das nicht unsere natürliche Art der Nahrungsaufnahme ist.

    Leider ist diese Programmierung allerdings offenbar sehr leicht zu überschreiben, denn wie viele von uns stecken sich alle paar Minuten oder zumindest jede Stunde etwas in den Mund? Habe ich auch getan. Tue ich manchmal immer noch, wenn ich im Stress bin, zumindest in Form von Milchkaffee, sehr viel Milch, was ja im Grunde genommen Essen ist. Auch nach so langer Zeit jetzt, die ich Natürlich schlank mache, scheint es vergleichsweise einfach zu sein, zu den alten – schlechten – Essgewohnheiten zurückzukehren. Wir können uns also – leider, leider :sad: – nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, wenn wir uns auf Natürlich schlank umgestellt und damit bis auf unser Normalgewicht abgenommen haben. Man muss trotzdem darauf achten, dass bei Stress oder anderen Dingen, die uns üblicherweise aus der Bahn werfen, nicht wieder alte Muster einreißen, indem man z.B. isst, obwohl man keinen Hunger hat. Einfach weil man denkt: „Ich habe jetzt Stress, ich muss einen Schokoriegel haben!“

    Das ist so leicht, und auch so verständlich. Wir sind schließlich alle nur Menschen. Und wenn unsere Programmierung zu einem natürlichen Essverhalten jahrelang, normalerweise jahrzehntelang überschrieben wurde, dann kann man wohl leider nicht erwarten, dass man das in ein paar Wochen oder in ein paar Monaten umkehren kann. Deshalb ist das Kurzzeitfasten gut, das konkrete Stunden, ein konkretes Zeitfenster vorgibt. Das widerspricht zwar der Regel von Natürlich schlank, nur dann zu essen, wenn man Hunger hat, und nicht zu vorgegebenen Zeiten, aber man muss ja nicht päpstlicher sein als der Papst. :biggrin_:

    Es ist besser, gegen diese Regel von Natürlich schlank zu verstoßen als 150 Kilo zu wiegen. :cool_: Abgesehen davon sind solche Regeln in gewisser Weise ja auch nur Vorschläge. Es funktioniert, wenn man sich daran hält, aber wenn man noch zusätzliche Regeln braucht, weil das, wie Nele123 es letztlich so schön formulierte, sonst zu „kontrollfrei“ ist, dann sollte man die ursprüngliche Methode individuell für sich anpassen. Es ist schließlich nichts in Stein gemeißelt. Wir sind alle Individuen, und eine starre Methode kann einfach nicht für alle passen. Auch wenn Natürlich schlank keine Diät ist. Oder vielleicht gerade deshalb.
     
    #163 NatürlichSchlank, 26.01.2019
  5. NatürlichSchlank

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    Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es mir mit Natürlich schlank nach dem Fasten gehen wird. Diese Unmengen von Milchkaffee, die ich bis zum Beginn des Fastens in mich hineingeschüttet habe, sollten dann hoffentlich Geschichte sein, und das wird es mir auch sehr erleichtern, meine sonstigen Essgewohnheiten wieder zu normalisieren. Endlich mal wieder richtig zu kochen, schöne Gemüsegerichte, und statt Kaffee gibt es dann frischen Saft aus dem Entsafter, so wie jetzt.

    Natürlich will ich nicht ganz auf meinen Caffè Latte verzichten, der schmeckt mir einfach zu gut, und ich sehe keinen Grund, warum ich mir diesen Genuss versagen sollte. Aber wenn ich einen nach dem Aufstehen trinke und einen dann nach dem Mittagessen, das sollte wirklich reichen. Bei Natürlich schlank esse ich ja ohnehin nur zweimal am Tag.

    Ich habe mir überlegt, ob ich mich zuerst einmal nur an das Kurzzeitfasten halte, mit Zeitfenster, damit ich nicht zwischendurch esse, was ich in letzter Zeit viel zu viel getan habe. Durch das Buch von Petra Bracht zum Intervallfasten bin ich auch wieder daran erinnert worden, dass ich vor ganz vielen Jahren mal das Buch Fit for Life gelesen habe, und da ist immer von einem Zeitfenster von 12 bis 20 Uhr die Rede, in dem man essen sollte. Das würde für mich ja sehr gut passen. Zu spät am Abend, 8 Uhr, esse ich eigentlich normalerweise nie, ich höre ja meistens schon so gegen 5 Uhr nachmittags auf. Aber ob ich jetzt um 11 Uhr oder um 12 Uhr zu essen anfange, das ist für mich eigentlich relativ egal.
     
    #164 NatürlichSchlank, 28.01.2019
  6. NatürlichSchlank

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    Oftmals isst man bei Natürlich schlank sehr wenig, weil man einfach keinen Hunger hat. Und da man nur isst, wenn man Hunger hat, dann auch sehr schnell satt ist, kommt da nicht so viel zusammen. Ich hatte zeitweise nur 900 Kalorien am Tag, war aber völlig satt und zufrieden, brauchte also auch nicht mehr. Die Kalorienaufnahme schwankte bis hinauf zu 1200 oder 1300 Kalorien, aber das war dann schon sehr viel. Sehr, sehr selten, wenn ich mir mal ein Stück Pizza oder ein Eis gegönnt habe, kam ich auf eine Kalorienanzahl, wie sie eigentlich bei Berechnungen für mich immer als Minimum veranschlagt wird. Dadurch habe ich natürlich sehr schnell und sehr gut abgenommen.

    Aber ich habe mir hin und wieder auch Sorgen gemacht, weil man ja immer hört, dass eine dauerhafte unterkalorische Ernährung nicht gesund sein soll. Wie kann das aber sein, wenn man sich so wohl dabei fühlt? Es ging mir damals fast von Tag zu Tag besser, und die ersten 30 Kilo habe ich fast im Vorbeigehen verloren, so war mein Gefühl. Ich musste mich um gar nichts kümmern, nur um meinen Hunger und mein Sattgefühl. Alles andere lief wie von selbst. Mein Körper sagte mir, was er will, und ich habe mich danach gerichtet.

    Es gibt einfach zu viele Ernährungsmythen, die einen aber trotzdem immer wieder verunsichern, mich auch. Was soll man essen? Was soll man nicht essen? Ist Low Carb besser? Ist Low Fat besser? Oder eventuell doch mehr Eiweiß? Alle paar Tage fast kommen neue Diäten, neue Mythen, aber auch neue Erkenntnisse in die Öffentlichkeit.

    Und eine dieser Erkenntnisse hat mich nun doch in dem bestätigt, was ich bei meiner Abnahme auch gefühlt habe: Unterkalorische Ernährung über einen längeren Zeitraum ist mehr als gesund (wenn man sich nicht nur von Gummibärchen oder so etwas ernährt :wink_: ). Die Erkenntnis ist eigentlich nicht neu, sondern schon alt. Sie stammt aus den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als Wissenschaftler sich in der Wüste von Arizona in die Biosphäre 2 einschließen ließen, um dort völlig von der Umwelt abgeschirmt ganz autark zu leben. Um zu beweisen, dass das geht.

    Dazu wieder ein Zitat aus dem Buch Intervallfasten von Dr. Petra Bracht:
    Nun haben diese Wissenschaftler sicherlich nicht zwei Jahre lang gefastet, das hätten sie dann wahrscheinlich doch nicht überlebt, sondern einfach während der ganzen Zeit sehr wenig gegessen, so wenig wie möglich. Das entspricht nicht dem Prinzip Natürlich schlank, denn ganz sicher konnten die Wissenschaftler nicht einfach essen, wenn sie Hunger hatten, dazu war nicht genug da, aber sie haben auf jeden Fall so viel gegessen, um sich am Leben zu halten und auch noch wissenschaftlich arbeiten zu können. Da ihre Körper vor dem Experiment sicherlich wohlgenährt waren, konnten sie so lange durchhalten.

    Das Interessante daran ist jedoch – wenn ich meine eigenen Erfahrungen mit den nur sehr wenigen Kalorien betrachte, die mein Körper von selbst verlangt hat –, dass es offenbar nicht ungesund, sondern im Gegenteil sehr gesund ist, unterkalorisch zu leben, auch über eine längere Zeit. Sicherlich, über den Zeitraum von zwei Jahren hinaus kann man aufgrund dieser Erfahrungen keine Aussagen machen, aber zwei Jahre sind doch eine ziemlich lange Zeit, wenn man bedenkt, dass wir meinen, kaum ein paar Wochen ohne drei Mahlzeiten am Tag plus Snacks überleben zu können. Und das meistens dann auch noch überkalorisch.

    Ich will jetzt hier keine Werbung für ständiges unterkalorisches Essen machen, denn ich esse ja selbst sehr gern und möchte auch einmal etwas mehr essen, wenn es mir schmeckt, aber es ist doch erstaunlich, wie gut es diesen Menschen nach so langer Zeit mit nur dem Nötigsten zu essen ging. Man hätte eher auf Mangelerscheinungen getippt. Das Gegenteil, wenn acht Menschen zwei Jahre lang völlig abgeschirmt in einer Umgebung verbracht hätten, wo sie sich von morgens bis abends mit allem, was sie gern essen wollten, vollgestopft hätten, hätte wohl kaum ein gesundes Ergebnis gebracht.

    So ungefähr ist unsere „normale“ Welt ja heutzutage: Wir haben alles ständig zur Verfügung, keinerlei Einschränkungen. Immer ist ein Supermarkt um die Ecke. Und wir sehen ja, wohin uns das gebracht hat. Übergewicht, Diabetes, hohe Cholesterinwerte, hoher Blutdruck und was sonst noch alles. Deshalb fand ich es so interessant, als mein Körper mir zum ersten Mal so richtig gesagt hat, was er braucht, wie wenig er braucht, als ich mit Natürlich schlank anfing. Wie die meisten Leute hatte ich das so nicht erwartet. Ich hätte eher erwartet, dass ich 1600 oder 1700 Kalorien esse. Bei meinem damaligen Übergewicht hätte ich wahrscheinlich sogar noch mit 2000 Kalorien am Tag abgenommen.

    So viel brauchte mein Körper aber überhaupt nicht. Wenn mir das eine Diät vorgeschrieben hätte, wäre es zu viel gewesen. So war es damals auch bei einer Diät, die ich davor gemacht hatte. Da wurde ausgerechnet, ich sollte ca. 1600 Kalorien essen, und dafür bekam ich dann auch Rezepte. Die Gerichte waren sehr lecker, und ich habe auch abgenommen, aber manchmal konnte ich nicht alles essen und saß dann abends da und hatte viel weniger gegessen als 1600 Kalorien. Es hieß aber, ich sollte nicht weniger essen, weil ich mich dann unterkalorisch ernähren würde und mein Stoffwechsel herunterfahren würde. Also habe ich mir dann abends manchmal noch einen Pudding gekocht, um noch ein paar hundert Kalorien zu mir zu nehmen, damit ich meine 1600 erreiche.

    Das ist doch widersinnig. Selbstverständlich wurden die Kalorien dann runtergesetzt, sobald ich abgenommen hatte, aber schon am Anfang brauchte ich nicht so viel. Mein Körper wollte gar nicht so viel. Deshalb war ich dann sehr froh, als ich Natürlich schlank fand, wo ich nur so viel essen musste, wie mein Körper auch tatsächlich wollte. Und ich trotzdem jederzeit mehr essen konnte, wenn mir danach war.
     
    #165 NatürlichSchlank, 02.02.2019
  7. NatürlichSchlank

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    Die Aufbautage nach dem Fasten, in denen ich mich immer noch befinde, sollen mir wieder den Einstieg in Natürlich schlank ermöglichen, das ich eine ganze Zeit doch sehr vernachlässigt hatte. Momentan läuft das perfekt. Ich warte auf meinen Hunger, esse sehr wenig und nur gesunde Sachen, bin gleich satt. Aber das ist ja auch kein Wunder nach 21 Tagen, in denen ich überhaupt nichts gegessen habe. Es kommt jetzt auf den Langzeittest an.

    Dennoch bin ich sehr froh, dass ich mit dem Fasten den Reset-Knopf gedrückt habe. Das ist das Beste, was man machen kann, wenn man sich in schlechte Gewohnheiten verrannt hat, wie ich es getan hatte. Nur Milchkaffee und Pizza aus der Tiefkühltruhe den ganzen Tag. Das kann auf die Dauer nicht gesund sein.

    Jetzt esse ich Salat, Joghurt, Knäckebrot, trinke Buttermilch und Wasser und fühle mich pudelwohl. Dennoch möchte ich nach Abschluss der Aufbauphase nach dem Fasten natürlich auch noch mehr essen als das, andere Dinge. Ich bin nur selbst erstaunt darüber, wie wohl und zufrieden man sich mit diesen doch sehr einfachen Lebensmitteln fühlen kann. Nach einer Fastenkur fällt es allerdings erheblich leichter, die Mengen einzuschränken, weil der Magen geschrumpft ist und gar nicht so viel aufnehmen will. Das ist wie ein Zaubertrick, fast wie ein Magenband. :wink_:
     
    #166 NatürlichSchlank, 08.02.2019
  8. NatürlichSchlank

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    Und damit bin ich nun wieder in meinem ursprünglichen Konzept zurück: Natürlich schlank. Fasten und Aufbau sind beendet, haben sich jetzt in ein Kurzzeitfasten hinein entwickelt, und da ich nicht nach festen Zeiten esse, sondern nach meinem Hungergefühl, ist das hier wohl das beste Tagebuch, wo das hineinpasst.

    Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr daran zu arbeiten, mein Wunschgewicht - 60 Kilo - zu erreichen. Ich fand das eine lange Zeit verrückt, wegen des Diätterrors, der mittlerweile auf Übergewichtige ausgeübt wird. Da meldet sich in mir der Trotz so nach dem Motto: Ich bin, wie ich bin, und das ist gut so. :cool_:

    Aber es bleibt eben immer der gesundheitliche Aspekt, der sich vor allem dann verschärft, wenn man älter wird. Als ich nun sah, wie sehr sich meine gesundheitlichen Probleme während des Fastens gebessert haben, musste ich einsehen, dass Trotz da nicht hilft. Das Wichtigste ist, alles zu tun, damit man gesund bleibt, und das am besten bis ins hohe Alter, sodass man dann gesund und fit ist, seinem Alter entsprechend, bis man dann von einer Minute auf die andere umkippt und tot ist. Ohne langes Siechtum oder Pflegeheim. Horror.

    Wenn man jung ist, macht man sich darüber keine Gedanken, aber wenn man älter wird, sollte man das tun. Ich tue es jedenfalls, denn ich lebe gern, und ich möchte das so lange wie möglich tun. Die Experimente von Valter Longo und Co. bezüglich der gesunden Langlebigkeit von Mäusen und Ratten durch Intervallfasten kann man nicht so einfach auf den Menschen übertragen und sollte man auch nicht, aber sie deuten doch darauf hin, dass wir mit einer moderaten bis sogar unterkalorischen Ernährung gesünder und länger leben. Das war immer eine abschreckende Vorstellung für mich früher: Nicht so viel essen zu dürfen, wie ich will. Ich habe immer so gern gegessen, und gern auch viel gegessen, dass ich nicht darauf verzichten wollte.

    Aber jetzt bin ich in einem Alter, wo ich mir sagen muss: Was ist wichtiger? Die Fresserei oder ein gesundes und langes Leben? Und da muss ich sagen: Ich habe schon so viel gegessen in meinem Leben, da verpasse ich wohl nichts mehr. :wink_:

    Natürlich muss man essen. Wir alle müssen essen, um überhaupt weiterleben zu können. Aber jetzt nach dem Fasten ist alles lecker, selbst ein einfacher Apfel oder eine Möhre, warum das nicht einfach genießen wie ein 5-Gänge-Menü? Müssen es denn immer die großen Portionen sein? Kleinere Portionen tun es auch, denn danach bin ich satt. Für eine große Portion ist mein Magen jetzt nach dem Fasten gar nicht mehr aufnahmefähig genug, und ich müsste mich quälen, so viel zu essen.

    Und bis vor einigen Jahren wurde einem ja auch eingeredet, dass man unbedingt frühstücken muss, dass man jede Kalorie zählen muss, am besten auf viele leckere Dinge verzichtet, um überhaupt eine Chance zu haben abzunehmen und das Gewicht zu halten. Da gab es das Intervallfasten noch nicht, das wesentlich besser meinem eigenen Rhythmus entspricht und mich nicht zum Kalorienzählen zwingt. Auch keinen Verzicht auf bestimmte Lebensmittel verlangt. Das einfach unkompliziert ist, wie das Leben eben sein sollte.

    Mit dieser unterstützenden Ausgangsposition hoffe ich nun, mein Ziel erreichen zu können. 60 Kilo klingt für mich zwar wie Himmelsmusik, denn das habe ich wohl das letzte Mal so mit 11 oder 12 Jahren gewogen, aber angeblich macht Fasten ja jünger, also warum nicht? :biggrin_::biggrin_::biggrin_: Wenn man nicht nach den Sternen greift, wird man immer am Boden festgewachsen sein. Und das möchte ich nicht. Ich möchte noch einmal in meinem Leben ein normales Gewicht erleben, auch wenn es fast unerreichbar scheint.
     
    #167 NatürlichSchlank, 14.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 14.02.2019
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  9. Nele123

    Nele123 Mitglied

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    Hallo NatürlichSchlank ,

    ich bin gespannt, wie sich deine Schwung aus dem Langzeitfasten in das KzF hält.
    Überzeugende Argumente hast du reichlich, vielleicht muss ich mir auch mal ein paar an die Wand oder den Kühlschrank pinnen.
    Bei 1,80 m wären für mich 60 kg etwas wenig. Für mein Normalgewicht, was irgendwo im mittleren 70ger-Bereich liegt, gilt für mich aber ähnliches. Ich werde es das letzte mal auch gewogen haben, als ich 11,12 Jahre jung und deutlich noch nicht ausgewachsen war. Ich möchte aber auch nicht wissen, in wie viele 1000 Falten sich mein Körper dann werfen würde.
    Bin erst einmal froh, wenn ich wieder in meinen Bereich von vor einem halben Jahr mit 91-92 kg komme und dann irgendwann auch noch die U90 schaffe.

    LG Nele
     
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    Hi
    guck dir mal die passende Kategorie an.

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  11. NatürlichSchlank

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    Wow, 1,80m! Das hätte ich auch gern. Aber leider war ich zu meinen besten Zeiten gerade einmal 1,64m, jetzt vielleicht altersbedingt sogar schon etwas weniger. Und da wären so 60 Kilo perfekt. In meinem Alter muss ich nicht mehr gertenschlank wie eine Siebzehnjährige sein. Klappt sowieso nicht. :wink_:

    Am Anfang, als ich noch 120 Kilo wog, hätte ich auch nie gedacht, dass ich einmal 80, sogar 70 Kilo erreichen könnte. Und es hat ja auch einige Zeit gedauert. Das Leben wirft einem ja immer wieder Knüppel zwischen die Beine, dann geht das Gewicht wieder hoch oder man muss schwer kämpfen, es zu halten. Wenn man dann aber schon so viel abgenommen hat, dann packt einen doch der Ehrgeiz, nun auch mal richtig Normalgewicht zu haben. Mit Intervallfasten sind die Chancen ja auch gut, das dann halten zu können. Früher habe ich immer gedacht, ich kann nicht mein Leben lang nur Müsli und Salat essen. Das sind nicht gerade meine Essfavoriten. :cool_: Salat esse ich fast nur, wenn ich muss, und auch Müsli muss ich nicht haben.

    Und dann wurden einem früher ja oft auch Kartoffeln verboten. Ich bin mit Kartoffeln aufgewachsen. Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelbrei. Jeden Tag. Ich liebe Kartoffeln. Deshalb könnte ich auch nie Low Carb leben. Mir würden die Kartoffeln mit Quark oder so etwas schon sehr fehlen. Und auch Brot. Abendbrot war bei uns zu Hause früher immer tatsächlich Brot. Vollkornbrot, Graubrot und dazu Käse, Wurst, was es eben gab. Ich will mich nicht mein ganzes Leben lang von Dingen ernähren, die ich nicht mag, wie z.B. Salat. Und dann auch noch immer hungrig vom Tisch aufstehen, weil ich die Kalorien zählen soll.

    Jetzt esse ich mehr Salat als früher (in meiner Kindheit gab es so gut wie nie Salat, dafür sehr leckere Schmandsoßen zu allem), aber es wird wohl nie das sein, wonach ich mich sehne oder worauf ich nicht verzichten will. In einem Leben ohne Salat würde mir absolut nichts fehlen. :biggrin_: Auch Obst war nie das, wonach ich mich verzehrt habe. Aber Kartoffeln und Brot. Gemüsegerichte waren in meiner Kindheit auch nicht so üblich, da gab es immer Fleisch und Kartoffeln, aber da ich Fleisch nicht mag und nicht gut vertrage (jetzt eigentlich gar nicht mehr), hat es sich dann von selbst ergeben, dass ich, als ich erwachsen war, mehr Gemüse gegessen habe, denn nur immer Käsebrot, das war dann auch nichts. Dennoch musste ich mir Gemüsegerichte, obwohl ich sie gern esse, erst mühsam selbst beibringen, denn zu Hause wusste niemand, wie man so etwas kocht.

    Das sind halt so die Erschwernisse, die dann schnell zu Übergewicht führen, denn wenn man sich schnell eine Pizza holt, ist doch alles viel einfacher. Aber gesund ist das nicht. Ich bin auch kein Gesundheitsapostel und werde wohl nie einer werden, Sport mache ich nur, weil ich muss, damit ich meine Knie bewegen kann, aber ich möchte einfach so weit wie möglich unbeschwert leben, und da musste ich nun leider einsehen, dass ich sowohl auf mein Essen achten und auch Sport machen muss, wenn ich das bis in 20, 30 Jahren noch tun will. So sehr mir das auch manchmal gegen den Strich geht.

    Aber ich habe nicht nur viel gegessen in meinem Leben, sondern auch vieles erlebt, war an vielen Orten auf der Welt, habe viele Menschen kennengelernt, ich verpasse wirklich nichts mehr, wenn ich jetzt mal etwas ruhiger zu Hause bleibe und mich um mich und meine Gesundheit kümmere. Wenn man jung ist, denkt man immer, man würde so viel verpassen, habe ich auch gedacht, aber irgendwann muss das nicht mehr sein. Bei jungen Leuten verstehe ich das aber, ich war ja genauso, und da sollte man so viel wie möglich zu lernen und auch kennenzulernen versuchen. Das erweitert den Horizont. Nur wäre es schön, wenn man in der Jugend schon das wüsste, was man im Alter weiß, dass man sich nämlich von Anfang an um seine Gesundheit kümmern und sie gar nicht erst in Übergewicht oder so etwas ausarten lassen sollte. Nur interessiert einen das nicht, wenn man jung ist. Und so muss man es dann eben in höherem Alter tun. Dann sollte man es aber wirklich tun. Es ist nie zu spät, wie ich jetzt an mir sehe. Mir ging es wahnsinnig schlecht, und jetzt geht es mir wieder gut. :biggrin_:
     
    #169 NatürlichSchlank, 14.02.2019
  12. NatürlichSchlank

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    Gestern hatte ich irgendwie ganz komische Gelüste. Zuerst einmal habe ich später angefangen zu essen als die Tage zuvor, erst so um halb zwei. Das war also eine sehr lange Fastenperiode vom Tag vorher, wo ich ja schon um drei Uhr aufgehört hatte zu essen, 22,5 Stunden. Ich hatte sogar überlegt, ob ich nicht gleich die 24 Stunden vollmachen soll. :wink_: Aber es geht mir ja nicht um Eat-Stop-Eat, sondern darum, mich nach meinen Bedürfnissen zu richten.

    Da ich im Laufe des Vormittags schon einen Salat vorbereitet hatte, auch ein paar Pellkartoffeln gekocht, habe ich dann noch den Kräuterquark zubereitet und die Kartoffeln mit Quark und Salat gegessen. Das waren wunderbare Farben auf meinem Teller, mit dem grünen und roten Salat, den herrlich gefärbten organischen Tomaten, die alle eine andere Form haben, keine ist rund und gleichmäßig, dem von Kräutern gesprenkelten Quark und den gelblichen Kartoffeln, und dazu dann noch der organische Mozzarella in einer blasseren Gelbfärbung, fast orange. Mozzarella wird hier sehr oft als Schnittkäse hergestellt, nicht als Frischkäse, wie man das in Europa kennt. Dazu kam dann noch eine hellgrüne Salatgurke, die aber, weil organisch, innen auch noch ins Gelbliche wechselte.

    Ich glaube, es ist ewig her, dass ich Pellkartoffeln mit Quark gegessen habe, weil es hier ja so schwierig ist, Quark zu bekommen. Und Magerquark gibt es überhaupt nicht. Der Quark war naturbelassen im Fettgehalt, also eher sahnig vom Geschmack her. Aber ich war froh, dass ich überhaupt welchen bekommen habe. Dadurch, dass das hier so problematisch ist, ist es dann ein umso größerer Genuss, wenn man mal welchen essen kann. :smile_: Ich habe ihn dann aber doch noch mit etwas Buttermilch gestreckt, weil der Quark, wenn er hier von der Farm kommt, recht trocken ist, nicht so cremig, wie Quark in Deutschland meistens aus dem Supermarkt kommt.

    Ich hatte zwei kleine Kartoffeln und eine größere gekocht, weil ich nicht genau einschätzen konnte, wie viel ich essen würde, nachdem ich das so lange nicht hatte. Irgendwie hatte ich richtig Lust gehabt, mich da draufzustürzen. Aber mein Magen ist eben nur so groß, wie er jetzt ist. Und so blieb die große Kartoffel ganz liegen und die Hälfte von einer der kleineren auch. Anderthalb kleine Kartöffelchen, zwei Esslöffel Quark und zwei große mit dem Salatbesteck herausgeholte Portionen Salat, und ich war satt. Im Salat war ja aber auch noch Käse, kleine Stückchen Mozzarella und Feta.

    Das hätte mir eigentlich fast schon gereicht für den Tag, aber später bekam ich dann ganz komische Gelüste, wie gesagt. Da habe ich dann noch eine Dose Pfirsiche aufgemacht (obwohl ich noch frische Mangos im Kühlschrank hatte) – zu meiner Entschuldigung muss ich vielleicht sagen, dass die Pfirsiche hier irgendwie nicht gut sind, entweder total hart oder schon verfault und mürbe, kann man eigentlich gar nicht essen, deshalb kaufe ich ab und zu mal welche in Dosen – und noch später dann sogar Toastbrot.

    Ich mag Weißbrot normalerweise nicht so gern, und wenn, dann eher als Ciabatta, Baguette oder Brötchen, aber auf einmal wollte ich probieren, wie das nach dem Fasten schmeckt. Dazu ein bisschen Erdnussbutter und sogar ein wenig Remoulade. Alles sehr merkwürdige Sachen, die ich üblicherweise gar nicht oder nur sehr selten esse. Es war auch gar nicht so sonderlich gut. Die Erdnussbutter hat auf einmal sehr salzig geschmeckt, die Remoulade auch total übersalzen und viel zu fettig, und das Toastbrot, das schmeckt mir ja normalerweise schon nicht besonders, jetzt erschien es mir noch trockener und viel zu süß und salzig. Die Dosenpfirsiche schmeckten natürlich auch extrem süß.

    So zog sich mein Essfenster dann bis ca. 18 Uhr hin, obwohl ich das gar nicht unbedingt gebraucht habe. Ich hätte auch wieder um drei aufhören können zu essen. Aber vielleicht ist das mein schon erwähnter Trotz, dass ich dann doch wieder gegen die Regeln verstoßen möchte, nicht immer nur gesund essen. :cool_: Wie dem auch sei, um sechs Uhr, also nach viereinhalb Stunden ungefähr war Schluss, das heißt, ich werde heute wahrscheinlich erst wieder später Hunger bekommen.
     
    #170 NatürlichSchlank, 15.02.2019 um 05:55 Uhr
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