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Abnehmen mit Genuss

Diskutiere Abnehmen mit Genuss im Erfahrung mit sonstigen Diäten Forum im Bereich Abnehmen und Diät Methoden; Ich habe meine erste richtige Diät vor inzwischen zwei Jahren begonnen. Grund war neben dem unzufriedenen Gewicht ein Wechsel der Krankenkasse....

  1. Lupa89

    Lupa89 Mitglied

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    Ich habe meine erste richtige Diät vor inzwischen zwei Jahren begonnen. Grund war neben dem unzufriedenen Gewicht ein Wechsel der Krankenkasse. Und die neue hat diese Diät angeboten.

    Es werden Punkte gezählt, genau genommen Fett-Punkte. Man hat aber auch regelmäßig Fragebögen bekommen und ausgefüllt. Die Antwort-/Auswertungs-EMails waren .... naja.

    Im Grunde war die Aussage: Wenn du das Fett in deinen Mahlzeiten reduzierst, nimmst du ab.

    Ich habe gelernt, ganz konkret auf den Fett-Anteil in meinem Essen zu achten. Aber abgenommen habe ich nicht wirklich.
     
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  3. Phantomin

    Phantomin Mitglied

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    Mittlerweile ist die Wissenschaft schon sooooo viele Schritte weiter! Nämlich das "Fett" nicht DER Übertäter ist! Im Gegenteil: je mehr fettreduzierte Produkte es gibt, desto mehr nimmt die Zahl der übergewichtigen Bevölkerung zu ! Und das ist a) erwiesen und steht b) in einem direkten Zusammenhang !!!!

    Ich lese gerade u.a. ein Buch über "Fett" in dem ein offener Brief an die Krankenkassen aufgeführt ist, von den Vorgaben der DGE loszulassen, weil nach deren Vorgaben entschieden wird, was von den Kassen finanziell unterstützt wird, und was nicht.

    Das heißt konkret, solange die DGE propagiert, dass Fett zu reduzieren ist um abzunehmen, solange bezuschussen die Kassen auch nur Programme, die in dieser Richtung ausgelegt sind, selbst wenn die Erkenntnisse nachweislich in eine völlig andere Richtung gehen!

    Was widerum bedeutet, dass mit unserem maroden Krankensystem in Kürze die Beiträge wieder ansteigen MÜSSEN, weil die Folgen dieser Vorgaben auf Dauer gar nicht finanzierbar sind. Ich schau mal, ob ich diesen "Offenen Brief" auch im Netz finde, andererseits Frage an die Betreiber dieses Forums: "offene Briefe" an.... darf man doch auch zitieren, nicht wahr ????

    awww.abnehmen_aktuell.de_images_abnehmen_bilder_2011_11_weihnachtensmilies05_1.gif
     
    #2 Phantomin, 07.12.2011
  4. melaina

    melaina Mitglied

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    Meinst du vielleicht diese Seite: http://www.ugonder.de/html/news_offenerbrief.html
    oder die: http://www.ernaehrgesund.de/html/news_khleitlinie.html
    oder die: http://www.ernaehrgesund.de/html/news_fetttricks.html
    Zitat:
    Irrsinnin in der Ernährungsberatung

    Ernährungsberatung wird von den gesetzlichen Kassen nur dann erstattet, wenn sie den überholten Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entspricht. Dabei bedürfen Patienten einer individuellen und am aktuellen Kenntnisstand orientierten Beratung.

    Offener Brief an den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung(GKV) sowie den
    Gemeinsamen Bundesausschuss, Berlin


    Sehrgeehrte Damen und Herren,

    am 27. August 2010 veröffentlichten Sie eine neue Fassung des »Leitfadens Prävention. Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung von §§ 20 und 20a SGB V.«. Darin legen Sie sich erneut darauf fest, Ernährungsberatungen zur Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung nur zu unterstützen,sofern sie sich nach den aktuellen Lebensmittelempfehlungen und Beratungsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) richten.

    Wir möchten Sie eindringlich darauf hinweisen, dass die »aktuellen«DGE-Empfehlungen quasi unverändert aus den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts stammen, als die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung knapp war, die körperliche Aktivität in Beruf und Freizeit hoch und die Bürger überwiegend schlank und fit.

    Inzwischen ist die Nahrungsmittelversorgung überbordend, die körperliche Aktivität verschwindend gering, und weit mehr als die Hälfte der Bürger sind übergewichtig oder fettsüchtig. Diese Menschen entwickeln typischerweise eine Störung, bei der Kohlenhydrate nicht adäquat verstoffwechselt werden können (Insulinresistenz). Sie bedingt in den meisten Fällen weitere Störungen, die als Metabolisches Syndrom zusammengefasst werden. Die DGE hält auch diese stoffwechselgestörten Menschen dazu an, über die Hälfte ihrer täglichen Kalorien in Form von Kohlenhydraten zu verzehren.Wenn Menschen mit einer Kohlenhyadratstoffwechsel-Störung überwiegend Kohlenhydrate essen, überlasten sie mit der Zeit ihre Kompensationsmechanismen und überfordern ihre Bauchspeicheldrüse.Es kommt zu einer unphysiologisch hohen Insulinkonzentration, die weitere Störungen fördert. Vor allem für diesen Personenkreis ist eine stärkereiche Kost als unabhängiges Diabetesrisiko erkannt. Mit Ihrer Empfehlung, nur DGE-konforme Ernährungsberatung zuzulassen,tragen Sie dazu bei, dass die Diabetesrate weiter ansteigt.

    Die Vorteile kohlenhydratreduzierter, eiweiß- und fettreicher Kostformen für Menschen mit Übergewicht, Metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes sind wissenschaftlich mittlerweile hinreichend belegt. Dazu kommen die Berichte über sehr gute Erfolge unzähliger Therapeuten, die sich von ihren Patienten haben motivieren lassen, diese alternative Ernährungsweise zu testen: Die Stoffwechselwerte bessern sich, Heiß- und Süßhungerattacken bleiben aus, und die Risikoindikatoren sinken, selbst wenn dabei nicht abgenommen wird. Das ist der größte Vorteil gegenüber den bisher üblicherweise empfohlenen fettarmen, kohlenhydratbetonten Diäten.

    Wir fordern Sie auf, die wissenschaftliche Evidenz zu beachten und für die wachsende Bevölkerungsgruppe der Menschen mit Insulinresistenzund deren Folgen neue Maßstäbe zu setzen. Die gängigen Ernährungsempfehlungen der Fachgesellschaften sind weder up to date noch nützlich, sondern kontraproduktiv. Man muss sogar davonausgehen, dass sie schaden und die gesundheitlichen Probleme dieser Menschen verschärfen. Daher halten wir es für unethisch, ihnen dieDGE-Empfehlungen aufzudrängen.

    Immer mehr Krankenkassen stehen vor der Pleite, weil die Einnahmen dieAusgaben nicht decken. Was die Ausgabenseite betrifft, so interessiert Sie vielleicht, dass sich mit einer Ernährung, die eben nicht das Fett reduziert, sondern die Kohlenhydrate, der Medikamentenbedarf von Typ-2-Diabetikern zeitnah um rund 70 Prozentsenken lässt. Bei zehn Millionen Betroffenen dürfte die damit erzielbare Ersparnis ins Gewicht fallen.

    Wie lange wird es noch dauern, bis die Krankenversicherungen zum Wohle der Patienten handeln und die Ernährungsberatung ergebnisorientiert fördern? Entscheidend ist doch, dass ein Ernährungskonzept nachvollziehbar Risiken mindert und Lebensqualität verbessert und nicht, ob es der veralteten Lehrmeinung einer Fachgesellschaft entspricht, die sich in politischen Zwängen befindet. Wir fordern Sie daher auf: Lassen Sie bei nachweisbarem Erfolg alternative Ernährungskonzepte zur Bezuschussung zu.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dipl.oec. troph. Ulrike Gonder, Hünstetten
    Dr. Nicolai Worm, München

     
    #3 melaina, 07.12.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 07.12.2011
  5. Phantomin

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    Na guck, ich hab den offenen Brief sogar im Netz gefunden, jedoch muss ich korrigieren, es geht nicht vorrangig um ein Umdenken in Sachen Fett, sondern um ein Umdenken generell, wobei in dem Brief die Kohlenhydrate besonders hervor gehoben sind.

    Der Link zu diesem Offenen Brief ist http://www.gfe-ev.de/papoo_easy_303_620/index.php?menuid=10&reporeid=1061

    Jedoch sollte man beachten, dass der Autor zu den verschiedensten Themen zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. Ein jeder darf für sich gerne selber beurteilen, in welche Richtung der Autor eigentlich orientiert ist. ;)

    Nichts desto trotz ist der Sachverhalt doch entscheidend, nämlich, dass die Kassen an veralteten Vorgaben festhalten und somit sich selber die Steine für Reformen in den Weg legen, was am Ende unser Geld verschleudert.

    Pape erläutert in seinem kostenlosen Vortrag sehr anschaulich und erschreckend amüsant (wenn es nicht eigentlich zum Heulen ist), dass die Kassen enorm viel Einsparpotential hätten, wenn sie denn endlich mal von alt hergebrachten Erkenntnissen los lassen würden ! Und die Rechnung, die er aufmacht, kann den geneigten Zuhörer am Ende nur noch zum Heulen bringen, weil es ja mein, dein, unser Geld ist, was mit falschen Ansätzen verbraten wird.

    Hmmmmm, je tiefer man eintaucht, desto trüber wird das Wasser !

    Snief!
     
    #4 Phantomin, 07.12.2011
  6. Phantomin

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    Der erste Beitrag war es und herzlichen Dank für die weiteren Informationen !!!!

    LG Phantomin awww.abnehmen_aktuell.de_images_abnehmen_bilder_2011_11_nikolaus_3_1.gif
     
    #5 Phantomin, 07.12.2011
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  8. Phantomin

    Phantomin Mitglied

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    Lese gerade deine Links durch und stolpere über eine Pressemitteilung aus deinem 3. Link, im dem es heißt

    "Diese neuen Auswertungen bestätigen jedoch auch, dass eine Ernährung mit weniger gesättigten Fettsäuren bei gleichzeitig erhöhter Zufuhr der mehrfach ungesättigten n-6 Fettsäuren das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten senken kann."

    Schüttel mich gerade und frage mich, ob ich ihm Laufe meiner Ernährungs-Umstellungs-Entwicklung irgendwas VÖLLIG falsch verstanden habe ???? Was mich noch mehr erschreckt, diese Pressemitteilung ist gerade mal 1,5 Jahre alt !!!!

    Ich lass das nun mal auf mich wirken ........

    LG von einer nun sprachlosen Phantomin
     
    #6 Phantomin, 07.12.2011
  9. Phantomin

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    Wow, der Abschlußsatz in deinem 3. Link ist bezeichnend:

    Kopie aus dem Link http://www.ernaehrgesund.de/html/news_fetttricks.html

    Mein Senf dazu NICHT MEINER, SONDERN DER DES AUTORS AUS DEM LINK !!!! Das Abstruse an dieser Geschichte ist, dass die DGE Ernährungsberater ausbildet und weiterqualifiziert, dass sie bei Qualifizierungsmaßnahmen anderer Organisationen mitentscheidet und dass viele Krankenkassen eine Ernährungsberatung nur dann finanzieren oder bezuschussen, wenn nach den Empfehlungen der DGE beraten wird. Zumindest im Falle der zahlreichen Insulinresistenten in unserer Gesellschaft erhält man sich so wohl die Kundschaft.


    Ui! Harter Tobak ! Aber logisch, wenn es keine Kranken mehr gibt, dann kann die Pharmaindustrie auch kein Geld mehr verdienen. Von wem wird die DGE eigentlich finanziert ????

    Nebenbei, zu meiner meiner aktiven Tätigkeit bei Weight Watchers als Gruppenleiterin wurden wir auch auf der Grundlage der Vorgaben der DGE ausgebildet. Ich stelle in Frage, dass dies heutzutage überarbeitet wurde, da es ja immer noch, soweit ich weiß, Krankenkassen gibt, die Weight Watchers-Kurse bezuschussen
     
    #7 Phantomin, 08.12.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.12.2011
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